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16.12.2017Bundesliga

#H96B04 - Die letzten Facts vor dem Spiel

Auf geht’s: Im letzten Hinrundenspiel bei Hannover 96 will Bayer 04 am Sonntag seine Erfolgsserie fortsetzen und mit einem entsprechenden Ergebnis Platz vier behaupten. Die Partie in der HDI-Arena wird von Schiedsrichter Sören Storks um 15.30 Uhr angepfiffen. Hier kommen die letzten Facts vor dem Duell mit den Niedersachsen.
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Saison-Premiere in weißen Trikots

Am Samstagnachmittag macht sich die Werkself im ICE auf den Weg nach Hannover. Abends folgt noch eine Team-Besprechung, am Sonntagmorgen ein gemeinsamer Spaziergang. Nach dem Mittagessen geht’s dann um kurz vor 14 Uhr ab ins Stadion. Das Team von Heiko Herrlich wird in der HDI-Arena erstmals in dieser Bundesliga-Saison in den weißen Ausweichtrikots auflaufen. Die Gastgeber spielen im rot-schwarz-weißen Dress.

Bayer 04 darf mit Selbstvertrauen ins letzte Ligaspiel des Jahres gehen: Die Werkself ist seit elf Bundesliga-Spielen ohne Niederlage (sechs Siege, fünf Remis) – das ist aktuell die längste Serie der Liga! Eine so lange Serie ohne Niederlage hatte Bayer 04 letztmals 2013 (ebenfalls elf Spiele), einen noch längeren Lauf gab es nur 2009/10: die 24 unbesiegten Partien sind Vereinsrekord.

Starke Bilanz

Auch die Leverkusener Bilanz gegen Hannover 96 kann sich sehen lassen: Bayer 04 ist seit sieben Partien in der Bundesliga gegen den derzeitigen Tabellenzehnten unbesiegt und gewann sechs der sieben Partien (ein Remis). Noch ein paar Zahlen gefällig? – In den letzten drei Duellen schoss 96 kein einziges Tor gegen Bayer 04. Seit Dezember 2009 gab es nur eine Niederlage für die Werkself in 14 Duellen mit den Niedersachsen (neun Siege, vier Remis). Nur gegen Bayern München (zehn Spiele) wartet Hannover länger auf einen Sieg in der Bundesliga als gegen die Werkself (sieben Spiele). Gleichzeitig ist Leverkusen nur gegen Augsburg und Stuttgart (je 13) aktuell länger unbesiegt als gegen 96.

Noch mehr Serien

Das Herrlich-Team blieb in den letzten fünf Bundesliga-Auswärtsspielen unbesiegt (drei Siege, zwei Remis) – eine so lange Serie für Leverkusen zuletzt vor sieben Jahren. Damals blieb die Werkself zwischen Oktober 2011 und Januar 2012 unter Trainer Robin Dutt sogar sechs Bundesliga-Gastspiele in Serie ohne Niederlage (zwei Siege, vier Remis).

In den letzten 21 Bundesliga-Spielen traf die Werkself immer, aktuell die längste Serie ligaweit. Eine noch längere Torserie gab es bei Bayer 04 zuletzt zwischen Oktober 1999 und Mai 2000 (24 – gleichzeitig Vereinsrekord).

Weiße Westen und ein Dreierpack

Heiko Herrlich gewann sein bislang einziges Duell als Trainer gegen Hannover am 17. Spieltag der Saison 2009/10 mit Bochum mit 3:2 (A). Sein einziges Duell gegen 96 als Spieler gewann Herrlich ebenfalls. Beim 2:0-Sieg mit dem BVB in der Bundesliga im März 2003 wurde er spät eingewechselt.
Karim Bellarabi gewann mit Braunschweig und Leverkusen alle seine fünf Bundesliga-Duelle gegen Hannover 96.  Auch Bayer 04-Sportdirektor Rudi Völler gewann als Spieler von Bremen sein einziges Bundesliga-Duell gegen Hannover im August 1985 mit 8:2 und schnürte einen Dreierpack. Für 96 war es das einzige Bundesliga-Spiel mit acht Gegentoren.

Das letzte Duell der Werkself mit den 96ern fand am 30. Januar 2016 in der BayArena statt. Stefan Kießling und Chicharito (2) erzielten die Treffer beim 3:0-Sieg gegen den späteren Absteiger.

Hannover noch voll im Soll

Hannover 96 gewann nur eines der letzten sechs Bundesliga-Spiele (ein Remis, vier Niederlagen), beim 2:0 gegen Hoffenheim im letzten Heimspiel. Am 16. Spieltag unterlagen die Niedersachsen in Berlin mit 1:3 und blieben dadurch Tabellenzehnter. Das 2:0 gegen Hoffenheim war auch das einzige der letzten zehn Bundesliga-Spiele, in dem bei 96 hinten die Null stand. In den übrigen neun Partien setzte es insgesamt 20 Gegentore. In den ersten sechs Saisonspielen hatte Hannover noch viermal zu null gespielt. Aber: Mit 22 Punkten nach 16 Bundesliga-Spielen liegt Hannover weiterhin voll im Soll, in der Abstiegssaison 2015/16 waren es zum gleichen Zeitpunkt nur 14 gewesen.

Vorsicht bei Standards

10 der 20 Bundesliga-Saisontore Hannovers fielen nach ruhenden Bällen. Nur vier Teams trafen noch häufiger nach Standards. Zuletzt traf die Breitenreiter-Elf fünfmal in Folge nach einem Standard, die letzten drei Tore fielen alle nach Freistößen. Ebenfalls sehr auffällig ist, dass Hannover erst in Hälfte zwei ins Rollen kommt. 16 der 20 Bundesliga-Saisontore Hannovers fielen in der zweiten Halbzeit, dieser Anteil (80%) ist ligaweit mit Abstand der höchste.

Das Spiel live in der Schwadbud

Wer nicht nach Hannover fährt, das Spiel aber trotzdem in schwarz-roter Atmosphäre erleben will, sollte am Sonntag in die Schwadbud kommen. Dort wird die Partie auf zahlreichen Bildschirmen zu sehen sein. Einlass ist ab 14.30 Uhr.

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