
Am Samstagnachmittag macht sich die Werkself im ICE auf den Weg nach Hannover. Abends folgt noch eine Team-Besprechung, am Sonntagmorgen ein gemeinsamer Spaziergang. Nach dem Mittagessen geht’s dann um kurz vor 14 Uhr ab ins Stadion. Das Team von Heiko Herrlich wird in der HDI-Arena erstmals in dieser Bundesliga-Saison in den weißen Ausweichtrikots auflaufen. Die Gastgeber spielen im rot-schwarz-weißen Dress.
Bayer 04 darf mit Selbstvertrauen ins letzte Ligaspiel des Jahres gehen: Die Werkself ist seit elf Bundesliga-Spielen ohne Niederlage (sechs Siege, fünf Remis) – das ist aktuell die längste Serie der Liga! Eine so lange Serie ohne Niederlage hatte Bayer 04 letztmals 2013 (ebenfalls elf Spiele), einen noch längeren Lauf gab es nur 2009/10: die 24 unbesiegten Partien sind Vereinsrekord.
Auch die Leverkusener Bilanz gegen Hannover 96 kann sich sehen lassen: Bayer 04 ist seit sieben Partien in der Bundesliga gegen den derzeitigen Tabellenzehnten unbesiegt und gewann sechs der sieben Partien (ein Remis). Noch ein paar Zahlen gefällig? – In den letzten drei Duellen schoss 96 kein einziges Tor gegen Bayer 04. Seit Dezember 2009 gab es nur eine Niederlage für die Werkself in 14 Duellen mit den Niedersachsen (neun Siege, vier Remis). Nur gegen Bayern München (zehn Spiele) wartet Hannover länger auf einen Sieg in der Bundesliga als gegen die Werkself (sieben Spiele). Gleichzeitig ist Leverkusen nur gegen Augsburg und Stuttgart (je 13) aktuell länger unbesiegt als gegen 96.
Das Herrlich-Team blieb in den letzten fünf Bundesliga-Auswärtsspielen unbesiegt (drei Siege, zwei Remis) – eine so lange Serie für Leverkusen zuletzt vor sieben Jahren. Damals blieb die Werkself zwischen Oktober 2011 und Januar 2012 unter Trainer Robin Dutt sogar sechs Bundesliga-Gastspiele in Serie ohne Niederlage (zwei Siege, vier Remis).
In den letzten 21 Bundesliga-Spielen traf die Werkself immer, aktuell die längste Serie ligaweit. Eine noch längere Torserie gab es bei Bayer 04 zuletzt zwischen Oktober 1999 und Mai 2000 (24 – gleichzeitig Vereinsrekord).
Heiko Herrlich gewann sein bislang einziges Duell als Trainer gegen Hannover am 17. Spieltag der Saison 2009/10 mit Bochum mit 3:2 (A). Sein einziges Duell gegen 96 als Spieler gewann Herrlich ebenfalls. Beim 2:0-Sieg mit dem BVB in der Bundesliga im März 2003 wurde er spät eingewechselt.
Karim Bellarabi gewann mit Braunschweig und Leverkusen alle seine fünf Bundesliga-Duelle gegen Hannover 96. Auch Bayer 04-Sportdirektor Rudi Völler gewann als Spieler von Bremen sein einziges Bundesliga-Duell gegen Hannover im August 1985 mit 8:2 und schnürte einen Dreierpack. Für 96 war es das einzige Bundesliga-Spiel mit acht Gegentoren.
Das letzte Duell der Werkself mit den 96ern fand am 30. Januar 2016 in der BayArena statt. Stefan Kießling und Chicharito (2) erzielten die Treffer beim 3:0-Sieg gegen den späteren Absteiger.
Hannover 96 gewann nur eines der letzten sechs Bundesliga-Spiele (ein Remis, vier Niederlagen), beim 2:0 gegen Hoffenheim im letzten Heimspiel. Am 16. Spieltag unterlagen die Niedersachsen in Berlin mit 1:3 und blieben dadurch Tabellenzehnter. Das 2:0 gegen Hoffenheim war auch das einzige der letzten zehn Bundesliga-Spiele, in dem bei 96 hinten die Null stand. In den übrigen neun Partien setzte es insgesamt 20 Gegentore. In den ersten sechs Saisonspielen hatte Hannover noch viermal zu null gespielt. Aber: Mit 22 Punkten nach 16 Bundesliga-Spielen liegt Hannover weiterhin voll im Soll, in der Abstiegssaison 2015/16 waren es zum gleichen Zeitpunkt nur 14 gewesen.
10 der 20 Bundesliga-Saisontore Hannovers fielen nach ruhenden Bällen. Nur vier Teams trafen noch häufiger nach Standards. Zuletzt traf die Breitenreiter-Elf fünfmal in Folge nach einem Standard, die letzten drei Tore fielen alle nach Freistößen. Ebenfalls sehr auffällig ist, dass Hannover erst in Hälfte zwei ins Rollen kommt. 16 der 20 Bundesliga-Saisontore Hannovers fielen in der zweiten Halbzeit, dieser Anteil (80%) ist ligaweit mit Abstand der höchste.
Wer nicht nach Hannover fährt, das Spiel aber trotzdem in schwarz-roter Atmosphäre erleben will, sollte am Sonntag in die Schwadbud kommen. Dort wird die Partie auf zahlreichen Bildschirmen zu sehen sein. Einlass ist ab 14.30 Uhr.



Im dritten Spiel der Hauptrunde der Liga A der DFB-Nachwuchsliga (Gruppe B) musste die U17 von Bayer 04 die zweite Niederlage hinnehmen. Gegen den Tabellenführer VfB Stuttgart unterlag das Team von Trainer Benjamin Adam nach einer kämpferisch vorbildlichen Leistung 1:3 (1:0). Gabriel Minutillo hatte die Werkself in Führung gebracht, nach dem Wechsel drehten die Gäste die Partie.
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Viel los in der BayArena! Das Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 steht ganz im Zeichen der zahlreichen Bayer 04-Fanclubs, deren Geburtsstunde – die Gründung des „1. Fanclub 1976 Leverkusen“ – runde 50 Jahre zurückliegt. Daher sind etliche Fanclub-Vertreter rund um den Spieltag bei Ehrungen, einer Banner-Aktion oder einem Halbzeit-Talk eingebunden, die Werkself läuft im weißen Fanclub-Sondertrikot auf. In der Pause der Partie sprechen zudem unter anderem Oberbürgermeister Stefan Hebbel und Speerwurf-Weltmeisterin Steffi Nerius über die Olympia-Bewerbung mit Leverkusener Beteiligung. Schwarz-roten Fans, die sich diesen besonderen Spieltag gegen Nullfünfer mit aufsteigender Formkurve nicht entgehen lassen wollen, rät Bayer 04 aufgrund eines Warnstreiks im ÖPNV zur frühzeitigen Anreise. Die Kurzpässe.
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Die Achtelfinal-Begegnungen in der UEFA Champions League 2025/26 stehen fest. Kurz nach der Auslosung sprach Geschäftsführer Sport Simon Rolfes bei Werkself-TV über den zugelosten Gegner FC Arsenal, aktuell Tabellenführer der englischen Premier League, sowie über das Wiedersehen mit den langjährigen Bayer 04-Profis Kai Havertz und Piero Hincapie...
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Im Achtelfinal-Hinspiel der UEFA Champions League 2025/26 empfängt Bayer 04 den FC Arsenal in der BayArena. Die Partie findet am Mittwoch, 11. März (Anstoß: 18.45 Uhr), statt. Alle Infos zum Ticketverkauf.
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Die Auslosung der Achtelfinals für die UEFA Champions League 2025/26 am heutigen Freitag, 27. Februar, hat ergeben: Bayer 04 trifft auf den Premier-League-Tabellenführer FC Arsenal. Geschäftsführer Sport Simon Rolfes sieht in den Engländern einen „Top-Gegner“ und freut sich unter anderem auf das Wiedersehen mit den Ex-Werkself-Profis Kai Havertz und Piero Hincapie.
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