Zwischen dem anstehenden Duell und dem 2:1-Erfolg gegen den VfB Stuttgart im DFB-Pokal-Achtelfinale vom Mittwoch liegen gerade einmal zwei Tage. Die Dortmunder spielten bereits am Dienstag, schieden dort mit 2:3 gegen Werder Bremen aus dem Wettbewerb aus. „Sie hatten einen Tag mehr zur Regeneration und fürs Training“, erklärte Peter Bosz auf der Spieltags-Pressekonferenz.
Derweil ist die Personalsituation im defensiven Mittelfeld für Morgen noch unklar: Der am Mittwoch verletzungsbedingt ausgefallene Julian Baumgartlinger (Knie-Blessur) stand gestern noch nicht mit der Mannschaft auf dem Trainingsplatz. „Wenn er heute nicht mittrainiert, wird er auch nicht im Kader stehen“, so Bosz, der zudem auf den rot-gesperrten Kerem Demirbay verzichten muss. Charles Aránguiz kehrte in dieser Woche für Individualeinheiten zwar wieder auf den Trainingsplatz zurück, ist für das Duell mit dem BVB aber noch keine Option.
Bleibt also der letzte der vier nominellen Sechser: Exequiel Palacios. Der Winter-Neuzugang gab nach seiner aus Argentinien mitgebrachten Rot-Sperre gegen Stuttgart sein Debüt für Schwarz-Rot. Bosz: „Er hat zwar nur die eine Partie gespielt, aber ich habe ihn jetzt ein paar Wochen im Training gesehen. Er ist ein guter Spieler und ich hoffe, dass er das auch in der Bundesliga zeigen kann.“
Für die Position neben Palacios gebe es „noch mehrere Optionen“, so Bosz. „Ausgeschlossen ist nichts. Ich schaue, welche Spieler mir zur Verfügung stehen und überlege mir dann, wie ich mit ihnen die größte Chance auf den Sieg habe. Daraus entsteht die Spielweise.“
Das Spiel gegen die Dortmunder ist auch mit einem Blick auf die Tabelle ein wichtiges: Bei einem Sieg würde der Rückstand auf den BVB nur noch zwei Punkte betragen, bei einer Niederlage wären es indes acht Zähler. Insofern stellte Bayer 04-Cheftrainer Bosz klar: „Wollen wir oben dranbleiben, müssen wir ein positives Ergebnis holen.“
Neben dem Ex-Leverkusener Julian Brandt, dem Bosz eine „sehr gute“ Entwicklung attestierte, steht derzeit vor allem Dortmunds Neuzugang Erling Haaland im Fokus. In seinen ersten vier Spielen traf der 19-jährige Norweger acht Mal. Auf die Frage, wie Haaland zu stoppen sei, antwortete Bosz: „Ich habe dieselbe Frage in Bezug auf Bayern München und Robert Lewandowski gestellt bekommen. Wir können solche Spieler nur als Mannschaft stoppen – das haben wir in der Hinrunde in München geschafft. Und so wollen wir es auch dieses Mal angehen.“
Weitere Infos zum Spiel:
Schiedsrichter: Markus Schmidt (Stuttgart)
Übertragung: Sky (TV) und Werkself Radio (bayer04.de)
Zuschauer: 30.210 (ausverkauft)


Zweiter Sieg im zweiten Heimspiel: Am 3. Spieltag der Hauptrunde in Liga A der DFB-Nachwuchsliga hat die U19 von Bayer 04 den 1. FC Nürnberg 2:0 (0:0) bezwungen. Jeremiah Mensah (69.) per Strafstoß sowie Axel Tape (72.) nach einem sehenswerten Sololauf erzielten die Tore für das Team von Trainer Kevin Brok, dessen Mannschaft nach drei Spieltagen nun sieben Punkte auf dem Konto hat.
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Nach dem 2:0-Sieg bei Olympiakos Piräus wartet am Samstagnachmittag, 21. Februar (Anstoß: 15.30 Uhr), in Berlin-Köpenick wieder der Bundesliga-Alltag auf die Werkself. Dort treffen Leverkusener, die gerne die Spielkontrolle an sich reißen, auf einen 1. FC Union Berlin, der lieber gegen den Ball arbeitet und schnell umschaltet. Entsprechend liegen den Eisernen eigentlich spielstarke Top-Teams, in 16 Partien gewannen die Berliner jedoch erst einmal gegen Schwarz-Rot. Zudem kann die zuletzt starke Werkself-Defensive die fünfte Weiße Weste des Kalenderjahres sammeln, muss aber insbesondere bei Standards höllisch aufpassen. Die Kurzpässe.
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Am 3. Spieltag der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga empfängt die U19 von Bayer 04 den 1. FC Nürnberg. Anpfiff ist am heutigen Samstag, 21. Februar, um 11 Uhr im Ulrich-Haberland-Stadion. Bayer 04 zeigt die Partie live auf YouTube und in der App...
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Nach zuletzt sechs Siegen aus sieben Spielen will die Werkself ihre Erfolgsserie in der Hauptstadt beim 1. FC Union Berlin fortsetzen. Trainer Kasper Hjulmand sprach im Vorfeld der Partie am Samstag, 21. Februar (Anstoß: 15.30 Uhr) über das Defensivpersonal, die kurze Vorbereitungszeit und die Platzverhältnisse im Stadion An der Alten Försterei.
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