Einer wird morgen an der Weser allerdings nicht dabei sein: Lars Bender. Der Mannschaftskapitän zog sich eine Fußverletzung zu und muss gegen die Hanseaten aussetzen. Ebenfalls fehlen wird nach wie vor Kevin Volland, der sich nach seinem Syndesmose-Riss im Aufbautraining befindet. „Ansonsten können wir von den Jungs, die normalerweise bei uns im Kader stehen, wohl alle mitnehmen. Außerdem werden einige Jugendspieler dabei sein, darunter auch Florian Wirtz“, erklärte Bosz, der sich von der Trainingsleistung des Nachwuchsakteurs angetan zeigte: „Er muss ein guter Spieler sein – sonst würde er als gerade erst 17-Jähriger nicht regelmäßig bei uns mittrainieren.“
Einen Tag vor dem Re-Start in Bremen hob der Niederländer auch das „sehr gute“ Verhalten seiner Mannschaft hervor. „Ich arbeite mit ihnen in dieser Corona-Zeit seit drei Monaten und ich darf sagen, dass sie wissen, was von ihnen verlangt wird. Zudem hat unser Mannschaftsarzt Dr. Karl-Heinrich Dittmar ihnen gut erklärt, was sie dürfen und was nicht“, betonte Bosz, der sich in dieser Woche logischerweise vor allem wieder der Überlegung gewidmet habe, „wie wir das Spiel gegen Werder gewinnen können“.
Zur Vorbereitung auf die Partie simulierte die Werkself in der BayArena ein Spiel unter den neuen Corona-Bedingungen. „Wir müssen damit umgehen. Die Emotionen werden andere sein und auch der Umstand, dass man viel mehr hört. Darauf haben wir uns mit einem Elf-gegen-Elf-Training im eigenen Stadion versucht einzustellen“, sagte Bosz.
Die Umstände rund um die geltenden Hygienevorschriften vor und am Spieltag sowie die fehlenden Fans sind auch für den niederländischen Trainer neu. Umso genauer verfolgte der 56-Jährige gestern die ersten Bundesligapartien nach 66 Tagen Pause – sportlich gesehen allen voran die der Konkurrenz im Kampf um die Champions-League-Ränge. „Natürlich schauen wir auf unsere direkten Kontrahenten. Aber ich glaube nicht, dass wir dadurch einen größeren Druck haben. Wir müssen auf uns gucken und unsere eigenen Spiele gewinnen“, so Bosz. So wolle man auch nach der zweimonatigen Pause weiterhin den für Bayer 04 bekannten „attraktiven und dominanten Offensivfußball“ spielen.
An diesem 26. Spieltag kommt auch erstmalig die bis Saisonende geltende Regeländerung von drei auf fünf Wechsel je Mannschaft pro Partie zum Einsatz. Bosz: „Das gibt uns Trainern Extra-Möglichkeiten, mehr Einfluss auf das Spiel zu haben.“
Weitere Infos zur Partie:
Übertragung: DAZN und Werkself Radio (bayer04.de)
Schiedsrichter: Der Unparteiische wird am Tag des Spiels bekanntgegeben

Ein Tor, zwei Trikots, drei Spieler: In dieser Challenge messen sich die Bayer 04-Profis Christian Kofane, Arthur und Farid Alfa-Ruprecht in ihrer Zielgenauigkeit. Wem gelingt es, aus drei unterschiedlichen Distanzen die meisten Trikot-Treffer zu erzielen? Geschossen wird jeweils zweimal aus 11, 16 und 25 Metern auf das neue Heimtrikot und das neue Auswärtstrikot der Werkself. Jeder Trikot-Treffer gibt einen Punkt. Die Latte ist dabei absolut tabu. Wer den Ball an den Querbalken hämmert, erhält einen Minuspunkt. Arthur, Kofi oder Farid – wer gewinnt die Shootout-Challenge?
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Bayer 04 ist zurück auf dem Rasen! Nach den ersten Trainingseinheiten bestreitet die Werkself am Samstag, 18. Juli, auch ihr erstes Testspiel der laufenden Vorbereitung. Ab 15.30 Uhr geht es in Monheim am Rhein gegen den Oberligisten Sportfreunde Baumberg. Fans, die bei der Partie nicht vor Ort sein können, können das Debüt von Cheftrainer Carles Martínez kostenlos im Livestream auf bayer04.de und in der Bayer 04-App sowie auf Werkself.tv (hier exklusiv für Mitglieder) verfolgen. Einfach einloggen und live dabei sein! Auch alle weiteren Testspiele der Werkself in der Vorbereitung auf die Saison 2026/27 werden kostenlos im Livestream hinter Login übertragen.
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Der Deutsche Fußball-Bund hat Bayer 04 auch für die Saison 2026/27 offiziell als weibliches Talentförderzentrum anerkannt. Bereits zum 1. Januar 2026 war der Werksklub als solches zertifiziert worden, nun wurde dieser Status erneuert.
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Bayer 04 Leverkusen bestreitet in der Saisonvorbereitung 2026/27 ein weiteres Testspiel im heimischen Ulrich-Haberland-Stadion. Am Mittwoch, 29. Juli (Anstoß: 15 Uhr/Stadionöffnung: 13.30 Uhr), empfängt die Werkself den belgischen Fußball-Erstligisten KRC Genk. Tickets für Heimfans sind ab sofort erhältlich.
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Im Rahmen der Saisonvorbereitung 2026/27 bestreitet die Werkself ihr drittes Testspiel am Mittwoch, 29. Juli (Anstoß: 15 Uhr), im heimischen Ulrich-Haberland-Stadion gegen den belgischen Erstligisten KRC Genk. Werkself-TV zeigt die Partie live und in voller Länge im Stream ab 14.50 Uhr...