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29.11.2019Bundesliga

Bayern-Serie „macht das Spiel für uns sehr interessant“

Sowohl Bayer 04 (2:0 bei Lok Moskau) als auch Bayern München (6:0 in Belgrad) gewannen am Dienstagabend, 26. November, ihre Champions-League-Partien. So soll es aus ihrer Sicht am morgigen Samstag (Anstoß: 18.30 Uhr) bestenfalls weitergehen: Dann treffen beide Mannschaften im direkten Bundesliga-Duell aufeinander. Dabei unterstützen 3.800 Gäste-Fans die Werkself in der Münchner Allianz Arena.

Ein einfaches Spiel wird es für die Leverkusener sicherlich nicht: Der Rekordmeister aus Bayern reitet seit dem Trainerwechsel von Niko Kovac zu Hansi Flick auf einer Erfolgswelle: Die Süddeutschen gewannen alle ihre vier Spiele unter dem neuen Coach – und das mit einem Torverhältnis von 16:0. „Sie haben aktuell sehr viel Rückenwind“, weiß auch Bayer 04-Trainer Peter Bosz, der auf der Spieltags-Pressekonferenz jedoch betonte: „Das macht das Spiel für uns sehr interessant. Wir wollen auch in München punkten, und ich denke, dass das möglich ist.“ Dafür müsse sein Team aber vor allem als Mannschaft agieren und jeder einzelne Spieler „sein höchstes Niveau zeigen“.

Havertz im Training

Die langzeitverletzten Mitchell Weiser und Joel Pohjanpalo werden Bosz nicht zur Verfügung stehen, bei den zuletzt ausgefallenen Daley Sinkgraven und Kai Havertz ist die Frage noch offen, ob sie im Kader stehen. Beide trainierten am Donnerstag mit der Mannschaft. „Wir gucken heute, wer die gestrige Einheit wie verkraftet hat und wie das Abschlusstraining läuft. Im Anschluss entscheiden wir, wen wir mit nach München nehmen“, erklärte der Werkself-Trainer.

Duell unter Ex-Kollegen

Eine zentrale Frage im Vorfeld: Wie ist der aktuell so erfolgreiche Bayern-Stürmer Robert Lewandowski zu stoppen? Wie sich der Pole auf dem Spielfeld verhält, weiß Bayer 04-Abwehrspieler Sven Bender jedenfalls aus der gemeinsamen Zeit (2010-14) bei Borussia Dortmund. Vier Spielzeiten liefen die morgigen Gegenspieler zusammen für Schwarz-Gelb auf. „Das kann ein Vorteil sein, er kennt Lewandowski sehr gut. Klar hat er sich immer noch weiterentwickelt. Er ist aber kein komplett neuer Spieler geworden“, so Bosz, der den Mittelstürmer der Bayern allerdings „als Mannschaft“ stoppen will.

Bosz zu Transfergerüchten

Im Rahmen der Pressekonferenz äußerte sich der Werkself-Trainer auch zu möglichen Transfers. Der Argentinier Exequiel Palacios wurde zum Beispiel in einigen Medien als Neuzugang für die Werkself gehandelt. Bosz: „Es ist fast Dezember, da fängt dieses Thema wieder an. Es ist die erste Frage dieser Art, die ich jetzt wieder gestellt bekomme und es werden auch in den kommenden Monaten wieder viele Fragen zu vielen Spielern kommen. Ich kann nur sagen: Gute Spieler sind bei uns immer willkommen.“

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