
„Wir sind froh, dass seit gestern alle Nationalspieler wieder zurück in Leverkusen sind. Wir haben gestern viel miteinander gesprochen und werden heute das erste Mal wieder richtig gemeinsam trainieren. Aber so wenig Vorbereitungszeit zu haben ist nicht neu für uns“, sagte Alonso zu Beginn der Pressekonferenz am Freitag. Der Spanier weiter: „Wir profitieren derzeit von unserer Vorbereitung im Sommer, als wir sehr viele Partien bestritten haben. Das sorgt dafür, dass wir in jedem Spiel eine gewisse Konstanz haben und direkt umsetzen können, was wir wollen. Morgen wird es daher keine Ausreden geben.“
Erfreulich: Alle Werkself-Profis sind verletzungsfrei zurückgekehrt. Der Kader ist daher nahezu vollständig. Lediglich auf Timothy Fosu-Mensah, Arthur und Ayman Aourir muss Alonso nach wie vor verzichten. Wer für die Partie beim VfL im Kader stehen wird, darauf wolle sich der Spanier aber erst nach dem Abschlusstraining am Freitagnachmittag festlegen: „Wir haben einen hohen Konkurrenzkampf auf allen Positionen, alle haben große Qualität, fast alle sind fit. Das macht die Entscheidung für mich als Trainer umso schwieriger, aber mir ist es lieber so, als wenn es einfach wäre. Das zeigt, dass alle Spieler immer bereit sind und wir eine hohe Flexibilität und Balance haben.“
Beispielhaft dafür wären die Einwechslungen von Amine Adli, Nathan Tella und Adam Hlozek beim 3:0-Derbysieg gegen den 1. FC Köln gewesen: „Sie haben unserem Spiel noch einmal neue Energie gegeben, so konnten wir unser Tempo auch über 90 Minuten halten“, sagte der Spanier und betonte: „Das ist unser Anspruch. Wir wollen stabilen und erwachsenen Fußball spielen.“
Auch für Stürmer Patrik Schick könnte ein erster Einsatz nach über sieben Monaten „total realistisch“ sein, so Alonso. Der Tscheche habe „in den letzten zwei Wochen fast komplett mit trainiert. Aber wir wollen mit ihm, wie auch damals mit Flo (Wirtz, Anm. d. Red.), Schritt für Schritt vorgehen“, sagte Alonso und lobte die Einstellung des 27-Jährigen: „Wir sehen seine Qualität in jedem Training. Wir brauchen ihn, seine Tore und seine Persönlichkeit. Man sieht, dass er jetzt gerade wieder glücklich ist und sich besser fühlt. Das freut uns sehr.“
Die Wolfsburger, die in der laufenden Spielzeit bislang noch kein Heimspiel verloren haben, beschrieb der 41-Jährige als „starke Mannschaft, die in Niko Kovac einen super Trainer hat. Sie haben im Sommer viele Zugänge mit hoher Qualität und passender Mentalität geholt. Es wird eine große Herausforderung“.
Beachtliche 2530 Bayer 04-Fans werden die Mannschaft in der Volkswagen Arena unterstützen. Vor Ort ist außerdem die Gästekasse geöffnet.

Der Name verpflichtet, könnte man meinen. „Haberlands Erben“ – das hört sich nach Traditionspflege an, nach Heimatverbundenheit, Lokalpatriotismus. Und von all dem ist auch etwas drin, in diesem umtriebigen Bayer 04-Fanclub. Einige der Gründungsmitglieder sind in Manfort aufgewachsen, wohnten einen Steinwurf entfernt vom Ulrich-Haberland-Stadion. Katrin Duven zum Beispiel, die 1. Vorsitzende. Schon ihr Vater ging regelmäßig „zum Bayer“. Und mit ihm bald auch seine Tochter.
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Gegründet 1996 von jungen Männern, gibt es unter den 18 offiziellen Mitgliedern der Djangos inzwischen vier Frauen. Auch der Nachwuchs ist häufig mit dabei in der BayArena.
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Nach zuletzt sechs Siegen aus sieben Spielen will die Werkself ihre Erfolgsserie in der Hauptstadt beim 1. FC Union Berlin fortsetzen. Trainer Kasper Hjulmand sprach im Vorfeld der Partie am Samstag, 21. Februar (Anstoß: 15.30 Uhr) über das Defensivpersonal, die kurze Vorbereitungszeit und die Platzverhältnisse im Stadion An der Alten Försterei.
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Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
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