
Die gute Nachricht gab’s direkt vorneweg. „Alle Spieler sind gesund zurückgekommen“, so Alonso auf der Pressekonferenz am Freitagmittag. „Uns freut es sehr, dass sich zudem viele von ihnen für die EM qualifiziert und einige ihr Debüt gegeben haben.“
Ebenfalls erfreulich: Jeremie Frimpong, der aufgrund leichter Hüftprobleme vorzeitig von der niederländischen Nationalmannschaft abgereist war, steht ebenso zur Verfügung wie Edmond Tapsoba nach seiner Hand-OP. Einsatzbereit sind auch der argentinische Weltmeister Exequiel Palacios nach seiner interkontinentalen Reise und Granit Xhaka nach drei Länderspielen über 90 Minuten mit der Schweiz.
Fehlen wird unterdessen noch Patrik Schick, der „sehr gut trainiert hat. Aber wir wollen ihm noch etwas Zeit geben. Deswegen ist er in Bremen noch nicht im Kader, voraussichtlich aber am Donnerstag gegen Häcken.“
Beginnend mit dem Abschlusstraining am Freitag liege der Fokus voll und ganz auf dem Gastspiel beim SVW, der fünf Punkte aus den vergangenen drei Spielen holte. Alonso vor der ersten von acht Begegnungen in 26 Tagen: „Bremen ist in den letzten Spielen gut drauf gewesen, hat einen guten Fußball gezeigt und verfügt mit Borré und Ducksch über einen gefährlichen Sturm.“
Im Weserstadion kann die Werkself wieder auf einen starken Support von 4.000 Fans setzen. Erneut wurde das gesamte Gäste-Kontingent abgenommen. „Wir sind sehr glücklich und dankbar über diese Unterstützung und tun auf dem Platz alles dafür, dass unsere Fans diese teils langen Fahrten gerne auf sich nehmen.“

Der Name verpflichtet, könnte man meinen. „Haberlands Erben“ – das hört sich nach Traditionspflege an, nach Heimatverbundenheit, Lokalpatriotismus. Und von all dem ist auch etwas drin, in diesem umtriebigen Bayer 04-Fanclub. Einige der Gründungsmitglieder sind in Manfort aufgewachsen, wohnten einen Steinwurf entfernt vom Ulrich-Haberland-Stadion. Katrin Duven zum Beispiel, die 1. Vorsitzende. Schon ihr Vater ging regelmäßig „zum Bayer“. Und mit ihm bald auch seine Tochter.
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Gegründet 1996 von jungen Männern, gibt es unter den 18 offiziellen Mitgliedern der Djangos inzwischen vier Frauen. Auch der Nachwuchs ist häufig mit dabei in der BayArena.
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Nach zuletzt sechs Siegen aus sieben Spielen will die Werkself ihre Erfolgsserie in der Hauptstadt beim 1. FC Union Berlin fortsetzen. Trainer Kasper Hjulmand sprach im Vorfeld der Partie am Samstag, 21. Februar (Anstoß: 15.30 Uhr) über das Defensivpersonal, die kurze Vorbereitungszeit und die Platzverhältnisse im Stadion An der Alten Försterei.
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Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
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