
Im Vergleich zum 1:1-Remis gegen den 1. FSV Mainz 05 änderte Cheftrainer Kasper Hjulmand seine Anfangsformation auf fünf Positionen: Für den verletzten Arthur begann Montrell Culbreath und gab damit sein Startelf-Debüt bei den Profis. Zudem gehörten Aleix Garcia und Ibrahim Maza anstelle von Ezequiel Fernández und Jonas Hofmann zum Aufgebot, im Angriff fingen Martin Terrier sowie Christian Kofane für ihre Kollegen Ernest Poku und Patrik Schick an. Letzterer musste wegen muskulärer Probleme passen.
Vom Anpfiff weg übernahm die Werkself das Kommando und erspielte sich früh gleich mehrere Chancen: So hatte Culbreath nach Hereingabe von links von Maza auf Höhe des zweiten Pfostens die erste Gelegenheit- der Debütant köpfte aber neben das Gehäuse (7.). Mit aussichtsreichen Aktionen ging es weiter: In Minute 13 verlängerte Terrier eine Hereingabe von Garcia per Direktabnahme in Richtung Tor und traf dabei den Querbalken. Nur einen Angriff später kam dann Maza zu Fall, Schiedsrichter Sören Storks entschied sich in der Folge für Elfmeter, nach VAR-Überprüfung revidierte er diese Entscheidung jedoch - Grund: Das Foul fand knapp außerhalb des Strafraums statt. Auch in den Folgeminuten präsentierte sich Schwarz-Rot weiter dynamisch, presste hoch und kam dadurch immer wieder zu Ballgewinnen.






Die Begegnung fand nun fast ausschließlich in der Hälfte der Gastgeber statt, dafür belohnen konnten sich Kapitän Robert Andrich und Co. trotz weiterer Möglichkeiten wie beispielsweise durch Maza (30.) allerdings zunächst nicht. Der HSV hingegen gab in diesem Duell bis dato noch keinen Schuss auf den Kasten von Janis Blaswich ab. So ging es torlos in die Kabinen.
Auch nach dem Wiederanpfiff waren die Leverkusener die spielbestimmende Mannschaft und wieder wurden sie schnell durch einen Kopfball gefährlich - dieses Mal in Person von Edmond Tapsoba auf Höhe des zweiten Pfostens nach Flanke von Alejandro Grimaldo (54.). Ähnlich ging's weiter: Nach einer Ecke beförderte Tapsoba die Kugel im zweiten Versuch ins Tor, hatte zuvor jedoch den Ball mit der Hand gespielt. Bayer 04 ließ sich davon nicht entmutigen und drückte auf den Führungstreffer. Mit Erfolg! In der 73. Minute belohnte sich die Werkself endlich. Maza leistete die Vorarbeit per Lupfer hinter die Kette und Kofane vollendete mit einem wuchtigen Schuss aus spitzem Winkel! Auch mit diesem Vorsprung im Rücken zeigten die Gäste weiter sehenswerte Spielzüge, ein weiteres Tor fiel aber nicht mehr - auch, weil Blaswich gegen Vuskovic in der Nachspielzeit eine Glanztat zeigte (90.+8). So blieb es beim 1:0-Sieg für Bayer 04.







Weiter geht es für die Werkself erneut mit einer Partie in der Fremde: Am kommenden Samstag, 7. März (Anstoß: 15.30 Uhr), geht es im Breisgau gegen den SC Freiburg. Anschließend heißen die Gegner FC Arsenal und FC Bayern München sowie 1. FC Heidenheim 1846, ehe es in die letzte Länderspielpause der Saison geht.
Die Highlights:
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Die Statistik:
Hamburger SV: Heuer - Omari (65. Torunarigha), Vuskovic, Elfadli - Jatta (29. Mikelbrencis), Vieira, Remberg, Gocholeishvili - Königsdörffer (81. Lokonga), Downs (65. Stange), Philippe (65. Dompé)
Bayer 04: Blaswich - Quansah, Andrich, Tapsoba - Culbreath (80. Poku), Palacios, Garcia, Maza (89. Fernández), Grimaldo - Terrier (70. Tillman), Kofane
Tor: 0:1 Kofane (73.)
Gelbe Karten: Garcia, Palacios
Schiedsrichter: Sören Storks (Velen)
Zuschauer: 57.000 im Volksparkstadion

Werkself-TV zeigt den 1:0-Erfolg beim Hamburger SV im Nachholspiel des 17. Bundesliga-Spieltag re-live...

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Bayer 04 Leverkusen ist vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zur Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von 42.000 Euro verurteilt worden. Damit ahndete das Verbandsgremium das unsportliche Verhalten von Teilen des Leverkusener Anhangs während der Bundesliga-Partie der Werkself gegen den 1. FC Köln am 13. Dezember 2025.
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