
Im Vergleich zum 2:0-Heimsieg gegen den VfL Bochum 1848 von Mittwoch veränderte Cheftrainer Xabi Alonso die Leverkusener Startelf auf zwei Positionen: Weltmeister Exequiel Palacios und Amine Adli ersetzten Adam Hlozek (Bank) und Callum Hudson-Odoi, der angeschlagen nicht im Spieltags-Aufgebot stand.
Die Werkself, in Hälfte eins mit der lautstarken Nordkurve im Rücken, begann äußerst offensiv- sowie spielfreudig und kam durch Nadiem Amiris Fernschuss ans Außennetz in der 5. Minute auch zur ersten Großchance des Spiels. Moussa Diaby hatte die - mehr als verdiente - Führung für Schwarz-Rot ebenfalls auf dem Fuß, der Franzose fand seinen Meister aber im stark parierenden BVB-Torhüter Gregor Kobel (16.). In der Folge setzten auch die Gäste aus Dortmund das eine oder andere Mal Offensivakzente, gefährlich wurde es für Werkself-Kapitän Lukas Hradecky allerdings nicht - bis zur 33. Minute. Mit dem ersten nennenswerten Torabschluss des BVB markierte Karim Adeyemi auf Vorarbeit von Julian Brandt das 1:0. Nun übernahmen die Dortmunder bis zum Pausenpfiff zunehmend die Ballkontrolle, mit dem knappen Rückstand aus Sicht von Bayer 04 ging es in die Kabinen.

Ohne personelle Veränderungen auf beiden Seiten startete die Werkself mit einer ersten guten Doppel-Chance von Diaby und Adli (48.) ebenso zielorientiert wie zu Beginn der ersten Hälfte, doch wieder sollte der BVB zuschlagen: Nach einer flachen Hereingabe von Marius Wolf war Edmond Tapsoba im Strafraum-Getümmel als letzter Spieler am Ball und traf unglücklich ins eigene Tor zum 2:0 für die Gäste (53.). Auf der Gegenseite scheiterte Adli vier Minuten später mit einem starken Kopfballversuch abermals am Dortmunder Schlussmann Kobel.
Mitte des zweiten Durchgangs brachte Cheftrainer Xabi Alonso dann in Anbetracht des Rückstands frisches Offensivpersonal, neben Mitchel Bakker für die linke Seite stürmten nun Adam Hlozek und Karim Bellarabi. Kurz darauf kamen auch Sardar Azmoun sowie Kerem Demirbay in die Partie. Doch an diesem Abend ist für die Werkself kein Vorbeikommen an BVB-Keeper Kobel, der eine Viertelstunde vor dem Ende den Anschlusstreffer von Diaby mit einer Fußparade vereiteln konnte. Azmoun setzte seinen Kopfball fünf Minuten später über die Querlatte (80.).






Die Leverkusener drückten zwar noch auf das 1:2, gelingen sollte ihnen aber kein Treffer mehr. So riss die Serie von zuvor fünf Bundesliga-Siegen in Folge, die Werkself verpasste damit vorerst den Anschluss an die Top-Sieben der Liga.
Weiter geht es für die Werkself bereits am Freitagabend, 3. Februar, mit einem Auswärtsspiel beim FC Augsburg. Die Partie bei den Fuggerstädtern leitet den 19. Bundesliga-Spieltag ein und wird um 20.30 Uhr angepfiffen.
Die Statistik:
Bayer 04: Hradecky - Frimpong, Tah (63. Bakker), Tapsoba, Hincapie - Palacios (70. Bellarabi), Andrich, Amiri (80. Demirbay) - Wirtz (70. Hlozek) - Diaby, Adli (80. Azmoun)
Borussia Dortmund: Kobel - Wolf (85. Hummels), Süle, Schlotterbeck, Ryerson - Can, Özcan - Brandt (85. Reus), Bellingham, Adeyemi (71. Bynoe-Gittens) - Haller (60. Modeste)
Tore: 0:1 Adeyemi (33.), 0:2 Tapsoba (53./Eigentor)
Gelbe Karten: Tapsoba - Adeyemi, Özcan, Modeste, Ryerson
Schiedsrichter: Tobias Welz (Wiesbaden)
Zuschauer: 30.210 (ausverkauft) in der BayArena

In der „Golden Boy Top 100“ werden traditionell die vielversprechendsten Talente Europas gelistet. Bei dem jüngst veröffentlichten Update anlässlich des Saisonwechsels sind – neben Leihgabe Francis Onyeka – gleich vier aktuelle Werkself-Profis dabei. Damit stellt Bayer 04 von allen Bundesligisten die meisten Spieler in diesem Ranking.
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Letzte Chance für die Bayer 04-Konsolenprofis, am „Esports World Cup 2026“ teilzunehmen. Beim „FC Pro Last Chance Qualifier“ in Paris kämpfen Sean Landwehr und Keanu Senkbeil gegen über 1000 andere Gamer um je einen der 14 begehrten Plätze für die nächste Qualifikationsphase zur virtuellen Einzel-Weltmeisterschaft. Zudem wartet bereits bei diesem hochkarätigen Vorentscheid ein Preisgeld-Pool von 244.000 US-Dollar auf die besten Spieler.
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Torhüterin Rafaela Borggräfe bleibt den Bayer 04-Frauen in der neuen Saison erhalten. Im Interview mit Werkself-TV spricht die 25-Jährige über die Gründe für ihre erneute Leihe vom FC Liverpool, über die vergangene Rückrunde und über ihre Ziele mit der neuformierten Mannschaft.
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Torhüterin Rafaela Borggräfe wird auch in der kommenden Saison für Bayer 04 Leverkusen auflaufen. Die Leihe der deutschen U23-Nationalspielerin, die im Winter vom FC Liverpool gekommen war, wurde um ein weiteres Jahr verlängert.
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