
Als 19-Jähriger kam Moussa Diaby im Sommer 2019 von Paris Saint-Germain zu Bayer 04. Beim erfolgreichen Hauptstadtklub war ihm gerade der Schritt in den Profibereich gelungen, mit 34 Einsätzen zählte er in der Pariser Meistersaison 2018/19 prompt zu den wichtigsten Akteuren. „Er ist eines der ganz großen französischen Talente“, hatte der heutige Geschäftsführer Sport Simon Rolfes damals betont. Vorgänger Rudi Völler sagte: „Moussa Diaby wird uns mit seinem enormen Tempo und seiner Technik viel Freude bereiten, da bin ich sicher.“ Heute lässt sich sagen: Beide sollten zweifelsohne Recht behalten.
Beim Werksklub feierte Diaby sein Pflichtspieldebüt im DFB-Pokal-Erstrundenspiel 2019/20 bei Alemannia Aachen (4:1). Er hatte direkt einen Assist beigesteuert. Darauf folgte sein erstes Bundesligaspiel gegen Fortuna Düsseldorf (3:1), das er an der Seite von Spielern wie Lukas Hradecky, Jonathan Tah und Kai Havertz bestritt. Zunächst noch als Einwechselspieler zum Einsatz gekommen, stand er am 12. Spieltag gegen den SC Freiburg erstmals von Beginn an auf dem Platz und sicherte mit seinem ersten Bayer 04-Tor prompt einen Punkt (1:1).

Mit weiterer Spielzeit wurde der Franzose immer selbstbewusster, mit jedem Sprint gefährlicher, mit jedem Jahr wichtiger für die Werkself. Sein Tempo war sein Markenzeichen, und seine Läufe in die Tiefe eine ständige Bedrohung für gegnerische Abwehrreihen. Saison eins unterm Kreuz beendete er mit 16 Scorerpunkten in 39 Partien, die Folge-Spielzeit mit 24 Toren und Assists in 43 Duellen. Es folgte 2021/22 seine stärkste Ausbeute mit 31 Treffern und Vorlagen in 42 Begegnungen. Die anschließende, sportlich eher durchwachsene Spielzeit, in der schließlich auch Cheftrainer Xabi Alonso kam, beendete er mit ebenso bemerkenswerten 24 Scorern in 48 Partien.
Insgesamt 172 Spiele, 49 Tore und 47 Vorlagen später zog es ihn weiter. Der Werksklub verabschiedete seinen Topscorer, einen seiner Leistungsträger – und einen der besten Angreifer der Bundesliga. „Bayer 04 ist ein ganz besonderer Verein“, sagte Diaby damals und betonte voller Dankbarkeit, wie viel Unterstützung er als junger Spieler und Mensch in Leverkusen erhalten hatte.
Diaby wechselte 2023 auf die Insel zu Aston Villa, legte mit acht Toren und Vorlagen in zehn Ligaspielen einen guten Start hin. Nach einer Saison Premier League, UEFA Conference League und nationalen Pokal-Wettbewerben verließ der Franzose den Klub wieder. Insgesamt zehn Treffer und elf Assists gelangen ihm in seinen 54 Partien für Villa.
Es folgte das Kapitel Saudi-Arabien. Bei Al-Ittihad bildete Diaby gemeinsam mit dem einstigen französischen Weltklasse-Stürmer Karim Benzema das erfolgreichste Angreifer-Duo der Saudi Professional League. Der Klub wurde 2025 überlegen Meister in der mit namhaften Topstars gespickten Liga um Cristiano Ronaldo und Co. Diaby blickt bei Ittihad auf zwei Jahre und 44 Scorerpunkte in 73 Spielen zurück.

Drei Jahre später schließt sich ein Kreis. Diaby ist zurück in Leverkusen. Dieses Mal nicht als Talent, sondern als gestandener Profi. Und bei einem Klub, der ebenso große Fortschritte gemacht hat wie er selbst. Aus Bayer 04, das er 2023 verließ, ist der erste ungeschlagene Deutsche Meister und Doublesieger geworden. „Der Klub ist inzwischen noch viel größer als damals“, weiß auch Diaby. Und der mittlerweile 27-Jährige will nun vor allem eins: gemeinsam mit dem Werksklub die nächsten Erfolgsgeschichten schreiben. „Mit Bayer 04 Titel anzustreben, ist eine wunderbare Vorstellung, ein ganz großes Ziel von mir.“

Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele der Werkself in der Saison 2026/27.
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Moussa Diaby ist zurück bei der Werkself! Anlässlich der Rückkehr des französischen Offensivspielers haben Fans die Chance, mit dem Kauf eines Bayer 04-Trikots der Saison 2026/27 inklusive Diaby-Flock eine von fünf limitierten Trading-Cards zu gewinnen. Das Beste dabei: Der 27-Jährige, der wieder seine Rückennummer 19 aus früheren Leverkusener Zeiten erhält, hat diese im Zuge seiner Vertragsunterzeichnung beim Werksklub selbst unterschrieben.
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Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
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Spiel, Spaß, Autogramme und Selfies: Am Sonntag, 30. August, veranstalteten die Bayer 04 Fußball Akademie und die Bayer 04 Football Academy São Paulo einen ganz besonderen, gemeinsamen internationalen Trainingstag. Mit vor Ort waren die erfolgreichen Ex-Profis Paulo Sergio, offizielle Klublegende von Bayer 04, und Klub-Repräsentant Falko Götz. Auch Brian the Lion schaute vorbei und sorgte für beste Stimmung.
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