
Herr Schade, wie gefällt Ihnen persönlich das neue Bayer 04-Trikot?
Schade: Ich bin begeistert! Dass sich unser Partner mit so viel Akribie in das Thema Neugestaltung des Trikots eingebracht hat, finde ich außergewöhnlich. Der Designer David Blanch hat sich sehr intensiv mit der Historie von Bayer 04 beschäftigt und wollte auch unsere Philosophie verstehen. Das Ergebnis ist eine äußerst gelungene Mischung aus Tradition und Moderne. Das fängt damit an, dass das Trikot viele kleine Applikationen enthält, wie etwa die Silhouette von Leverkusen als Reminiszenz an unsere Stadt, das Logo mit Relief-Struktur, die elf Streifen als Symbol für die Werkself und die Schriftart in genauer Anlehnung an die historische Bayer-Typografie. Ich finde im Übrigen alle vier Trikot-Alternativen sehr schön.
Was zeichnet die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen JAKO bislang aus?
Schade: JAKO ist ein sehr gutes deutsches Unternehmen, das hervorragend zu Bayer 04 passt. Es gab sicher kritische Stimmen, die meinten, wir müssten unbedingt eine Partnerschaft mit einer der großen Weltmarken eingehen. Ich denke, dass auch unsere Fans schon bald spüren werden, dass sie von einem zwar kleineren, aber unglaublich leistungsfähigen und qualitativ hochwertigen Ausrüster mehr profitieren. Denn je größer der Partner, desto geringer sind auch die Chancen, dass man individuelle Wünsche erfüllt bekommt. Wir haben uns für JAKO entschieden, weil es für uns erstens das finanziell attraktivste Angebot war, zweitens die Qualität herausragend ist. Wir haben – bevor der Vertrag abgeschlossen wurde – einige Spieler, Trainer und Betreuer zusammengeholt und ihnen eine Kollektion vorgestellt, mit der wir in der Zukunft spielen würden. Alle waren vom ersten Moment an begeistert von Qualität und Optik. Und drittens sind wir bei JAKO die absolute Nummer eins.
Was heißt das konkret?
Schade: JAKO hatte bisher noch keinen Verein in der Champions League. Nummer eins für JAKO zu sein bedeutet, dass man dort alles versucht, um unsere Wünsche zu erfüllen – so schnell und so tatkräftig wie eben möglich. Wir waren schon mit mehreren Gruppen in der Unternehmenszentrale, haben uns mit den Verantwortlichen vor Ort unterhalten und spüren deutlich, dass man diese Partnerschaft mit Bayer 04 absolut leben will. Das merken wir auch an Lieferfristen und in der Umsetzung von Details.
Apropos Wünsche: Wie steht es um die Einbindung der Bayer 04-Fans?
Schade: Wir werden sie - wie angekündigt - einbeziehen in die Gestaltung bestimmter Fanartikel. Das wäre bei einem großen Partner überhaupt nicht möglich. Wir werden Designer-Wettbewerbe machen für bestimmte Fanartikel. Hierbei können die Fans eigene Ideen einbringen und über die Umsetzung abstimmen - und die Vorschläge mit den meisten Stimmen werden dann auch produziert. Wir werden insgesamt viel, viel individueller und flexibler aufgestellt sein.


Seit 2023 veranstaltet Bayer 04 regelmäßig kostenlose Torwarttrainer-Fortbildungen in der BayArena. Wie in den vergangenen Jahren stieß das Angebot auch Mitte Oktober 2026 auf enormes Interesse. Rund 140 Teilnehmende, zum großen Teil Torwarttrainer aus der Region, aber auch Mannschafts- und Stützpunkttrainer sowie Verbandsmitarbeiter, waren in die Spielstätte der Werkself gekommen, um Expertenwissen zum Thema Raumverteidigung zu erhalten. In einem theoretischen Impulsvortrag sowie einer praktischen Einheit auf dem Platz bekamen die Teilnehmenden Einblicke in das Torwartspiel und die Torwartausbildung von und bei Bayer 04.
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Auf dem Teppich bleiben – dank Bayer 04 können das nun zahlreiche Kinder aus der Region. Denn der Bundesligaklub spendete in der vergangenen Woche 100 Spieleteppiche an Kindertagesstätten in Leverkusen und Umgebung. In drei Kitas freuten sich die Kinder über den Besuch von zwei Akteurinnen der Bayer 04-Frauen und zwei Spielern aus der U19 der Werkself, die die schwarz-roten Geschenke persönlich vorbeibrachten.
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Die neue Saison in der VBL Club Championship geht los! Am heutigen Donnerstag, 15. Oktober (ab 18 Uhr/Berichterstattung auf Instagram), bestreiten Marc und Sean Landwehr ihre ersten Partien der neuen eSports-Saison. Vorab haben die beiden Leverkusener Konsolen-Profis über die Veränderungen im neuen EA FC 27, ihre unterschiedlichen Stärken, die kommenden Gegner und ihre Ambitionen für die bevorstehenden Monate gesprochen.
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Das Champions-League-Finale 2002 gegen Real Madrid in Glasgow verpasste Jens Nowotny wegen einer Operation. Etwas, das ihn bis heute ärgert und wofür er gerne die Zeit zurückdrehen würde. Aber in all den Jahren, in denen der gebürtige Badener mit der Rückennummer 5 für die Werkself auflief, gab es auch besondere, unvergessliche positive Momente in den europäischen Begegnungen. Der ehemalige Nationalspieler lässt einige dieser Erlebnisse aus „40 Years aCROSS Europe“ im Interview mit Werkself-TV Revue passieren. Außerdem spricht er über die Bedeutung der Kapitänsbinde und die der Fans für einen Klub...
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Vor dem Europa-League-Auswärtsauftakt bei Lech Posen am Donnerstag, 15. Oktober (Anstoß: 18.45 Uhr), sprach Nathan Tella im Interview mit Werkself-TV am Spielfeldrand des Poznan Stadiums über seine guten Erinnerungen an UEL-Partien in der Doublesaison, seine Erwartungen an den polnischen Meister und seine Vorfreude auf die Atmosphäre...
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