
"Ich hab damals früh gemerkt, 1989 als Spieler, dass Derbys gegen den 1. FC Köln etwas ganz Besonderes sind und dass die ganze Stadt darüber redet" sagt Heiko Herrlich auf die Frage nach dem brisanten Rheinduell, und fügt hinzu: "Unsere Spieler sind sich darüber bewusst, welchen Stellenwert das Spiel hat. Sie werden alles dafür tun, den Fans mit drei Punkten ein Geschenk zu machen."
Köln mit Befreiungsschlag im Pokal
Unter der Woche gelang den Kölnern nach 12 sieglosen Spielen der Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals - eine Leistung, die Bayer 04-Cheftrainer Herrlich nicht überrascht hat: "Die Kölner sind besser, als der aktuelle Tabellenplatz aussagt. Sie hatten bereits mehrere Spiele, in denen sie sehr gut gespielt und unglücklich verloren haben." Der Sieg sei ein "Befreiungsschlag", durch den die Kölner Mannschaft "sicherlich mit mehr Selbstvertrauen in das Spiel gehen wird".
Die Stärken des Gegners beschreibt Herrlich derweil wie folgt: "Sie stehen sehr kompakt, lassen sich nicht locken - und setzen punktuell Nadelstiche. Genau diese Qualität haben sie gegen Berlin gezeigt, und so werden sie auch hier auftreten."
"Wir müssen bei uns bleiben!"
Dass es der Werkself in der laufenden Saison in kaum einem Spiel gelungen ist, über die gesamte Spielzeit ihr Spiel durchzubringen, liege zwar auch immer am Gegner, der "versucht, uns unter Druck zu setzen und Fehler zu provozieren" - wichtig sei aber, das eigene Leistungsvermögen zu 100 Prozent abzurufen - und absolut bei sich zu bleiben, "konzentriert und stabil" zu agieren.
Bei Kevin Volland sieht es gut aus
Kevin Volland, der sich beim Auswärtsspiel in Mönchengladbach eine Blessur am Knöchel zugezogen hatte, ist am Donnerstag wieder in das Training eingestiegen und konnte "die Einheit größtenteils absolvieren". Auch nach der Einheit habe er nicht über Schmerzen geklagt, "einem Einsatz sollte nichts mehr im Weg stehen". Nicht so gut sieht es derweil bei Sven Bender aus, bei dem Herrlich das Abschlusstraining abwarten und auf eine Punktlandung hoffen muss. Ein "kleines Fragezeichen" steht auch hinter Zwillingsbruder Lars, der im Training am Donnerstag einen Schlag auf den Fuß bekommen hat, "aber jeder, der Lars kennt, weiß: Er will unbedingt spielen und wird alles dafür tun, morgen auf dem Platz zu stehen."
Ausverkaufte BayArena
Bayer 04 rechnet mit einer ausverkauften BayArena, aktuell gibt es noch wenige Restkarten für den Heimbereich. Der Ticketservice empfiehlt, Tickets vorab online, telefonisch oder im Fanshop zu erwerben, da keine Garantie besteht, dass die Kassen am Spieltag geöffnet werden.

Weiter geht’s in Showdown eins! Am Dienstag, 20. Oktober, bestreiten Marc und Sean Landwehr die letzten beiden der sechs Online-Vorrunden-Duelle. Es warten ab 19 Uhr Eintracht Braunschweig und der Hamburger SV. Mit Platz zehn und neun Punkten aus den ersten vier Partien vergangene Woche ist die Ausgangslage für die Leverkusener gut. Nach den sechs Vorrunden-Duellen ziehen die besten 16 Teams in die Offline-Runde dieses ersten Showdowns (München, 25. Oktober) ein. Der Gegner-Check.
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Im Rahmen des 5. Spieltags der Ligaphase der UEFA Europa League 2026/27 gastiert Bayer 04 beim kroatischen Meister Dinamo Zagreb. Die Partie steigt am Donnerstag, 26. November, um 18.45 Uhr im Stadion Maksimir. Alle Infos zum Ticketverkauf.
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Nicht nur auf dem Rasen gab es rund um den 2:1-Heimerfolg der Werkself gegen den SC Freiburg Grund zur Freude. Auch im Bereich der Trainerbänke waren zur Pause viele glückliche Gesichter zu sehen. Einmal mehr ehrte Fernando Carro, Vorsitzender der Geschäftsführung, gemeinsam mit Ex-Stürmer und Klub-Repräsentant Stefan Kießling im Namen von Bayer 04 die bis zu 30-jährigen Jubiläen von acht Fanclubs.
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Eine disziplinierte und überzeugende Mannschaftsleistung bescherte der Werkself gegen den bis dahin wettbewerbsübergreifend noch ungeschlagenen Tabellenführer SC Freiburg einen 2:1-Erfolg, aus dem an diesem Nachmittag in der BayArena zwei Spieler noch einmal herausstachen: Dribbelkünstler Ibrahim Maza erzielte das erste Leverkusener Tor selbst und legte das zweite auf, Goalgetter Patrik Schick hatte den Ausgleichstreffer vorbereitet und zum Endstand eingenetzt. Damit stellte der Tscheche einen denkwürdigen Klub-Rekord auf. Sowohl Cheftrainer Carles Martínez als auch die Medien kamen im Anschluss ins Schwärmen. Maza selbst freute sich ebenfalls über die wachsende Verbindung mit „Super-Stürmer“ Schick: „Je mehr wir zusammenspielen, desto besser verstehen wir uns.“ Der Werkself Nachdreher zum vierten Heimsieg im vierten Heimspiel der Saison.
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Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele von Bayer 04 in der Saison 2026/27.
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