
Mit großer Vorfreude betraten die angereisten Medienvertreter die Räumlichkeiten der BayArena. In ihrer Begrüßung hoben Holger Tromp, Direktor Kommunikation bei Bayer 04 und verantwortlich für den Bereich Internationalisierung, und Tobias Schmidt, Leiter Internationalisierung, den Einfluss afrikanischer Spieler auf den Erfolg der Werkself hervor und brachten ihre Wertschätzung über den Austausch mit den angereisten Gästen zum Ausdruck.
„Hier ist die positive Verbindung zwischen Bayer 04 und Afrika zu spüren“, sagte Simon Rolfes, Geschäftsführer Sport bei Bayer 04, und hieß die stimmungsvolle Runde zum ersten Gespräch des Tages willkommen: „Wir haben und hatten bereits viele wichtige Spieler aus Afrika, natürlich gehört Edmond Tapsoba dazu.“ Diesen sieht Rolfes unter anderem dank seiner „großartigen Persönlichkeit“ als extrem wichtigen Bestandteil des Teams: „Er hat sich zu einer Führungsfigur entwickelt, seit er zu Bayer 04 gekommen ist, und pflegt eine enge Verbindung zu den Fans und zu allen hier im Klub.“
Die Journalisten stellten Fragen zur Deutschen Meisterschaft und zum Pokalsieg 2023/24, zu den Kaderveränderungen im vergangenen Sommer und zum Scouting von jungen Spielern –immer mit Fokus auf die afrikanischen Akteure. Sie im Team zu haben, ist Rolfes wichtig: „Der kulturelle Mix in unserer Mannschaft ist ein großer Vorteil und etwas, das uns auszeichnet. Das Team kann die verschiedenen Stärken und Charakterzüge der Spieler nutzen und davon profitieren, dass sie sich gegenseitig ergänzen und zu besseren Spielern entwickeln.“







Nachdem Fernando Carro, Vorsitzender der Geschäftsführung von Bayer 04, der Gruppe ebenfalls einen kurzen Besuch abgestattet hatte, wurde Tapsoba mit großem Applaus in der Premium-Lounge der BayArena begrüßt. Angesprochen darauf, dass er der größte burkinische Spieler sei, antwortete der 27-Jährige lachend: „Was die Körpergröße angeht, vielleicht.“ In entspannter Atmosphäre sprach der Innenverteidiger sprachgewandt auf Englisch, Französisch und Portugiesisch über seine Anfänge in Leverkusen sowie seine Wünsche für sein Heimatland und hob ebenfalls die Stärken afrikanischer Spieler im Teamgefüge hervor.
Ja, ich möchte Social Media Inhalte angezeigt bekommen.
„Als Simon mit mir vor meinem Wechsel Anfang 2020 in Portugal über das Projekt und den Klub gesprochen hat, wollte ich unbedingt nach Leverkusen kommen“, erklärte Tapsoba und fügte schmunzelnd hinzu: „Nun sind es schon sechs glückliche Jahre hier, vielleicht ist Deutschland sogar mein zweitliebstes Land geworden.“ Seine afrikanische Heimat stehe bei ihm jedoch an erster Stelle, für junge Menschen in Burkina Faso wolle er darüber hinaus „ein Vorbild sein. Ich möchte ihnen zeigen, dass sie das schaffen können, was ich geschafft habe, wenn sie dafür kämpfen.“ Auch im eigenen Team freue er sich immer über weitere Afrikaner: „Die haben immer Feuer. Ich glaube, in der Kabine kann jedes Team den einen oder anderen Afrikaner gebrauchen.“ Mit dieser Meinung stieß Tapsoba in der Runde auf positive Resonanz. Nachdem er abschließend alle Autogramm- und Fotowünsche erfüllt hatte, machte sich die Delegation auf eine Tour durch die BayArena.







Bereits Ende März war eine Bayer 04-Delegation mit Tapsoba nach Burkina Faso gereist. In der Hauptstadt Ouagadougou gab der Werkself-Profi für eine Dokumentation besondere Einblicke in seine Jugend und seine fußballerischen Anfänge und Wurzeln sowie die Kultur in seiner Heimat. „Der Besuch hat mir viel bedeutet“, sagte Tapsoba im Rahmen der Medienrunde. „Dass ich meine Geschichte erzählen, meine Heimat und meine Kultur zeigen konnte, war wirklich schön.“ Bayer 04-Fans dürfen sich Ende April auf die exklusive Dokumentation, die auf Werkself-TV sowie auf YouTube gezeigt wird, freuen.
In der Dokumentation kehrt Tapsoba zum Bolzplatz seiner Kindheit zurück, zu seinem ersten Verein und präsentiert mit Begeisterung die Arbeit seiner Stiftung „Fondation Edmond Tapsoba“. Kulturelles Highlight der Reise nach Burkina Faso war eine Audienz beim Mogho Naba, dem Kaiser des Mossi-Reiches und einer der einflussreichsten Persönlichkeiten des Landes.

Bei der Werkself stehen sie Seite an Seite auf dem Platz und machen den gegnerischen Angreifern das Leben schwer. Doch in dieser Ausgabe von „FINDE DIE ANTWORT“ stehen sich Leverkusens Abwehrchef Edmond Tapsoba und Defensivkollege Jarell Quansah gegenüber. Wer von beiden kann am schnellsten die gesuchte Antwort in Form des richtigen Gegenstands finden? Klar ist: Die beiden schenken sich nichts! Da ist die eine oder andere Rangelei vorprogrammiert. Eddy oder Jarell – wer wird der Quiz-Champion? Findet’s heraus in der neuen Folge „FINDE DIE ANTWORT“!
Mehr zeigen
Erster Härtetest für das älteste Leverkusener Nachwuchs-Team: Beim Indeland-U19-Elite-Cup in Eschweiler trifft die U19 in ihren ersten Partien unter Neu-Chefcoach Patrick Greveraars gleich auf die besten Junioren-Teams der Region. Den ersten Test absolviert auch die U17 gegen den VfL Wolfsburg. Und an den neu eröffneten Future-Kids-Standorten Büderich und Wuppertal feiern die jüngsten Bayer 04-Kicker Premiere. Das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
Mehr zeigen
Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Bayer 04 Leverkusen wegen des Abbrennens pyrotechnischer Gegenstände durch Zuschauer bei insgesamt fünf Pflichtspielen mit einer Geldstrafe in Höhe von 185.000 Euro belegt. Betroffen sind vier Bundesliga-Partien sowie das DFB-Pokal-Halbfinale gegen den FC Bayern München. Die höchste Einzelstrafe entfällt auf das Auswärtsspiel beim 1. FC Köln Ende April.
Mehr zeigen
Mit großen Ambitionen wechselt Mittelfeldspielerin Lumbardha Misini vom Schweizer Meister Servette FCCF zur Werkself. In ihrem ersten Interview in Leverkusen spricht die 23-Jährige unter anderem über ihre Sprachkenntnisse, die Ziele mit ihrem neuen Klub und erklärt, warum sie sich ausgerechnet für Bayer 04 entschieden hat.
Mehr zeigen