
Während Lennart Grill erst einmal auf der Bank Platz nahm, stand Florian Wirtz in der Startelf der deutschen U21 in der MOL Arena von Székesfehérvár. Die Auswahl von Trainer Stefan Kuntz riss von der ersten Minute an das Spiel an sich, konnte die optische Überlegenheit aber nicht wirklich nutzen. Die Dänen standen kompakt und hatten durch Jacob Brun Larsen in der Nachspielzeit die beste Chance des ersten Durchgangs.
Nach dem Wiederanpfiff blieben die Dänen durch Konter weiterhin gefährlich, die Deutschen hingegen leisteten sich zu viele Ballverluste in der Vorwärtsbewegung. So war es nicht unverdient, dass die Nachbarn aus dem Norden in der 69. Minute durch den eingewechselten Wahid Faghir das 1:0 erzielten. Lange Zeit sah es wie die Entscheidung für das Team von Trainer Albert Capellas aus, doch in der Schlussphase bewies Stefan Kuntz ein glückliches Händchen. Der für Wirtz in der 87. Minute eingewechselte Innenverteidiger Lars Lukas Mai leitete eine Ecke von Arne Maier mit dem Kopf weiter, und am zweiten Pfosten bugsierte Lukas Nmecha den Ball zum 1:1 (88.) über die Linie.
Es gab Verlängerung, in der es hin- und herwogte. Erst konnte Jonathan Burkardt nach einer Flanke von David Raum das 2:1 (100.) für Deutschland erzielen, acht Minuten später glich Dänemarks Kapitän Victor Nelsson mit einem verwandelten Foulelfmeter aus. Weil Burkardt zwei Minuten vor dem Ende nur den Pfosten traf, musste die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen.
Im Duell vom Punkt hatte am Ende Deutschland die Nase vorn. Torwart Finn Dahmen vom FSV Mainz 05 parierte zwei Strafstöße der Dänen. Durch den Sieg trifft der DFB-Nachwuchs am Donnerstag, 3. Juni, Anstoß: 21 Uhr, im Halbfinale auf die Niederlande. Oranje gewann sein Viertelfinale gegen Frankreich mit 2:1 (0:1).
Dabei sah es für den Nachwuchs des Weltmeisters lange gut aus in Budapest. Nach einer Ecke von Moussa Diaby köpfte der Leipziger Dayot Upamecano zur 1:0-Führung für die Franzosen ein (23.). Die Niederländer wurden nach der Pause jedoch stärker und kamen in der 50. Minute durch Myron Boadu zum Ausgleich. Zehn Minuten später wurde Diaby ausgewechselt, und kurz vor dem Ende mussten die Franzosen den Knock-out hinnehmen. Boadu schickte mit seinem zweiten Treffer Diaby und Co. nach Hause.

Während die U19 von Bayer 04 die Ruhe vor dem Sturm des anstehenden K.-o.-Spiels in der UEFA Youth League beim FC Villarreal am kommenden Mittwoch (Anstoß: 16 Uhr) genießt, absolviert die U17 noch einen letzten hochkarätigen Test bei den Junioren des niederländischen Meisters PSV Eindhoven. Bereits mittendrin im Pflichtspiel-Alltag ist die U13, die nach dem erfolgreichen Re-Start in der vergangenen Woche auch gegen den SC Paderborn 07 punkten will. Auf die U14 und die U11 warten spannende internationale Hallenturniere – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Montrell Culbreath bleibt bei Bayer 04! Direkt nach der Unterschrift zu seiner Vertragsverlängerung spricht der Offensivspieler über seinen Weg unterm Kreuz – von den ersten Schritten in der U17 bis zum ersten Bundesliga-Tor und seinem Debüt in der UEFA Champions League. Im Interview blickt er auf seine Entwicklung im Klub, seine Einsätze in der UEFA Youth League und auf die Momente, die ihn auf und neben dem Platz geprägt haben. Ein persönliches Gespräch mit dem 18-Jährigen, der zeigt, wie viel Bayer 04 ihm bedeutet.
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Meilenstein für drei Bayer 04-Talente neben dem Platz: Die Auszubildenden Amelie Rohde, Julius Manderfeld und Mika Sievert haben ihre um sechs Monate auf zweieinhalb Jahre verkürzte Ausbildung beim Werksklub erfolgreich abgeschlossen. Bayer 04 würdigte die Azubis am Donnerstag, 29. Januar, in der BayArena.
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Für zahlreiche glückliche Gesichter hatte der 3:0-Sieg der Werkself in der UEFA Champions League gegen den FC Villarreal in jedem Fall gesorgt: Malik Tillman freute sich über seinen Doppelpack, Robert Andrich über die Weiße Weste und Trainer Kasper Hjulmand über die „Art und Weise“ dieses so bedeutsamen Heimerfolgs. Mit drückender Überlegenheit und streckenweise über 75 Prozent Ballbesitz hatte sich Bayer 04 den Einzug in die Play-off-Runde der Königsklasse redlich verdient. In dieser geht es im Februar in jedem Fall gegen einen alten Bekannten. Der Werkself Nachdreher.
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