
Für 15 Schulkinder stand dort am Nachmittag eine ganz besondere Sportstunde auf dem Programm: Gemeinsam mit den Werkself-Profis Nadiem Amiri und Selina Ostermeier kickten die 6 bis 10-Jährigen in der Turnhalle ehrgeizig um den Sieg.
Beim umkämpften 4:4-Remis sorgten die beiden Bayer 04-Akteure gemeinsam mit ihren Tricks für große Bewunderung – und hatten dabei genauso viel Spaß wie die Kleinsten. „Das war super heute. Es hat richtig Spaß gemacht, den Nachmittag mal anders zu verbringen“, sagte Amiri. „Es waren auch wirklich viele Kids dabei, die Talent haben… und auch mein Dribbling fand ich heute besonders gut“, scherzte der Mittelfeldspieler.
Auch Innenverteidigerin Ostermeier genoss die Abwechslung vom Trainingsalltag. „Es hat super Spaß gemacht, das war mal was anderes und für die Kinder ist das etwas ganz Besonderes“, sagte sie: „Allein schon die Freude, als wir reinkamen, war riesig.“ Dabei fühlte sich die 24-Jährige selbst ein wenig an ihre eigene Kindheit zurückerinnert. „Ich kann mir vorstellen, wie besonders das für die Kinder ist. Umso schöner ist es, wenn wir ihnen mit so einem Besuch eine Freude machen können.“
Im Anschluss erfüllten Amiri und Ostermeier sämtliche Autogrammwünsche der Kinder und posierten für gemeinsame Fotos. Auch Bayer 04-Maskottchen Brian the Lion mischte sich unter die Grundschüler und sorgte für strahlende Augen.





Der Leverkusener Stadtdirektor Marc Adomat zog nach der außergewöhnlichen AG-Stunde ein positives Fazit. „Die Kinder waren total begeistert und die Profis haben super mitgemacht. Fortsetzung folgt“, sagte er: „So etwas hier mitten im Stadtteil ist unheimlich wichtig. Denn Bayer 04 gehört einfach zu unserer Stadtkultur dazu.“
Ähnlich zufrieden war der Leiter der Sport-AG der GGS, Andreas Kittel. „Die Kinder haben sich riesig gefreut. Wir haben gesehen, wie groß die Begeisterung ist“, sagte er: „Man merkt, dass Bayer 04 in der Region stark verwurzelt ist, fast jeder hier hat einen Bezug zum Klub.“




Ein weiteres Highlight steht den jungen Schülerinnen und Schülern noch bevor: Für das Bundesliga-Heimspiel der Werkself gegen Freiburg am Sonntag, 29. Oktober (Anstoß: 17.30 Uhr, BayArena), erhält die gesamte AG Freikarten und wird Amiri und Co. hautnah im Stadion unterstützen.
In dieser und in der kommenden Spielzeit veranstaltet der Werksklub erstmals die sogenannten Stadtteilspieltage. Im Rahmen ausgewählter Bundesliga-Heimspiele der Werkself rückt jeweils ein neuer Leverkusener Stadtteil in den Fokus von Aktionen mit den Profis. So besucht Bayer 04 beispielsweise Kindergärten und weitere Schulen, veranstaltet Fan-Feste, Elfmeter-Turniere, Gewinnspiele sowie viele weitere Events. Alle Infos gibt es HIER noch einmal zusammengefasst.

Defensivspielerin Juliette Vidal wird Bayer 04 Leverkusen im Sommer nach zwei Jahren verlassen. Wohin die 27 Jahre alte Französin, deren Vertrag ausläuft, wechseln wird, steht noch nicht fest.
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Einmal selbst auf dem Rasen stehen, auf dem sonst die Profis der Werkself spielen – für zahlreiche Bayer 04-Mitglieder wurde dieser Wunsch beim diesjährigen Mitglieder-Kick Wirklichkeit. Rund 400 aktive Teilnehmer aller Altersklassen nutzten die Gelegenheit, die BayArena aus einer ganz neuen, besonderen Perspektive zu erleben. Und auch auf den Rängen war einiges los: Insgesamt zog das Event mehr als 1.000 Besuchende an und bildete einen stimmungsvollen Abschluss der Saison.
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Auf hochkarätigen Turnieren in drei Ländern traten sämtliche Junioren-Teams von Bayer 04 durchaus erfolgreich gegen den Ball: Neben dem überzeugenden Turniersieg der U15 in Essen landeten auch die U17 in Stemwede, die U14 in den Niederlanden sowie die U11 in Österreich mit Rang drei auf dem Treppchen. Derweil sorgten die U16-Juniorinnen mit einem 11:1 gegen die U17 des 1. FC Köln für klare Verhältnisse im Derby. Das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Als Bundesliga-Dritter erwischte die Werkself nach der Winterpause einen Fehlstart ins Jahr 2026, fand im Laufe der Wochen allmählich aber zurück in die Erfolgsspur und gehörte wie im Vorjahr zu den Top 16 in Europa und den Top 4 im DFB-Pokal. In der Bundesliga blieb die Werkself zudem in Sachen Champions-League-Qualifikation bis zum Ende im Rennen. Weil sich aber zwischen gute Leistungen und „big points“ immer wieder auch Rückschläge in die Auftritte der Werkself schlichen, reichte es am Schluss nicht ganz für die Königsklasse. Eine Saison mit vielen Höhen und Tiefen endete auf Rang sechs und in der Qualifikation für die UEFA Europa League. Teil II des Rückblicks auf die Saison 2025/26.
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