
Auch wenn glücklicherweise niemand zu Schaden gekommen ist und der Bus während des Spiels gereinigt wurde, so dass die Mannschaft ihn nach dem Schlusspfiff wieder nutzen konnte, zeigten sich die Verantwortlichen von Bayer 04 Leverkusen empört.
„Das war nicht in Ordnung. Wir verurteilen das“, so Sportdirektor Rudi Völler. Ähnlich deutlich äußerte sich Geschäftsführer Michael Schade: „Die Aktion ist peinlich, respektlos und absolut unsportlich. Wir haben uns sofort bei den Verantwortlichen von RB Leipzig entschuldigt und jede Form der Unterstützung angeboten, unter anderem die Bereitstellung eines anderen Busses. Gott sei Dank war das nicht mehr notwendig. Solche Aktionen haben nichts mit Fußball und normalen Fan-Protesten zu tun." Bayer 04 wird alles versuchen, die Identität der vermummten Täter zu ermitteln.


Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Bayer 04 Leverkusen wegen des Abbrennens pyrotechnischer Gegenstände durch Zuschauer bei insgesamt fünf Pflichtspielen mit einer Geldstrafe in Höhe von 185.000 Euro belegt. Betroffen sind vier Bundesliga-Partien sowie das DFB-Pokal-Halbfinale gegen den FC Bayern München. Die höchste Einzelstrafe entfällt auf das Auswärtsspiel beim 1. FC Köln Ende April.
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