
Bis dahin wird Boldt den 26-maligen deutschen Nationalspieler Rolfes in dessen neue Tätigkeit einarbeiten und ihn vollumfänglich unterstützen. Boldt ist seit 2007 hauptberuflich in verschieden Funktionen für den aktuellen Europa-League-Teilnehmer aktiv.
„Wir sind Jonas Boldt zu großem Dank verpflichtet. Er hat mit seiner Zielstrebigkeit und mit seinem bedingungslosen Engagement deutlichen Anteil am erfolgreichen Abschneiden der Werkself in den vergangenen Jahren“, sagt Werner Wenning, Vorsitzender des Gesellschafterausschusses von Bayer 04 Leverkusen. „Gleichzeitig freuen wir uns sehr, dass wir mit Simon Rolfes die wichtige Position des Sportdirektors aus den eigenen Reihen besetzen können. Er hat den sprichwörtlichen Stallgeruch, ist darüber hinaus international bestens vernetzt und besitzt alle Fähigkeiten, um Bayer 04 erfolgreich nach vorne zu bringen.“
Der Entschluss, mit Simon Rolfes den Weg in die Zukunft zu beschreiten, ist für Fernando Carro, den Vorsitzenden der Geschäftsführung, „ein klares Bekenntnis zur DNA von Bayer 04. Simon war langjähriger Kapitän der Werkself und ist eine allseits respektierte Identifikationsfigur. Er kennt den Klub wie kaum ein anderer.“ Mit Blick auf Jonas Boldt ergänzt Rudi Völler, Geschäftsführer Sport: „Ich habe mit Jonas viele Jahre sehr eng und vertrauensvoll zusammengearbeitet. Zunächst als Chefscout und als mein Assistent sowie nach dem Weggang von Michael Reschke als Kadermanager hat Jonas die Personalpolitik mitgeprägt und großen Anteil an unserer regelmäßigen Präsenz in den europäischen Wettbewerben“, so Völler. „Ich bin sicher, dass Jonas die kommenden Herausforderungen genauso leidenschaftlich annehmen und seine besonderen Fähigkeiten auch in einem anderen Umfeld entfalten wird. Nach so vielen Jahren bei Bayer 04 ist sein Wunsch nachvollziehbar, sich unter veränderten Bedingungen neu zu beweisen. Dass wir ihn auf ganz hohem Niveau wiedersehen werden, ist für mich keine Frage.“

Boldt, der 2003 als Praktikant in Leverkusen begann, hatte Völler zu Saisonbeginn nach dessen Wechsel ins Amt des Geschäftsführers Sport in der Funktion des Sportdirektors beerbt. Für Boldt bedeutet der Abschied von Bayer 04 eine Zäsur in seiner Vita, die bislang ausschließlich auf den Klub ausgerichtet war, dem bereits seit frühester Kindheit seine Sympathien gelten. „Ich bin Bayer 04 Leverkusen dankbar, dass ich mich hier über viele Jahre so entwickeln konnte, wie es mir letztlich gelungen ist. Mittlerweile bin ich jedoch an einem Punkt angelangt, an dem ich glaube, dass eine Weiterentwicklung nur durch Veränderung möglich ist. Nach 15 Jahren und wegen meiner besonderen Beziehung zu diesem Klub ist mir dieser Schritt alles andere als leichtgefallen. Aus diesem Grund kann sich jeder bei Bayer 04 auch darauf verlassen, dass ich bis zu meinem Abschied im Sommer weiterhin meine ganze Leidenschaft einbringen werde, um die letzte gemeinsame Saison zu einem erfolgreich Ende zu führen. Ich wünsche Bayer 04 und allen, denen dieser Verein am Herzen liegt, alles Gute für die Zukunft.“
Für Simon Rolfes, der zehn Jahre lang als Profi für die Werkself spielte, davon sieben Jahre als Kapitän, ist der Eintritt in die Führungsriege des Vereins, „die Erfüllung eines Traums. Ich habe Bayer 04 so viel zu verdanken und freue mich sehr über die neue Aufgabe“, so Rolfes, der nach Beendigung eines fast zweijährigen UEFA-Studiums über den Abschluss „Executive Master for International Players (MIP)“ verfügt. „Das mir entgegengebrachte Vertrauen möchte ich rechtfertigen und werde mich mit aller Kraft dafür einsetzen, Bayer 04 langfristig dort zu positionieren, wo nicht nur wir selbst uns sehen: in der Spitzengruppe des deutschen Fußballs, als Stammgast auf europäischer Bühne.“

Auf hochkarätigen Turnieren in drei Ländern traten sämtliche Junioren-Teams von Bayer 04 durchaus erfolgreich gegen den Ball: Neben dem überzeugenden Turniersieg der U15 in Essen landeten auch die U17 in Stemwede, die U14 in den Niederlanden sowie die U11 in Österreich mit Rang drei auf dem Treppchen. Derweil sorgten die U16-Juniorinnen mit einem 11:1 gegen die U17 des 1. FC Köln für klare Verhältnisse im Derby. Das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Als Bundesliga-Dritter erwischte die Werkself nach der Winterpause einen Fehlstart ins Jahr 2026, fand im Laufe der Wochen allmählich aber zurück in die Erfolgsspur und gehörte wie im Vorjahr zu den Top 16 in Europa und den Top 4 im DFB-Pokal. In der Bundesliga blieb die Werkself zudem in Sachen Champions-League-Qualifikation bis zum Ende im Rennen. Weil sich aber zwischen gute Leistungen und „big points“ immer wieder auch Rückschläge in die Auftritte der Werkself schlichen, reichte es am Schluss nicht ganz für die Königsklasse. Eine Saison mit vielen Höhen und Tiefen endete auf Rang sechs und in der Qualifikation für die UEFA Europa League. Teil II des Rückblicks auf die Saison 2025/26.
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Von der Saisoneröffnung gegen den Pisa SC bis zum letzten Heimspiel gegen den Hamburger SV haben die Bayer 04-Fans abermals ein großes Herz bewiesen: Insgesamt 31.039 Becher wurden in der Saison 2025/26 bei den Partien in der BayArena gespendet.
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Showdown zum Saisonabschluss: Die U19 von Bayer 04 trifft am Mittwoch, 27. Mai (Anstoß: 19 Uhr/Stadionöffnung: 17 Uhr), im Finale des FVM-Verbandspokals auf den FC Viktoria Köln – und kann die Spielzeit 2025/26 so mit einem Titel beenden. Tickets für die Partie im Aggerstadion in Troisdorf sind ab sofort online sowie am Spieltag an der Tageskasse erhältlich.
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