Seoane: „Überzeugt, dass Lucas seine Tore machen wird“

Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Patrik Schick dürften die Einsatzzeiten von Lucas Alario in den kommenden Wochen zunehmen. Dass der Argentinier seinen 20-Tore-Teamkollegen im Sturmzentrum adäquat ersetzen kann, davon ist Werkself-Cheftrainer Gerardo Seoane überzeugt. Eine weitere Alternative bahnt sich indes ebenfalls an.
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Er weiß genau, wo das gegnerische Tor steht. Lucas Alario hat seine Torjäger-Qualitäten in den bisherigen Rückrunden-Partien wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Als Einwechselspieler traf der 29-Jährige in zwei der vergangenen vier Bundesliga-Duelle. Gerardo Seoane hat ohnehin großes Vertrauen in die Nr. 13 der Werkself, die in der abgelaufenen Spielzeit 2020/21 elfmal erfolgreich war und so zum klubintern besten Torschützen der Saison avancierte: „Ich bin überzeugt davon, dass Lucas in den kommenden Wochen seine Tore machen und der Mannschaft damit helfen wird“, so der Schweizer zu Beginn der Trainingswoche vor dem Heimspiel gegen den DSC Arminia Bielefeld.

Dieses Vertrauen rechtfertigt Alario durch harte Arbeit Tag für Tag – gerne auch zusätzlich zum Mannschaftstraining. Auch am Montagnachmittag war der neunfache argentinische Nationalspieler wieder einer der letzten Akteure auf dem Trainingsrasen und absolvierte im Anschluss an die Einheit mit seinen Teamkollegen noch ein Extra-Programm.

Alle 141 Minuten ein Tor

Das zahlt sich meist aus. Denn die persönlichen Statistiken des Argentiniers lassen sich durchaus sehen. Seit seinem Wechsel ins Rheinland im Jahr 2017 hat Alario in 151 Spielen für Leverkusen 54 Tore und 16 Vorlagen verbucht. Er stand 7.649 Minuten auf dem Feld – was bedeutet, dass er statistisch gesehen alle 141 Minuten ein Tor erzielt.

Weitere Pluspunkte für den Südamerikaner: Trotz seiner in der laufenden Saison geringen Bundesliga-Spielminuten (252) habe er sich in den Trainingseinheiten sowie nach seinen Einwechslungen nie hängenlassen und stets alles für den Erfolg des Teams gegeben, wie Seoane nicht müde wird zu betonen. „Lucas hat vollstes Verständnis dafür, dass Patrik zuletzt mehr Spielanteile bekommen hat“, so der 43-Jährige, der in diesem Zuge auch klarstellt: „Der Lauf von Patrik hat unsere Beziehung zu Lucas und unser Vertrauen in ihn in keiner Weise geschmälert.“

Nach Infekt: Azmoun auf gutem Weg

Eine weitere Alternative für das Sturmzentrum der Werkself stellt Neuzugang Sardar Azmoun dar. Der Iraner wechselte im Winter vom russischen Spitzenklub Zenit St. Petersburg unters Bayer-Kreuz. Aufgrund einer Verletzung sowie einer COVID-19-Erkrankung wartet der 27-Jährige aber noch auf sein erstes Pflichtspiel in Schwarz-Rot.

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Auf seinem Weg hin zum Debüt für Bayer 04 hat ihn zuletzt ein Infekt um ein paar Tage zurückgeworfen. Nach lockeren Einheiten am Wochenende steigert Azmoun sein Trainingspensum sowie die Intensität nun nach und nach. „Mitte oder Ende der Woche kann er dann voraussichtlich auch Teile des Mannschaftstrainings absolvieren“, so Seoane. Eine mögliche erste Kader-Nominierung im Heimspiel gegen Arminia Bielefeld am kommenden Samstag, 26. Februar (Anstoß: 15.30 Uhr), sei nicht gänzlich ausgeschlossen.

Die personellen Optionen in der Werkself-Offensive, sie sind auch nach dem Ausfall von Patrik Schick hochkarätig. Die schwarz-rote Tor-Maschinerie (60 Treffer nach 23 Spielen), sie wird weiter laufen…

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