
Unter der Überschrift „Volland schießt Eintracht ab“ zieht Bild-plus online dieses Fazit: „Bayer Leverkusen veredelt den Auswärtstriumph in Leipzig mit einem deutlichen Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt, schlägt auch den Königsklassenkonkurrenten aus der hessischen Bankenmetropole mit 4:1.“
Bild am Sonntag (BamS) ergänzt: „Überragender Mann diesmal ist Kevin Volland, dem innerhalb von 17 Minuten ein Hattrick gelingt. Volland (BamS-Note 1): ,Ich war zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Von meinem ersten Hattrick werde ich noch meinen Enkeln erzählen.'“
Für den Sonntags-Express war ebenfalls unsere Nummer 31 der beste Spieler auf dem Feld: „Überragender Mann bei der Werkself war Kevin Volland. Der Torjäger schnürte innerhalb von 17 Minuten einen lupenreinen Hattrick. Mit dem zweiten 4:1-Sieg gegen einen direkten Konkurrenten innerhalb einer Woche (vorher Leipzig) setzte Bayer ein dickes Ausrufezeichen im Kampf um die Königsklasse. ,Ich freue mich natürlich über meine drei Tore. Den letzten Hattrick habe ich wahrscheinlich mit zwölf geschossen. Aber viel wichtiger war, dass wir heute gewonnen haben', sagte Matchwinner Volland. Es war Bayers erster Heimsieg gegen ein Team aus dem oberen Tabellendrittel.“
Mann des Spiels aber ist für den Express ein anderer. Gemeint ist der Coach der Frankfurter und ehemalige Leverkusener Niko Kovac und dessen Neuverpflichtung beim Rekordmeister FC Bayern München: „Denn alle Augen waren auf Niko Kovac gerichtet. … Kovac wirkte angeschlagen, die letzten 24 Stunden gingen nicht spurlos an ihm vorbei. Doch äußerlich gab er sich unbeeindruckt, sagte: ,Mein Seelenleben ist genauso gut wie vorher auch. Ich bin weiter mit Herz und Seele dabei.'"
Der online verbreitete Kölner Stadt-Anzeiger am Sonntag zieht dieses Fazit: „Über den Verdienst des Leverkusener Erfolges kann es keine Meinungsverschiedenheiten geben, wenngleich das Resultat - gemessen am Spielverlauf - am Ende vielleicht zu deutlich ausfiel. Mit zwei klaren Siegen gegen direkte Mitbewerber binnen sechs Tagen hat Bayer die Anwartschaft auf die Qualifikation für die Champions League eindrucksvoll bestätigt.“ Und dann richtet das Blatt den Blick schon nach vorn: „Doch das nächste Highlight steht bereits an - am Dienstag kommt der große FC Bayern München zum Pokal-Halbfinale in die BayArena. Ohne übermütig zu wirken, können die Werkself und ihre Anhängerschaft dieser Partie durchaus hoffnungsfroh entgegensehen.“
Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung richtet ihren Blick vor allem auf den Beginn der „Abschiedstour“ von Niko Kovac: „Vor dem Anpfiff stand Niko Kovac im Blickpunkt, jedenfalls bei den Fotografen, das war nicht anders zu erwarten. Der Cheftrainer von Eintracht Frankfurt stand zum ersten Mal bei einem Bundesligaspiel an der Seitenlinie, seit bekannt geworden ist, dass Kovac am 1. Juli neuer Trainer des FC Bayern München wird. Über einen möglichen Wechsel zum deutschen Rekordmeister war zwar spekuliert worden, aber die Nachricht erzeugte viel Wirbel und traf die Frankfurter empfindlich. … Beim Auftritt in Leverkusen zeigten sich die Spieler auf dem Rasen allerdings zunächst unbeeindruckt, unterlagen am Ende aber verdient 1:4.“
Auch in den Berliner Sonntagszeitungen steht der „Junge vom Leopoldplatz“ (Tagesspiegel) naturgemäß im Mittelpunkt, denn Kovac ist gebürtiger Berliner. So heißt es dann in der BZ: „Der künftige Bayern-Traner Niko Kovac verliert mit Frankfurt die Champions-League- Quali aus den Augen. 1:4 bei Konkurrent Leverkusen. Eintrachts fünfte Auswärtspleite in Serie, Absturz auf Rang sechs!“
Die Rheinische Post schließlich erinnert online daran, dass es auch bei einem Bundesligaspiel im Stadion nicht nur Fußball zu feiern gibt. „In der mit 30.210 Zuschauern ausverkauften BayArena verzichteten die Anhänger der Hausherren in der ersten Spielminute auf die sonst üblichen Fangesänge. Die Schweigeminute galt Leverkusens Fan-Ikone Heinz Ern, der nach langer, schwerer Krankheit in der Vorwoche verstorben war.“

Bei Minusgeraden und mit ordentlich Neuschnee: Bayer 04 ist in dieser Woche ins Fußball-Jahr 2026 gestartet. Werkself-TV zeigt wie Lucas Vazquez, Patrik Schick, Malik Tillman und Co. in die Vorbereitung gestartet sind. Am ersten Tag waren weit über 1.000 Fans beim Auftakt mit dabei, im weiteren Verlauf der Woche war dann der Schnee ein beständiger Begleiter. Das tat der guten Laune jedoch keinen Abbruch.
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Im April 1986 feierte die Werkself dank des Treffers von Bum-kun Cha den ersten Sieg gegen Stuttgart nach dem Aufstieg in die erste Bundesliga. Der VfB war durch ein Tor von Jürgen Klinsmann zunächst in Führung gegangen.
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Das zweite Wochenende des Jahres steht ganz im Zeichen des schwarz-roten Nachwuchs-Budenzaubers: Dem hochkarätigen Mercedes-Benz Junior Cup der U19 im schwäbischen Sindelfingen stehen der BWK-ArenaCup in Ilshofen und der Pape-Cup in Magdeburg, auf denen die U15 aktiv wird, in Sachen Teilnehmerfeld nichts nach. Top-Gegner aus Belgien und den Niederlanden erwarten die U14 beim Leistungsvergleich, während sich auch die U11 bereits ins Freie traut und gegen die U12 von Fortuna Köln testet – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Der erste Härtetest nach der Winterpause wartet: Am kommenden Samstag, 10. Januar, und Sonntag, 11. Januar, misst sich die U19 von Bayer 04 im Sindelfinger Glaspalast auf dem renommierten Mercedes-Benz Junior Cup mit einigen Top-Teams aus dem internationalen Nachwuchsbereich. Zu den Teilnehmern des prestigeträchtigen Hallenturniers gehören in diesem Jahr unter anderem der FC Bayern München, der FC São Paulo und der FC Basel 1893. Zu sehen sind die Spiele ab Samstag, 12 Uhr, live und mit Kommentar auf dem frei empfangbaren Kanal Sky Sport Mix.
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