
Als „Typ Spieler, den wir für unseren Kader gesucht haben“ beschrieb Simon Rolfes den Neuzugang vom Niederrhein. Hofmann bringe laut dem Sport-Geschäftsführer von Bayer 04 neben seiner Spielübersicht und technischen Fähigkeiten auch einen großen Erfahrungsschatz mit nach Leverkusen. Diesen sammelte er in mehr als einem Jahrzehnt Profifußball vor allem bei Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach.
Geboren in Heidelberg, zog es Jonas Hofmann mit zwölf Jahren vom FC Rot in die Nachwuchsabteilung der TSG Hoffenheim. Mit der U19 der Kraichgauer gewann er den deutschen Pokal der A-Junioren. 2011 folgte der Schritt in den Herrenbereich und damit verbunden der Wechsel zu Borussia Dortmund. Beim BVB gelang ihm über die zweite Mannschaft, mit der er die Regionalliga-Meisterschaft und den Aufstieg in die 3. Liga feierte, schließlich der Sprung in den Lizenzkader. Sein Bundesliga-Debüt gab Hofmann im Dezember 2012 unter Jürgen Klopp beim 3:1-Sieg gegen seinen Ex-Klub Hoffenheim. Sein sportliches Zuhause blieb vorerst allerdings weiterhin die zweite Mannschaft in der 3. Liga.
Fest zum Dortmunder Lizenzkader gehörte der 1,76 Meter große Mittelfeldspieler dann in der Folgesaison. 2013/14 kam Hofmann in der Bundesliga 26-mal zum Einsatz, in der UEFA Champions League standen acht Einsätze zu Buche. Die kommende Spielzeit absolvierte er dann auf Leihbasis in Diensten des 1. FSV Mainz 05. Nach einem weiteren halben Jahr in Dortmund zog Hofmann im Januar 2016 zu Borussia Mönchengladbach weiter – und reifte dort zum Nationalspieler.

In seinen sieben Jahren am Niederrhein bestritt der heute 30-Jährige 184 Bundesligaspiele. In diesen markierte er 40 Treffer und bereitete 40 weitere Tore vor. In der UEFA Champions League sowie der UEFA Europa League ging Hofmann mit den Fohlen ebenfalls an den Start.
2020 überzeugte er schließlich auch den damaligen Bundestrainer Joachim Löw, der ihn für ein Freundschaftsspiel gegen die Türkei in seinen Kader berief und zu seinem Debüt im DFB-Trikot verhalf. Es folgten weitere Einsätze, unter anderem in der UEFA Nations League und in der WM-Qualifikation. Im vergangenen Jahr wurde Hofmann dann auch für sein erstes großes Turnier nominiert: Bei der Weltmeisterschaft in Katar stand er in zwei der drei Gruppenspiele auf dem Platz.
Erst vor wenigen Wochen absolvierte der Mittelfeldmann mit der DFB-Auswahl zwei Freundschaftsspiele in Vorbereitung auf die Europameisterschaft, die im kommenden Jahr in Deutschland stattfinden wird. Jetzt will sich Jonas Hofmann aber erst einmal auf die Aufgaben bei seinem neuen Klub in der anstehenden Saison fokussieren: „Ich habe richtig Lust auf dieses nächste Kapitel!“

Auf hochkarätigen Turnieren in drei Ländern traten sämtliche Junioren-Teams von Bayer 04 durchaus erfolgreich gegen den Ball: Neben dem überzeugenden Turniersieg der U15 in Essen landeten auch die U17 in Stemwede, die U14 in den Niederlanden sowie die U11 in Österreich mit Rang drei auf dem Treppchen. Derweil sorgten die U16-Juniorinnen mit einem 11:1 gegen die U17 des 1. FC Köln für klare Verhältnisse im Derby. Das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Als Bundesliga-Dritter erwischte die Werkself nach der Winterpause einen Fehlstart ins Jahr 2026, fand im Laufe der Wochen allmählich aber zurück in die Erfolgsspur und gehörte wie im Vorjahr zu den Top 16 in Europa und den Top 4 im DFB-Pokal. In der Bundesliga blieb die Werkself zudem in Sachen Champions-League-Qualifikation bis zum Ende im Rennen. Weil sich aber zwischen gute Leistungen und „big points“ immer wieder auch Rückschläge in die Auftritte der Werkself schlichen, reichte es am Schluss nicht ganz für die Königsklasse. Eine Saison mit vielen Höhen und Tiefen endete auf Rang sechs und in der Qualifikation für die UEFA Europa League. Teil II des Rückblicks auf die Saison 2025/26.
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Von der Saisoneröffnung gegen den Pisa SC bis zum letzten Heimspiel gegen den Hamburger SV haben die Bayer 04-Fans abermals ein großes Herz bewiesen: Insgesamt 31.039 Becher wurden in der Saison 2025/26 bei den Partien in der BayArena gespendet.
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Showdown zum Saisonabschluss: Die U19 von Bayer 04 trifft am Mittwoch, 27. Mai (Anstoß: 19 Uhr/Stadionöffnung: 17 Uhr), im Finale des FVM-Verbandspokals auf den FC Viktoria Köln – und kann die Spielzeit 2025/26 so mit einem Titel beenden. Tickets für die Partie im Aggerstadion in Troisdorf sind ab sofort online sowie am Spieltag an der Tageskasse erhältlich.
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