
Torhüter Bernd Leno und Julian Brandt gehören zum Aufgebot von Joachim Löw, das jetzt auch noch den letzten kleinen Schritt zur WM im nächsten Jahr in Russland gehen will. Das DFB-Team führt die Gruppe C souverän mit acht Siegen aus acht Partien an und braucht aus der Partie am Donnerstagabend (20.45 Uhr) in Belfast gegen den ersten Verfolger Nordirland nur noch einen Punkt zur sicheren Qualifikation. Im abschließenden Gruppenspiel geht es dann am Sonntag, 8. Oktober, in Kaiserslautern gegen Aserbaidschan.
Benjamin Henrichs und Jonathan Tah, die auch schon häufig in Löws Kader standen, verstärken diesmal die U21-Nationalelf. Das Team von Trainer Stefan Kuntz tritt in der EM-Quali gegen Aserbaidschan (Freitag, 6. Oktober, 19 Uhr) und in Norwegen (Dienstag, 10. Oktober, 19 Uhr) an, nachdem es am ersten Spieltag zu einem 1:0-Sieg gegen Kosovo gekommen war. Ebenfalls in DFB-Diensten steht Kai Havertz, der mit der deutschen U19 gleich dreimal in der EM-Quali-Runde in Polen ran muss: gegen Weißrussland (Mittwoch, 4. Oktober, 12 Uhr), Nordirland (Samstag, 7. Oktober, 12 Uhr) sowie den Gastgeber (Dienstag, 10. Oktober, 18 Uhr). Neben Havertz stehen auch Sam Schreck und Atakan Akkaynak von der Bayer 04-U19 im Kader.
Allerbeste Aussichten, 2018 in Russland bei den globalen Titelkämpfen dabei zu sein, hat die Schweiz. Die Eidgenossen um Admir Mehmedi spielen in der Gruppe B bislang eine bärenstarke Runde und haben ebenso wie Deutschland die Maximalquote von 24 Punkten geholt. Zum Abschluss müssen sich die Schweizer gegen Ungarn (Samstag, 7. Oktober) und im Gipfeltreffen mit dem um drei Zähler schlechter gestellten Europameister Portugal (Dienstag, 10. Oktober) beweisen. Die Sieger der neun Qualifikationsgruppen qualifizieren sich übrigens direkt, die acht besten Gruppenzweiten spielen in Play-offs vier weitere Teilnehmer aus.
Schlecht sieht es hingegen für Julian Baumgartlinger und die Österreicher aus, die in Gruppe D bereits fünf Punkte hinter Platz zurückliegen. Am letzten Doppelspieltag bekommt es das Team Austria mit Tabellenführer Serbien (Freitag, 6. Oktober) und Schlusslicht Moldawien (Montag, 9. Oktober) zu tun. Bereits gänzlich abgeschlagen ist Finnland mit Joel Pohjanpalo in Gruppe I. Die Gegner der Finnen zum Abschluss sind Kroatien (Freitag, 6. Oktober) und die Türkei (Montag, 9. Oktober). Berechtigte Hoffnungen auf Platz zwei darf sich dagegen noch Griechenland in der Gruppe H machen. Das Team von Michael Skibbe mit Panos Retsos, der kürzlich sein Debüt feierte, braucht dafür aber wohl zwei Siege in Zypern (Samstag, 7. Oktober) und gegen Gibraltar (Dienstag, 10. Oktober).
Charles Aránguiz kann Chile diesmal nur aus der Ferne die Daumen drücken, da er wegen seines am Freitag auf Schalke erlittenen Muskelfaserrisses in der Wade verletzt passen muss. „La Rocha“ droht in der südamerikanischen WM-Qualifikation das Scheitern: Die Mannschaft wäre als Sechster aktuell raus aus den WM-Plätzen und muss entweder noch Argentinien oder Peru überholen. Nur die ersten vier Teams qualifizieren sich direkt, der Fünfte bestreitet Ausscheidungsspiele gegen den Ozeanien-Vertreter. Chile trifft erst daheim auf Ecuador (Freitag, 6. Oktober) und muss danach beim bereits sicheren Gruppensieger Brasilien ran (Mittwoch, 11. Oktober).

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