
Löw veränderte seine Startelf im Vergleich zum 3:3 im Freundschaftsspiel gegen die Türkei vom Mittwoch auf gleich zehn Positionen. Unter anderem begannen fünf Profis des FC Bayern, die gegen die Türken in Köln nicht eingesetzt worden sind. Einzig Julian Draxler (Paris Saint-Germain) stand erneut in der Anfangsformation.
Borussia Mönchengladbachs Matthias Ginter brachte die DFB-Auswahl vor 17.573 Zuschauern in Kiew nach 20 Minuten in Führung. Mit der 1:0-Pausenführung im Rücken legten die Gäste kurz nach Wiederanpfiff prompt nach: Leon Goretzka vom FC Bayern erhöhte auf 2:0 (49.). Ruslan Malinovsky konnte für die Ukraine in der 76. Minute zwar noch per Foulelfmeter verkürzen, mehr war aber nicht mehr drin für die Auswahl von Chefcoach und Ex-Profi Andrij Schewtschenko.
Der DFB-Tross flog noch in der Nacht nach dem Spiel zurück nach Deutschland. Am Dienstag, 13. Oktober (Anstoß: 20.45 Uhr/live in der ARD), steht zum Abschluss der Länderspielphase in Köln dann das Nations-League-Spiel gegen die Schweiz an.
Bereits am Freitagabend gewann die deutsche U21-Auswahl souverän ihr EM-Quali-Spiel in Moldau. Die Werkself-Profis Florian Wirtz und Torhüter Lennart Grill, der sein Tor beim 5:0 (3:0) über 90 Minuten sauber hielt, standen dabei in der Startelf.
Für Youngster Wirtz stellte der Einsatz in Chisinau derweil gleichzeitig das Debüt für den ältesten Nachwuchs-Jahrgang des DFB dar. Beachtlich: Mit gerade einmal 17 Jahren und 159 Tagen avancierte der Offensivmann zum jüngsten deutschen U21-Nationalspieler. Der gebürtige Pulheimer löste damit Julian Draxler als Rekordhalter ab, der bei seiner Premiere im Jahr 2012 exakt 17 Jahre und 323 Tage alt war. Wirtz wurde bei seinem Debüt nach 64 Minuten ausgewechselt.
Mit zwei Siegen am Dienstag, 13. Oktober (Anstoß: 18.15 Uhr/live auf ProSieben MAXX), gegen Bosnien-Herzegowina und zum Abschluss am 17. November gegen Wales stünde der EM-Teilnahme Deutschlands nichts mehr im Wege: Der DFB-Nachwuchs ist in Gruppe 9 mit 12 Punkten aus 6 Spielen nun Tabellenzweiter, einen Zähler hinter Belgien. Die fünf besten Tabellenzweiten der neun Gruppen sichern sich am Ende – wie auch alle Erstplatzierten – ein EM-Ticket. Deutschland liegt in diesem Ranking aktuell auf Platz 4 und hat damit alles in der eigenen Hand.
Keine guten Nachrichten gab es hingegen in der Nacht von Freitag auf Samstag deutscher Ortszeit aus Südamerika: Santiago Arias, der erst im Sommer per Leihe von Atlético Madrid an die Dhünn gekommen war, hat sich in einem unglücklichen Zweikampf in der 14. Minute des WM-Qualifikationsspiels mit Kolumbien gegen Venezuela (3:0) einen Bruch des linken Wadenbeins zugezogen. Darüber hinaus erlitt der 28-Jährige einen Syndesmoseriss und weitere komplexe Bandverletzungen im betroffenen Sprunggelenk. Arias wird Bayer 04 damit voraussichtlich ein halbes Jahr fehlen.
Wegen der Schwere der Verletzung ist nach der in Kolumbien durchgeführten adäquaten Sofortbehandlung eine Operation zwingend erforderlich. Diese wird in Absprache zwischen Bayer 04, Arias und Atlético von einem für den spanischen Top-Klub tätigen Spezialisten in Madrid durchgeführt. Der Flug des 28-Jährigen von Kolumbien nach Spanien ist nach derzeitigem Stand für Mitte der kommenden Woche geplant.
Jonathan Tah (Deutschland):
Dienstag, 13. Oktober (20.45 Uhr/live in der ARD): Deutschland – Schweiz (UEFA Nations League)
Aleksandar Dragovic und Julian Baumgartlinger (beide Österreich):
Sonntag, 11. Oktober (20.45 Uhr/live auf DAZN): Nordirland – Österreich (UEFA Nations League)
Mittwoch, 14. Oktober (20.45 Uhr/live auf DAZN): Rumänien – Österreich (UEFA Nations League)
Lukas Hradecky (Finnland):
Sonntag, 11. Oktober (18 Uhr/live auf DAZN): Finnland – Bulgarien (UEFA Nations League)
Mittwoch, 14. Oktober (18 Uhr/live auf DAZN): Finnland – Irland (UEFA Nations League)
Tin Jedvaj (Kroatien):
Sonntag, 11. Oktober (18 Uhr/live auf DAZN): Kroatien – Schweden (UEFA Nations League)
Mittwoch, 14. Oktober (20.45 Uhr/live auf DAZN): Kroatien – Frankreich (UEFA Nations League)
Lucas Alario und Exequiel Palacios (beide Argentinien):
Dienstag, 13. Oktober (22 Uhr MEZ): Bolivien – Argentinien (WM-Qualifikation)
Charles Aránguiz (Chile):
Dienstag, 14. Oktober (2.30 Uhr MEZ): Chile – Kolumbien (WM-Qualifikation)
Edmond Tapsoba (Burkina Faso):
Montag, 12. Oktober: Burkina Faso – Madagaskar (Freundschaftsspiel)
Lennart Grill und Florian Wirtz (beide Deutschland U21):
Dienstag, 13. Oktober (18.15 Uhr/live auf ProSieben MAXX): Deutschland U21 – Bosnien-Herzegowina U21 (Qualifikation U21-Europameisterschaft)
Moussa Diaby (Frankreich U21):
Montag, 12. Oktober (21 Uhr): Frankreich U21 – Slowakei U21 (Qualifikation U21-Europameisterschaft)


Während die U16 am Wochenende gegen den FC Viktoria Köln den fünften Sieg hintereinander einfahren könnte, reitet auch die U15 auf einer echten Erfolgswelle: Nach zwei überzeugenden Turniersiegen zuletzt würden sich die Leverkusener mit einem Erfolg gegen den VfL Bochum 1848 die Meisterschaft sichern. Und der weibliche Nachwuchs befüllt ebenfalls fleißig das Trophäen-Kabinett – mit einem deutlichen 17:0 gewannen die U13-Juniorinnen den Verbandspokal. Das Ergebnisse und anstehenden Spiele der Nachwuchs-Kicker im Überblick.
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Großer Jubel an Fronleichnam: Die U13-Juniorinnen von Bayer 04 haben das Finale im Verbandspokal des Fußball-Verbands Mittelrhein (FVM) in beeindruckender Manier gewonnen. Ein deutliches 17:0 bescherte nach der Meisterschaft in der Leistungsstaffel West bereits den zweiten Titel der Saison. Für den Jungjahrgang der Leverkusener U16-Juniorinnen reichte es derweil nicht für einen Erfolg am Pokalfinal-Tag.
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Herzlich willkommen in Leverkusen, Carles Martínez Novell! Bayer 04 hat den 42-jährigen Spanier als neuen Cheftrainer verpflichtet und mit einem Vertrag bis 2028 ausgestattet. Zuletzt war Martínez bis Saisonende für den FC Toulouse in der französischen Ligue 1 tätig. Zuvor hatte er unter anderem vier Jahre in der legendären Talentschmiede La Masia des FC Barcelona in seiner Heimatstadt gearbeitet. Bayer04.de stellt Martínez genauer vor.
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Bayer 04 Leverkusen hat Carles Martínez Novell als neuen Cheftrainer verpflichtet. Der 42-jährige Spanier war bis Saisonende für den FC Toulouse in der französischen Ligue 1 tätig. Martínez beendete die zurückliegende Saison mit den Südfranzosen auf Platz neun. Er übernimmt die Werkself zum 1. Juli 2026 und unterzeichnete einen bis zum 30. Juni 2028 gültigen Vertrag. In Leverkusen folgt Martínez, dessen Kontrakt in Toulouse mit Monatsende ausläuft, auf Kasper Hjulmand, der den Klub nach einer Spielzeit verlässt.
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