
Der Fußball dient mit seiner enormen Reichweite und Strahlkraft immer wieder als hervorragende Plattform, um Werte wie Toleranz und Integration zu fördern und zu vermitteln. Mit diesem Ziel hat das „European Football for Development Network“ (EFDN) die europaweite Kampagne FARE (Football Against Racism Europe) ins Leben gerufen. Das Projekt wird von der EU unterstützt, zahlreiche Vereine beteiligen sich – so auch Bayer 04. Die Werkself zeigt eine klare Kante gegen Rassismus und Diskriminierung.
Vier Jahre (1989-93) war Heiko Herrlich als Spieler für Bayer 04 aktiv, 24 Jahre später kehrte er als Cheftrainer an die Dhünn zurück. Seit März coacht der inzwischen 48-Jährige den FCA – und tritt im Rahmen des 5. Spieltags nun mit seinen Fuggerstädtern beim Ex-Klub an.
„Als Heiko damals zu uns kam, war er gerade mit Jahn Regensburg zweimal in Folge aufgestiegen. Und es begann auch recht gut bei uns. Nach dem enttäuschenden Platz zwölf in der Vorsaison hat er frischen Wind reingebracht und wir haben eine ordentliche Saison gespielt“, erinnert sich Sport-Geschäftsführer Rudi Völler. Im zweiten Jahr blieb das Team allerdings hinter den Erwartungen zurück, so dass die Club-Führung im Dezember 2018 beschloss, Herrlich durch Peter Bosz zu ersetzen.
„Heute ist unser Verhältnis gut. Dass er mit Augsburg einen so guten Start in die neue Spielzeit hingelegt hat, freut mich für ihn“, so Völler. Fernando Carro, Vorsitzender der Geschäftsführung, denkt ebenfalls gerne an die Zeit mit Heiko Herrlich zurück: „Er war der erste Trainer, mit dem ich als CEO von Bayer 04 zusammengearbeitet habe. Wir haben uns sehr regelmäßig ausgetauscht, hatten – und haben auch heute noch – ein gutes Verhältnis. Nach dem Spiel gegen uns wünsche ich ihm mit Augsburg natürlich wieder allen erdenklichen Erfolg.“
Neben Herrlich wird am Montag ein weiterer Ex-Leverkusener auf der Gästebank Platz nehmen. Iraklis Metaxas, von 2016 bis 2019 Nachwuchstrainer unter dem Bayer-Kreuz, heuerte im Sommer 2020 bei den Fuggerstädtern an. Metaxas und Herrlich hatten bereits beim DFB (2008/09) und beim VfL Bochum (2009/10) zusammengearbeitet.
Welcher Spieler soll ins Dschungelcamp und wer muss unbedingt mal bei einem Salsa-Kurs gefilmt werden? Diesen und vielen weiteren amüsanten Fragen stellen sich unsere Profis seit dieser Woche regelmäßig im neuen Format „Die Qual der Wahl“ auf dem offiziellen YouTube-Kanal von Bayer 04. Den Anfang macht niemand Geringeres als Lars Bender, der für seinen Zwillingsbruder die eine oder andere fiese Aufgabe hätte und auch seine anderen Mannschaftskollegen nicht verschont. Wenn ihr also wissen wollt, wer bei Lars Benders Hochzeit den besten DJ abgeben und wer es länger im Eisbad aushalten würde, darf die erste Folge auf keinen Fall verpassen. Klickt euch jetzt rein! HIER geht's zum Video...
Christoph Daum kann auf so einige Erfolge in seiner bisherigen Trainer-Laufbahn zurückblicken: Der gebürtige Zwickauer ist nach seinen Anfängen auf der Bank des 1. FC Köln im Jahr 1992 mit dem VfB Stuttgart Deutscher Meister geworden. Kurz darauf verschlug es ihn zu Besiktas Istanbul. Am Bosporus wurde er 1994 Pokalsieger und ein Jahr später Meister. 1996 holte Bayer 04 den Fußball-Lehrer schließlich zurück in die Bundesliga. Bis 2000 war Daum an der Dhünn als Cheftrainer aktiv. In seiner ersten Saison unterm Bayer-Kreuz wurde er Vizemeister, wofür ihn der Sportsender ran mit dem „Trainer Fuxx“ auszeichnete; Premiere (heute: Sky) kürte ihn zudem zum Trainer der Saison. In den Jahren 1997 und 1998 folgten unter Daum zwei weitere Vizetitel für die Werkself.
Weiter ging’s für den Europa-Bummler 2003 mit dem nationalen Double in Österreich, das er mit Austria Wien perfekt machte. 2004 und 2005 holte er mit Fenerbahçe Istanbul jeweils den Meistertitel in der Türkei. Seine bisher letzte Trainerstation hatte Daum 2016 bis 2017 als Übungsleiter der rumänischen Nationalmannschaft. Am Samstag ist der Routinier, der 2019 im Rahmen des Vereinsjubiläums „40 Jahre Bundesliga“ bei der Wahl zu den „Bundesliga Allstars“ als Trainer die meisten Stimmen von den Werkself-Fans bekommen hat, 67 Jahre alt geworden – Bayer 04 wünscht: Alles Gute!


Ohne ihn hätte Bayer 04 im Jahr 1988 möglicherweise nicht den UEFA-Cup gewonnen: Falko Götz traf für die Werkself im Final-Rückspiel gegen Espanyol Barcelona mit einem Flugkopfball zum zwischenzeitlichen 2:0. Der Rest ist schwarz-rote Fußball-Geschichte. In unserer Interview-Reihe anlässlich „40 Years Across Europe“ spricht der heute 64-Jährige über das Highlight seiner Leverkusener Zeit und erinnert sich an ein unfertiges Stadion sowie an besondere Partien. Und er hat einen wichtigen Appell an alle Fans der Werkself...
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Olympique Marseille kommt in der Ligue 1 immer besser in Fahrt. Der neunmalige französische Meister hat sich nach einem durchwachsenen Saisonstart zurückgekämpft und zuletzt vier Siege in Folge eingefahren. In der UEFA Europa League hingegen steht OM noch ohne Punkte da. Am Donnerstag, 5. November (Anstoß: 21 Uhr/live bei Sky, RTL, WOW und im Werkself-Radio), wollen die Marseillais das in der BayArena ändern. Der Gegner-Check.
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Am Ende ist doch nicht mehr der erhoffte Sieg herausgesprungen: In der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga holte die U17 von Bayer 04 am Mittwochabend am heimischen Leistungszentrum Kurtekotten ein 1:1 (0:1) gegen Fortuna Düsseldorf. Nach der frühen Führung der Gäste glich Gabriel Minutillo kurz nach dem Seitenwechsel für die Gastgeber aus. Trotz einiger weiterer guter Chancen gelang den Leverkusenern der Lucky Punch nicht mehr.
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Vor dem Heimspiel in der Ligaphase der UEFA Europa League gegen Olympique Marseille am Donnerstag, 5. November (Anstoß: 21 Uhr), sprach Verteidiger Facundo Medina im Interview mit Werkself-TV über seine Vergangenheit bei dem französischen Top-Klub sowie die besondere Atmosphäre vor heimischen Publikum...
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