Kurzpässe: Werkself gegen Rassismus

In der BayArena kommt es beim Bundesliga-Heimspiel gegen den FC Augsburg am Montagabend, 26. Oktober (Anstoß: 20.30 Uhr/live auf DAZN und im Werkself-Radio auf bayer04.de), zu einem Wiedersehen, die Werkself zeigt Haltung gegen Rassismus, und ein früherer Bayer 04-Cheftrainer feiert Geburtstag: die Kurzpässe von Samstag.
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Der Fußball dient mit seiner enormen Reichweite und Strahlkraft immer wieder als hervorragende Plattform, um Werte wie Toleranz und Integration zu fördern und zu vermitteln. Mit diesem Ziel hat das „European Football for Development Network“ (EFDN) die europaweite Kampagne FARE (Football Against Racism Europe) ins Leben gerufen. Das Projekt wird von der EU unterstützt, zahlreiche Vereine beteiligen sich – so auch Bayer 04. Die Werkself zeigt eine klare Kante gegen Rassismus und Diskriminierung.

Völler: Er hat frischen Wind reingebracht

Vier Jahre (1989-93) war Heiko Herrlich als Spieler für Bayer 04 aktiv, 24 Jahre später kehrte er als Cheftrainer an die Dhünn zurück. Seit März coacht der inzwischen 48-Jährige den FCA – und tritt im Rahmen des 5. Spieltags nun mit seinen Fuggerstädtern beim Ex-Klub an.

„Als Heiko damals zu uns kam, war er gerade mit Jahn Regensburg zweimal in Folge aufgestiegen. Und es begann auch recht gut bei uns. Nach dem enttäuschenden Platz zwölf in der Vorsaison hat er frischen Wind reingebracht und wir haben eine ordentliche Saison gespielt“, erinnert sich Sport-Geschäftsführer Rudi Völler. Im zweiten Jahr blieb das Team allerdings hinter den Erwartungen zurück, so dass die Club-Führung im Dezember 2018 beschloss, Herrlich durch Peter Bosz zu ersetzen.

Wiedersehen mit Herrlich und Metaxas

„Heute ist unser Verhältnis gut. Dass er mit Augsburg einen so guten Start in die neue Spielzeit hingelegt hat, freut mich für ihn“, so Völler. Fernando Carro, Vorsitzender der Geschäftsführung, denkt ebenfalls gerne an die Zeit mit Heiko Herrlich zurück: „Er war der erste Trainer, mit dem ich als CEO von Bayer 04 zusammengearbeitet habe. Wir haben uns sehr regelmäßig ausgetauscht, hatten – und haben auch heute noch – ein gutes Verhältnis. Nach dem Spiel gegen uns wünsche ich ihm mit Augsburg natürlich wieder allen erdenklichen Erfolg.“

Neben Herrlich wird am Montag ein weiterer Ex-Leverkusener auf der Gästebank Platz nehmen. Iraklis Metaxas, von 2016 bis 2019 Nachwuchstrainer unter dem Bayer-Kreuz, heuerte im Sommer 2020 bei den Fuggerstädtern an. Metaxas und Herrlich hatten bereits beim DFB (2008/09) und beim VfL Bochum (2009/10) zusammengearbeitet.

„Die Qual der Wahl“ – das neue YouTube-Format

Welcher Spieler soll ins Dschungelcamp und wer muss unbedingt mal bei einem Salsa-Kurs gefilmt werden? Diesen und vielen weiteren amüsanten Fragen stellen sich unsere Profis seit dieser Woche regelmäßig im neuen Format „Die Qual der Wahl“ auf dem offiziellen YouTube-Kanal von Bayer 04. Den Anfang macht niemand Geringeres als Lars Bender, der für seinen Zwillingsbruder die eine oder andere fiese Aufgabe hätte und auch seine anderen Mannschaftskollegen nicht verschont. Wenn ihr also wissen wollt, wer bei Lars Benders Hochzeit den besten DJ abgeben und wer es länger im Eisbad aushalten würde, darf die erste Folge auf keinen Fall verpassen. Klickt euch jetzt rein! HIER geht's zum Video...

Alles Gute, Christoph!

Christoph Daum kann auf so einige Erfolge in seiner bisherigen Trainer-Laufbahn zurückblicken: Der gebürtige Zwickauer ist nach seinen Anfängen auf der Bank des 1. FC Köln im Jahr 1992 mit dem VfB Stuttgart Deutscher Meister geworden. Kurz darauf verschlug es ihn zu Besiktas Istanbul. Am Bosporus wurde er 1994 Pokalsieger und ein Jahr später Meister. 1996 holte Bayer 04 den Fußball-Lehrer schließlich zurück in die Bundesliga. Bis 2000 war Daum an der Dhünn als Cheftrainer aktiv. In seiner ersten Saison unterm Bayer-Kreuz wurde er Vizemeister, wofür ihn der Sportsender ran mit dem „Trainer Fuxx“ auszeichnete; Premiere (heute: Sky) kürte ihn zudem zum Trainer der Saison. In den Jahren 1997 und 1998 folgten unter Daum zwei weitere Vizetitel für die Werkself.

Weiter ging’s für den Europa-Bummler 2003 mit dem nationalen Double in Österreich, das er mit Austria Wien perfekt machte. 2004 und 2005 holte er mit Fenerbahçe Istanbul jeweils den Meistertitel in der Türkei. Seine bisher letzte Trainerstation hatte Daum 2016 bis 2017 als Übungsleiter der rumänischen Nationalmannschaft. Am Samstag ist der Routinier, der 2019 im Rahmen des Vereinsjubiläums „40 Jahre Bundesliga“ bei der Wahl zu den „Bundesliga Allstars“ als Trainer die meisten Stimmen von den Werkself-Fans bekommen hat, 67 Jahre alt geworden – Bayer 04 wünscht: Alles Gute!

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