Kurzpässe: Quartett setzt aus – Duo kurz vor Comeback

Nach der Gala gegen Gladbach ist vor dem schweren Auswärtsspiel in Augsburg. Cheftrainer Gerardo Seoane äußerte sich nach dem ersten Teamtraining zur personellen Situation, Jens Spahn verbreitet Hoffnung, und bei Bayer 04-TV gibt es die Highlights vom Wochenende – die Kurzpässe vom Dienstag.
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Überall strahlende Gesichter: So kann man die Stimmungslage nach dem 4:0 gegen Borussia Mönchengladbach unter dem Bayer-Kreuz zusammenfassen. Für Gerardo Seoane kein Wunder, denn „Resultate haben immer einen Einfluss auf das Gemüt, allerdings war die Stimmung im Training schon in den vergangenen Wochen immer gut.“ Der Schweizer hofft nun, dass die Erfolgserlebnisse dazu beitragen, dass die Mannschaft noch mehr zusammenwächst. „Wir wollen weiter gemeinsam wachsen.“

Alario und Bellarabi vor Comeback

Zwei, die aktuell bei diesem Prozess nur in der Kabine helfen können, sind Karim Bellarabi und Lucas Alario. Sie absolvierten nach ihren Muskelverletzungen am Dienstag eine individuelle Einheit auf dem Trainingsplatz, sind aber laut Seoane nah dran am Comeback im Teamtraining. „Lucas wird wahrscheinlich noch in dieser Woche ins Mannschaftstraining einsteigen“, so der Cheftrainer. Für das Spiel am Samstag, 28. August (Anstoß: 15:30 Uhr), sei er aber noch keine Option. Seoane weiter: „Bei Karim wird es wahrscheinlich noch eine Woche länger dauern. Nach der Länderspielpause sollten beide wieder zur Verfügung stehen.“

Tah und Co. pausieren

Kurzfristig passen musste am Dienstag ein Quartett. Jonathan Tah und Joel Pohjanpalo klagten über leichte Erkaltungssymptome und fehlten auf dem Platz genauso wie Julian Baumgartlinger und Moussa Diaby. Der Franzose hatte einen Schlag auf das Knie bekommen und soll morgen wieder mit der Mannschaft trainieren; Baumgartlingers Knie ist gereizt. Wann der Kapitän der österreichischen Nationalmannschaft wieder mittrainieren kann, wird sich in den nächsten Tagen zeigen.

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Lob für Demirbay

Nach den starken Leistungen in Leipzig und bei Union Berlin überzeugte Kerem Demirbay auch im ersten Heimspiel der Saison gegen Borussia Mönchengladbach. „Es kommt uns natürlich zugute, dass er als Zehner sehr laufstark ist“, analysiert Gerardo Seoane, der bei Demirbay nicht nur seine Offensiv-Bemühungen rühmt: „Es ist immer gut, wenn man einen Spieler hat, der auch defensiv gut arbeitet und die Mannschaft so zusätzlich unterstützt.“ Im Spiel nach vorne überzeuge unsere Nummer 10 vor allem durch eine enorme Pass-Qualität und ein besonderes Gespür für Räume. Das Gesamtpaket sei auch eine Folge der guten Vorbereitung von Demirbay. „Er hat sehr viel investiert und ist demnach in einem sehr guten Zustand“, so Seoane.

Wirtz: Für 90 Minuten reicht es noch nicht

In diesem Zusammenhang noch nicht ganz so weit ist Florian Wirtz, der im Sommer bei der U21-EM im Einsatz war und anschließend wegen Problemen im Rumpfbereich nur dosiert trainieren konnte. „Wir müssen beobachten, wie er mit der steigenden Belastung zurechtkommt. Das Wichtigste ist, dass er keine weiteren Beschwerden hat“, betont der Cheftrainer der Werkself. „Mir persönlich ist es lieber, wenn ein Spieler einen kurzen Einsatz hat, dafür aber in seinen Minuten eine hohe Intensität gehen kann und Engagement zeigt. Für 90 Minuten steht er aktuell eher noch nicht bereit.“

Pandemie: Verluste von zwei Milliarden Euro

Leere Ränge wegen der Corona-Pandemie haben bei den Klubs aus den fünf Fußball-Topligen Europas in der Spielzeit 2020/21 insgesamt zu Verlusten von gut zwei Milliarden Euro geführt. Das geht aus einem Bericht der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG hervor. Neben der Bundesliga wurden in der Analyse die Premier League (England), Serie A (Italien), Ligue 1 (Frankreich) und LaLiga (Spanien) berücksichtigt. In der Saison 2019/20, als bis März vor Zuschauern gespielt wurde, hatte die Summe bei 500 Millionen gelegen. Damals waren die Verluste der Bundesliga mit geschätzt 157 Millionen Euro größer als in den übrigen vier Ligen.

Spahn: Geimpfte anders rechnen als Getestete

In der laufenden Spielzeit wird bislang nur in der Premier League und der Ligue 1 vor vollen Tribünen gespielt. In Spanien gibt es derzeit eine Auslastung von 40 Prozent, in Italien liegt sie bei 50 Prozent. In Deutschland sind maximal 25.000 Fans erlaubt. Das könnte sich alsbald ändern. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat den Bundesliga-Klubs in der Zuschauer-Frage Hoffnung auf vollere Stadien gemacht. „Ich denke, man kann eins machen: Dass man bei den Teilnehmerzahlen Geimpfte und Genesene anders rechnet als Getestete. Es können ohne Zweifel deutlich mehr Geimpfte und Genesene in einem Stadion – zumal unter freiem Himmel – dann auch als Zuschauer dabei sein, als es sonst möglich ist“, sagte Spahn gegenüber BILD.

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Highlights auf Bayer 04-TV

Emotionen pur beim ersten Heimspiel der Saison mit über 15.000 Zuschauern. Bayer 04-TV zeigt die Zusammenfassung eines ereignisreichen Bundesligaspiels zwischen der Werkself und Borussia Mönchengladbach. Seit dieser Saison sind ab Dienstag jeweils die Highlights auf bayer04.de zu sehen und im Archiv können alle Spielberichte der laufenden Saison abgerufen werden.

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