
Nach der Englischen Woche wurden einige Spieler in diesen Tagen individuell belastet. Charles Aránguiz etwa verließ nach dem Aufwärmprogramm und den Passübungen in Begleitung von Athletiktrainer Daniel „Giga“ Jouvin den Platz. Auch die Bender-Zwillinge absolvierten ein Einzelprogramm. Neben dem verletzten Leon Bailey (Muskelfaserriss) fehlte zudem auch Karim Bellarabi. Der 29-Jährige meldete sich krank und soll voraussichtlich am Donnerstag wieder mit den Kollegen auf dem Platz stehen.
Die Vorbereitung auf den FC Augsburg ist in vollem Gange. „Natürlich sind Wechsel für Samstag möglich“, lässt Peter Bosz durchblicken. Aber nicht in Hinblick auf das Champions-League-Spiel am Dienstag in Turin. „Wir haben nur Augsburg im Fokus.“ Das sei zwar angesichts der Fragen der Medienvertreter nicht immer einfach, habe aber die Mannschaft schon in der Rückrunde der vergangenen Saison ausgezeichnet. „Es ist eine Qualität, sich immer nur auf das nächste Spiel zu konzentrieren.“
Dass die Begegnungen nun in schöner Regelmäßigkeit alle drei Tage stattfinden, empfindet Bosz nicht als Belastung. „Wir haben hart dafür gekämpft, um in die Champions League zu kommen. Deshalb wollen wir uns nicht beschweren.“ Zumal die vielen Spiele auch eine Chance für die Spieler beinhalten, die bis dato noch nicht so lange auf dem Platz gestanden haben. Die Jungs müssen „geduldig“ sein, so Bosz weiter, der davon überzeugt ist, dass „am Ende der Saison alle auf ihre Spiele kommen“ werden.
Diesen Prozess richtig moderieren zu können, sei die hohe Kunst des Trainer-Daseins. „Es gehört auch dazu, den Spielern mal zu erklären, warum sie erst einmal auf der Bank sitzen. So wie bei Mitch (Mitchell Weiser, Anm. d. Red.)“, erklärt Bosz, der jedoch daraus keine Regel ableiten müsse. „Jedes Mal kann ich das natürlich nicht machen.“
Einer, der wegen fehlender Spielpraxis sich hat ausleihen lassen, ist Tin Jedvaj. Der kroatische Vize-Weltmeister ist vor dem 2. Spieltag zum FC Augsburg gewechselt und hat seitdem alle Partien des FCA über die volle Spielzeit bestritten. „Das freut mich sehr für Tin“, betont Bosz, der offen lässt, was mit Jedvaj nach dem Ende der einjährigen Leihe passieren soll. „Erst einmal soll er da spielen und möglichst viele Partien bestreiten. Dann wird er zurückkommen und dann werden wir sehen.“
Bayer 04-TV hat Lucas Alario im Interview der Woche am Mikrofon gehabt. Der Argentinier sprach unter anderem über seine erneute Nominierung für die argentinische Nationalmannschaft, über seinen Teamkollegen und Weltfußballer Lionel Messi, sein Comeback mit Torerfolg gegen den 1. FC Union Berlin und natürlich über die kommende Aufgabe in Augsburg. In Kürze gibt es das volle Interview hier auf bayer04.de zu sehen.

Bedeutender Erfolg: Am 7. Spieltag der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga (Gruppe A) gewann die U19 von Bayer 04 in einem abwechslungsreichen Topspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 mit 4:3 (2:2). In der ersten Hälfte konnte die Werkself durch Dustin Buck (19.) und Emmanuel Chigozie Owen (37.) jeweils die Führung der Gäste ausgleichen. Nach dem Seitenwechsel drehten die Leverkusener das Ergebnis durch das frühe 3:2 von Gabriel Minutillo (47.), der nach einer Stunde auch den vierten Treffer für die Gastgeber beisteuerte. Mainz gelang kurz vor dem Abpfiff nur noch der Anschlusstreffer.
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Im weißer Retro-Optik hinein in den Liga-Endspurt: Am Sonntagabend empfangen die Bayer 04-Frauen den FC Carl Zeiss Jena im Ulrich-Haberland-Stadion – und das einmalig im Bayer 04-„Sondertrikot 50 Jahre Fanclubs“. Sportlich geht es für das Team von Chefcoach Roberto Pätzold ab 18.30 Uhr gegen das Schlusslicht der Bundesliga darum, sechs Spieltage vor Saisonende die Chance auf Tabellenplatz drei zu wahren.
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Zurück im Ligabetrieb: Nach dem Ausscheiden im Achtelfinale der UEFA Champions League geht es für die Werkself im Rahmen des 27. Bundesliga-Spieltags der Saison 2025/26 am Samstag, 21. März (Anstoß: 15.30 Uhr) zum 1. FC Heidenheim 1846. Vor dem Duell auf der Ostalb sprach Cheftrainer Kasper Hjulmand über die Bedeutung der anstehenden Partie sowie die Chancen auf die Qualifikation für die kommende Königsklassen-Spielzeit.
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Ein kurzer Blick auf die Tabelle genügt, um nüchtern festzuhalten: Die Lage ist ernst beim 1. FC Heidenheim. Das Bundesliga-Schlusslicht hat bereits zehn Punkte Rückstand auf den Relegationsrang und steht sportlich mit dem Rücken zur Wand. Bei noch acht ausstehenden Spielen scheint der Klassenerhalt eine „Mission Impossible“ zu werden. Dennoch sind sie am Schlossberg weit davon entfernt, vor dem Duell mit der Werkself an diesem Samstag, 21. März (Anstoß: 15.30 Uhr/live bei Sky, WOW und im Werkself-Radio), die weiße Fahne zu hissen. Der Gegner-Check.
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