
Kevin Volland, Mitchell Weiser, Karim Bellarabi, Wendell, Kerem Demirbay, die beiden Torhüter Ramazan „Rambo“ Özcan und Niklas Lomb sowie U19-Spieler Ayman Azhil bildeten heute die Trainingsgruppe. Die Bender-Zwillinge hingegen absolvierten ein individuelles Programm – Lars war bereits vor seinen Kollegen für eine knackige Laufeinheit auf dem Grün unterwegs.
„Ich weiß nicht, wann Lars wieder zur Mannschaft kommt. Das Problem ist, dass wir im Moment nur eine kleine Gruppe sind. Da ist alles, was man mit den Spielern macht, intensiv. Wir müssen vorsichtig sein – vielleicht ist es besser, wenn er erstmal in der BayArena ein individuelles Programm absolviert“, so Peter Bosz. Mit Zwillingsbruder Sven rechne er dagegen bereits in der morgigen Einheit wieder: „Er hätte auch heute mittrainieren können, doch ich habe noch auf ihn verzichtet. Er hat jedes Spiel gespielt, da muss er auch mal etwas runterfahren, wenn wir die Möglichkeit dazu haben.“
Längerfristig wird der Cheftrainer auf Charles Aránguiz (Haarriss im rechten Mittelfuß und Muskelfaserriss im Oberschenkel) und Daley Sinkgraven (Muskel-Sehnenverletzung) verzichten müssen – beide hatten sich am vergangenen Samstag gegen RB Leipzig verletzt. „Das passiert leider im Fußball. Bis zu diesem Spieltag sind wir in dieser Saison von größeren Verletzungen verschont geblieben. Jetzt hat es auch uns getroffen. Sehr schade, dass das passiert ist.“ Einen personellen Engpass sieht der 54-Jährige allerdings nicht: „Wir werden trotzdem mit elf Spielern auflaufen im nächsten Spiel“, so Bosz augenzwinkernd mit Blick auf das nächste Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt (Freitag, 18. Oktober, 20.30 Uhr).
Möglicherweise ist dann auch Leon Bailey wieder mit von der Partie. Der Jamaikaner zeigte sich am gestrigen Montag wieder mit Ball am Fuß auf dem Trainingsgelände, am Dienstag arbeitete er im Stadion individuell. „Ende der Woche wird er wahrscheinlich wieder mit der Mannschaft trainieren“, so Bosz.
Wie Jogi Löw auf der Pressekonferenz am Dienstagmittag vor dem Freundschaftsspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen die Argentinier um Lucas Alario verkündete, muss Jonathan Tah derzeit angeschlagen pausieren. „Sehr wahrscheinlich wird Jona ausfallen. Er hat eine Erkältung mitgebracht, über Nacht ist es ein bisschen schlimmer geworden. Wir müssen davon ausgehen, dass er heute nicht mittrainieren und morgen auch nicht spielen kann“, sagte der Bundestrainer.
Auf einen Einsatz – seinen ersten für die A-Nationalmannschaft – hofft dagegen Nadiem Amiri. Kurios: Für seine erste Nominierung rief er selbst bei Löw an. „Marcus Sorg hat mir geschrieben, ich soll mal den Bundestrainer anrufen, weil der meine aktuelle Telefonnummer nicht hat“, erzählte Amiri. „Daraufhin habe ich schon ein bisschen Hoffnung bekommen. Jogi hat mir dann gesagt, dass ich dabei bin. Das war ein Riesengefühl! Ein großer Traum, der in Erfüllung geht.“
Während die Nationalspieler sich mit ihren Teams auf die Länderspiele vorbereiten, stand für die Daheimgebliebenen auch in diesem Jahr wieder der „Wir(04)helfen-Tag“ auf dem Programm. Gemeinsam mit den Trainern und Mitarbeitern von Bayer 04 packten Wendell, Kerem Demirbay und Co. im Leverkusener Neulandpark an und brachten bei erschwerten Wetter-Bedingungen – die dunklen Regenwolken hatten sich einfach nicht verziehen wollen – die Grün-Anlagen auf Vordermann. Mit der Aktion möchte der Verein der Stadt Leverkusen etwas zurückgeben. Mehr zur 5. Auflage des „Wir(04)helfen-Tages“ in Kürze hier auf bayer04.de.


Werkself-TV zeigt nach dem 0:2 von Bayer 04 beim FC Arsenal im Achtelfinal-Rückspiel der UEFA Champions League die Pressekonferenz mit Kasper Hjulmand...
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Im Achtelfinal-Rückspiel der UEFA Champions League 2025/26 hat Bayer 04 beim FC Arsenal 0:2 verloren. Die Tore der Gunners erzielten Eberechi Eze (36.) und Declan Rice (63.). Trotz größer Bemühungen – vor allem in Durchgang zwei – ist die Werkself damit nach dem starken Auftritt beim 1:1-Remis im Hinspiel aus dem Wettbewerb ausgeschieden.
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Zum dritten Mal überhaupt und erstmals seit 14 Jahren könnte Bayer 04 am Dienstagabend, 17. März (Anstoß: 21 Uhr deutscher Zeit/20 Uhr Ortszeit), wieder ins Viertelfinale der UEFA Champions League einziehen. Dafür benötigt die Werkself beim FC Arsenal nicht nur eine ähnlich starke Leistung wie im Hinspiel, sondern auch vollste Konzentration bis zur letzten Minute: Der Premier-League-Tabellenführer schlägt – wie schon in der BayArena – häufig erst in den Schlussminuten zu. Die Kurzpässe.
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In den vergangenen beiden Spielen haben sie es gemacht wie „Laterkusen“ in der Doublesaison 2023/24: Spät, aber eben nicht zu spät erzielten die Gunners noch ganz wichtige Treffer – erst im Achtelfinal-Hinspiel der UEFA Champions League bei Bayer 04, dann am zurückliegenden Wochenende auch in der Premier League gegen den FC Everton. An diesem Dienstag, 17. März (Anstoß: 21 Uhr deutscher Zeit/live bei Amazon Prime und im Werkself-Radio), empfängt der FC Arsenal die Werkself in London. Das Gegner-Update.
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