
Bei Bayer04.de sprach der 22-Jährige nun über seine persönlich starke Entwicklung, das Zusammenspiel mit seinen Nebenmännern auf und neben dem Platz sowie seine Rolle als „Abräumer“.
Odi, bei drei Siegen in drei Pflichtspielen kann man von einem gelungenen Saisonstart sprechen. Welche Gründe machst du dafür aus?
Kossounou: Ich glaube, wir haben diese Saison eine andere Mentalität. Wir sind auf den Punkt da, deshalb ist unser Spiel auch besser. Dieser Prozess hat schon in der Vorbereitung begonnen, das Resultat davon sehen wir jetzt in der Liga. Jeder performt individuell, aber vor allem auch im Team gut. Das gibt uns Selbstvertrauen.
Wie bewertest du seit deinem Wechsel nach Leverkusen im Sommer 2021 deine persönliche Entwicklung und in welchen Bereichen hast du aus deiner Sicht den größten Sprung gemacht?
Kossounou: Der Unterschied zwischen der belgischen Liga und der Bundesliga ist riesig. Als ich hierhergekommen bin, hatte ich vor allem im taktischen Bereich Verbesserungsbedarf. Gerardo (Seoane, Anm. d. Red.) und Xabi (Alonso, Anm. d. Red.) haben viel mit mir daran gearbeitet, cleverer zu werden. Jetzt bin ich schon viel weiter.




Wohlfühlen ist für eine gute Leistung ein entscheidender Faktor. Warum bist du hier in Leverkusen aktuell so glücklich?
Kossounou: Die Atmosphäre in der Kabine ist super – auch mit dem gesamten Staff, der hier täglich um uns herum arbeitet. Jeder versteht sich mit jedem. Ich freue mich jeden Tag, hierherzukommen, mit den Jungs zu trainieren, aber auch außerhalb vom Platz etwas zu unternehmen. Klar freue ich mich sehr darüber, wenn meine Familie manchmal bei Spielen zuschauen kann, aber ich bin ehrlich: Der Klub fühlt sich für mich mittlerweile auch wie eine große Familie an.
Zu individuell guten Leistungen gehört vor allem auch ein gutes Team. Wie siehst du das Zusammenspiel in der Abwehr und wie kommuniziert ihr untereinander?
Kossounou: Auf Französisch. (lacht) Aber nicht nur die Kommunikation mit meinen aktuellen Nebenmännern Jona (Jonathan Tah, Anm. d. Red.) und Eddy (Edmond Tapsoba, Anm. d. Red.) ist besonders. Jeder von uns hat unterschiedliche Qualitäten, das ergibt einen guten Mix und macht uns wahrscheinlich am Ende als Gespann auch so gut. Eddy ist stark am Ball und spielt super Pässe. Jona ist unser Leader im Zentrum, er kommuniziert viel und hilft uns und dem Team damit enorm. Und ich… Meine Aufgabe ist es, einfach jeden Stürmer, der in unsere Nähe kommt, aus dem Weg zu räumen. Das gelingt mir dann meist auch ganz gut. (lacht)





Zweiter Sieg im zweiten Heimspiel: Am 3. Spieltag der Hauptrunde in Liga A der DFB-Nachwuchsliga hat die U19 von Bayer 04 den 1. FC Nürnberg 2:0 (0:0) bezwungen. Jeremiah Mensah (69.) per Strafstoß sowie Axel Tape (72.) nach einem sehenswerten Sololauf erzielten die Tore für das Team von Trainer Kevin Brok, dessen Mannschaft nach drei Spieltagen nun sieben Punkte auf dem Konto hat.
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Nach dem 2:0-Sieg bei Olympiakos Piräus wartet am Samstagnachmittag, 21. Februar (Anstoß: 15.30 Uhr), in Berlin-Köpenick wieder der Bundesliga-Alltag auf die Werkself. Dort treffen Leverkusener, die gerne die Spielkontrolle an sich reißen, auf einen 1. FC Union Berlin, der lieber gegen den Ball arbeitet und schnell umschaltet. Entsprechend liegen den Eisernen eigentlich spielstarke Top-Teams, in 16 Partien gewannen die Berliner jedoch erst einmal gegen Schwarz-Rot. Zudem kann die zuletzt starke Werkself-Defensive die fünfte Weiße Weste des Kalenderjahres sammeln, muss aber insbesondere bei Standards höllisch aufpassen. Die Kurzpässe.
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Am 3. Spieltag der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga empfängt die U19 von Bayer 04 den 1. FC Nürnberg. Anpfiff ist am heutigen Samstag, 21. Februar, um 11 Uhr im Ulrich-Haberland-Stadion. Bayer 04 zeigt die Partie live auf YouTube und in der App...
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Nach zuletzt sechs Siegen aus sieben Spielen will die Werkself ihre Erfolgsserie in der Hauptstadt beim 1. FC Union Berlin fortsetzen. Trainer Kasper Hjulmand sprach im Vorfeld der Partie am Samstag, 21. Februar (Anstoß: 15.30 Uhr) über das Defensivpersonal, die kurze Vorbereitungszeit und die Platzverhältnisse im Stadion An der Alten Försterei.
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