
Tayfun Korkut...
... über die aktuelle Situation:
„Ich bin generell positiv gestimmt. Wir haben vor allem in den vergangenen zwei Spielen gute Aspekte gesehen, die uns das Gefühl geben, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir sehen, dass die Mannschaft Lust hat, Fußball zu spielen, und dass sie es kann. Es geht Schritt für Schritt voran. Ich mache mir nicht darüber Gedanken, ob wir wieder in die Erfolgsspur zurückkehren, sondern über das 'Wann'."
… über das Training in der Länderspielphase:
„Auch mit wenigen Spielern können wir ein gutes Training machen. Manchmal sind es auch nur kleine taktische Veränderungen, die eine Mannschaft wieder in die Erfolgsspur bringen können. Darum geht es jetzt: mit denen, die da sind, die nächsten Schritte einzuleiten und diese dann mit denen, die zurückkehren, zu verbinden."
… über die verletzten Bender und Tah:
„Jonathan hat ein gutes Gefühl. Er schiebt noch zusätzliche Schichten nach dem Training, hat aber die letzten beiden Tage gut mitmachen können. Danach ging er mit einem Lächeln vom Platz. Der nächste Schritt ist, ihn ans komplette Mannschaftstraining heranzuführen. Bei Lars ist es etwas kompliziert. Er kann unglaublich auf die Zähne beißen. Wenn wir ihn lassen würden, hätte er schon längst wieder trainiert und sich durchgebissen – mit Schmerzen. Ich habe gespürt, dass ich ihn sogar bremsen muss – aber immer in Kommunikation mit ihm. Wir müssen schauen, wie sich die Verletzung entwickelt und wann er wieder auf dem Platz stehen kann."
… über Stefan Kießling und die Stürmer:
„Wir wissen, was wir an Stefan haben. Er ist erfahren und weiß, wo das Tor steht. Es ist wichtig, dass er wieder gesund geworden ist. Er hat eine Qualität, die wir und die Mannschaft sicher in den nächsten Spielen gebrauchen können, er ist ein klassischer Boxspieler. Grundsätzlich haben wir viele Spieler, die Torgefahr ausstrahlen. Wir müssen es nur noch schaffen, dass wir die Aktionen noch klarer, noch zielstrebiger und mit dem notwendigen Mut zu Ende spielen."
… über seine ersten drei Spiele:
„Gegen Bremen war die Mannschaft vor allem in der zweiten Halbzeit teilweise zu passiv, trotzdem haben wir schon Ansätze gesehen. Wir hatten zum Beispiel eine gute Kontersicherung, waren sehr stabil, haben versucht zu kombinieren und mehr Facetten zu zeigen. Gegen Atlético waren wir über die kompletten 90 Minuten im Spiel, hatten die Kontrolle und immer die Möglichkeit, das Tor zu machen. Im Hoffenheim-Spiel haben wir eine sehr, sehr gute erste Halbzeit gespielt, in der zweiten hat uns die Frische gefehlt."
… über Ziele und Qualität:
„Wir wollen unsere Stärken stärken. Wir wollen eine kontrollierte Aggressivität. Kontrolle heißt agieren, um schnell umzuschalten und Torchancen zu erspielen. Wir wollen versuchen, jeden einzelnen mit seiner Stärke für unser Kollektiv zu gewinnen. Die Erkenntnis, dass sich etwas entwickelt, gibt der Mannschaft und auch den Trainern Kraft. Alle sind unheimlich motiviert. Ich habe Spaß hier in Leverkusen, wenn ich das Umfeld sehe und wie der Verein funktioniert. Auch weil ich sehe, welches Potenzial und welche Qualität da sind. Das ist wichtig, um sich wohlzufühlen und mit Leidenschaft zu arbeiten."
… über Sprache und Auslandserfahrungen:
„Ich bin 1995 aus Deutschland weggezogen und 2009 zurückgekommen. 15 Jahre sind eine lange Zeit, da habe ich natürlich viele Eindrücke gewonnen und auch Einflüsse aus verschiedenen Kulturen erfahren. Die helfen beim Trainer-Job wie auch bei zwischenmenschlichen Dingen. Für eine gute Kommunikation muss aber eine Sprache gesprochen werden, das ist bei uns Deutsch. Ab und zu gibt's auch ein paar Fetzen auf Spanisch oder Englisch, aber die deutsche Sprache muss gelernt werden, so wie es hier der Fall ist. Das macht das Coachen dann auch einfacher."


Die Frauen-Bundesliga wird ab der kommenden Saison 2027/28 von einem eigenständigen Ligaverband organisiert. Mit dem einstimmigen Beschluss auf dem DFB-Bundestag am Freitagnachmittag ist die Ausgliederung der Liga aus dem Deutschen Fußball-Bund offiziell.
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In jedem der vergangenen vier Spiele war Patrik Schick für die Werkself erfolgreich. Auch gegen seinen ehemaligen Klub RB Leipzig scheint unsere Nummer 14 gern zu treffen. Beim jüngsten Duell der beiden Mannschaften im Mai 2026 in der BayArena netzte Schick gleich dreimal ein...
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Nach dem Bundesligaduell gegen RB Leipzig (Sonntag, 20. September, 15.30 Uhr) geht es für einige Werkself-Profis in die erste Länderspielphase der Saison. Die für ihre Nationalmannschaften abgestellten Bayer 04-Spieler und alle Infos zu ihren bevorstehenden Partien im Überblick.
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Der nächste Auftritt vor heimischer Kulisse wartet: Nach dem erfolgreichen Auftakt in der UEFA Europa League gegen NK Celje empfängt die Werkself im Rahmen des 4. Bundesliga-Spieltags 2026/27 RB Leipzig in der BayArena. Die Partie wird am Sonntag, 20. September, um 15.30 Uhr angepfiffen. Auf der Pressekonferenz vor dem Duell sprach Cheftrainer Carles Martínez unter anderem über die Qualitäten des Gegners und die Arbeit an der eigenen Leistung. Zudem gab der Spanier ein Update zu Ibrahim Maza und Montrell Culbreath.
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