
Der gebürtige Bochumer Hannes Wolf kam in seiner aktiven Spielerkarriere zwar nicht über die Oberliga hinaus, machte sich dafür aber bereits in jungen Jahren einen Namen als Trainer. Während seines Sportstudiums an der Ruhr-Universität Bochum arbeitete er bei der SG Eintracht Ergste erstmals als Coach. Nach einer weiteren Station beim ASC Dortmund verpflichtete ihn Borussia Dortmund.
Beim BVB wurde Wolf 2009 – mit gerade einmal 28 Jahren – erst Assistent bei der Zweiten Mannschaft und coachte dort unter anderem Sven Bender, ein Jahr später Cheftrainer der Dortmunder U19. In der Folge trainierte Wolf in leitender Funktion auch die Zweitvertretung sowie die U17, mit der er 2014 und 2015 jeweils Deutscher B-Jugend-Meister wurde. Ein Jahr später folgte mit der U19 ebenfalls der nationale Titel.
Zweitligist VfB Stuttgart wurde auf Hannes Wolf aufmerksam und nahm ihn unter Vertrag. Im September 2016 gekommen, führte der neue Trainer die Schwaben zur Zweitliga-Meisterschaft und damit zum direkten Wiederaufstieg. Anderthalb Jahre blieb Wolf beim VfB. Nach ein paar Monaten Auszeit heuerte ihn der Hamburger SV an. An der Elbe arbeitete der Bochumer ein Jahr, ebenso wie bei seinem nachfolgenden Arbeitgeber, dem belgischen Topklub KRC Genk, mit dem er an der Champions League teilnahm.
Seit Oktober 2020 fungierte Wolf beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) als U18-Nationaltrainer. Am 23. März 2021 nahm Bayer 04 den 39-jährigen Fußball-Lehrer als Nachfolger des Niederländers Peter Bosz unter Vertrag.
Peter Hermann wird Hannes Wolf als Co-Trainer assistieren. Die Verpflichtung des 69-Jährigen bedeutete eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte, schließlich war er als Spieler, Co- und Interimstrainer insgesamt 29 Jahre lang für Bayer 04 tätig. Seine erfolgreichste Zeit hatte Hermann an der Seite von Jupp Heynckes. Zusammen wurden sie 2011 mit der Werkself Vizemeister und wechselten anschließend zum FC Bayern München. Dort gewann das Duo zwei Jahre später das Triple, bestehend aus Meisterschaft, DFB-Pokal und dem Gewinn der Champions League.
Zum erneuten Engagement bei der Werkself sagte Hermann: „Für mich schließt sich damit ein Kreis. Ich bin wieder dort, wo meine Fußball-Karriere richtig Fahrt aufgenommen hat und wo ich mich einfach zu Hause fühle.“

Werkself-TV zeigt nach dem 1:3 von Bayer 04 beim VfB Stuttgart am 33. Bundesliga-Spieltag die Pressekonferenz mit den beiden Cheftrainern Sebastian Hoeneß und Kasper Hjulmand...
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Werkself-TV zeigt die Zusammenfassung des 1:3 beim VfB Stuttgart am 33. Bundesliga-Spieltag...

Werkself-TV zeigt das 1:3 beim VfB Stuttgart am 33. Bundesliga-Spieltag re-live...

Mit dem VfB Stuttgart wartet am heutigen Samstag, 9. Mai (Anstoß: 15.30 Uhr), der nächste direkte Konkurrent im Rennen um die Qualifikation für die UEFA Champions League. Die fünftplatzierten Schwaben stehen punktgleich mit einem drei Treffer schlechteren Torverhältnis einen Rang hinter der Werkself. Die schwarz-rote Bilanz in Bad Cannstatt spricht eine deutlichere Sprache: Seit über 16 Jahren gab es beim VfB keine Leverkusener Niederlage mehr. Für diesen so wichtigen möglichen Auswärtsdreier könnte unter anderem die Konterstärke von Bayer 04 sorgen. Zwar sind auch die Stuttgarter offensiv brandgefährlich, müssen aber auf ihren Kapitän verzichten. Die Kurzpässe.
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Der nächste Showdown von Bayer 04 im Rennen um die Champions-League-Plätze steigt in Schwaben: Am Samstag, 9. Mai (Anstoß: 15.30 Uhr), gastiert die Werkself beim punktgleichen Verfolger VfB Stuttgart. Vorab sprach Cheftrainer Kasper Hjulmand über Selbstvertrauen, Vorfreude und Mentalität.
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