
Thoma, der ursprünglich aus Aschaffenburg kommt, ist 1997 durch die Liebe zu seiner Frau nach Leverkusen-Opladen gezogen. Fußballverrückt war er schon immer. Und so zog es ihn schnell mit Familie und Freunden in die BayArena. Seit 2015 besitzt er eine Dauerkarte. Doch auch das war ihm noch nicht genug Schwarz-Rot in seinem Leben. Und so begann er, gemeinsam mit vier Freunden während der Double-Saison regelmäßig Busfahrten zu Auswärtsspielen der Werkself organisieren – bis heute.
04 Fragen an... Frank Thoma
Frank, wie seid ihr auf die Idee gekommen, Busfahrten zu organisieren?
Thoma: Das ist damals eigentlich aus einer Schnapsidee im Block nach einem der vielen Siege entstanden. Wir haben unsere Dauerkarten in C3 in der Nordkurve und dort kennt man sich mittlerweile untereinander. Dadurch haben wir mitbekommen, dass viele Leute um uns herum gern häufiger Auswärtsfahrten mitmachen würden, aber zu keinem organisierten Fanclub gehören, nicht mehr die Allerjüngsten, aber auch noch keine alten Eisen sind. Da kam meinen Kumpels Andi, Nobbie, Marc und mir Ende 2023 so langsam die Idee: Warum organisieren wir eigentlich nicht selbst etwas? Und so haben wir uns final 2024 ein Herz gefasst und es einfach gemacht. Das hat sich dann schnell herumgesprochen und so war spätestens ab dem DFB-Pokalfinale für uns klar: Das machen wir jetzt immer – bis heute.
Wie organisierst du das Ganze und wie läuft so eine Fahrt mit euch ab?
Thoma: Ich bin selbstständig und durch meine Firma habe ich guten Kontakt zu einem Busunternehmen. Dadurch haben wir auch immer den gleichen Bus und die gleichen beiden Busfahrer. Ich kalkuliere meistens drei Monate im Voraus für circa 30 Leute. Über Smalltalk im Block und über unsere Community „Farbenstadt Black Lions 1904“ bei WhatsApp verbreiten wir dann die Infos. Am Spieltag treffen wir uns an der Campusallee in Leverkusen, jeder bringt etwas zu Essen und zu Trinken für alle mit und dann geht die wilde Fahrt los. Ich erinnere mich zum Beispiel gern noch an die Tour nach Mainz zum letzten Spiel der vergangenen Saison: Da waren wir mit 110 Personen und haben am Ende gemeinsam sogar noch vor Ort gegrillt! Da kann schon mal jemand schnell verloren gehen, aber bei uns gilt immer das Motto: „Wir lassen keinen zurück!“ (lacht)







Wie hast du persönlich den 14. April 2024 erlebt?
Thoma: Andi, Nobbie, Marc und ich sind den Fanmarsch von Wiesdorf bis zur BayArena mitgelaufen. Während des Spiels und vor allem nach dem 1:0 haben wir uns dann erst noch nicht ganz getraut, uns vollends zu freuen. Ab der 80. Minute musste ich dann aber meine Jungs festhalten, dass sie nicht schon herunterrennen. Nach Abpfiff haben ich dann geweint wie ein Schlosshund. Glückstrunken lagen wir vier „Gründungsmitglieder“ am Ende des Tages auf dem heiligen Rasen. Ich weiß nicht mehr, wann ich Hause war.
Was wünscht du dir für die Zukunft noch für deine Bustouren?
Thoma: Ich wünsche mir eigentlich, dass es genauso weitergeht wie die vergangenen zwei Jahre. Es kommen immer wieder neue Leute dazu, es entstehen jedes Mal tolle Gespräche und wir haben unglaublichen Spaß zusammen. Es ist wirklich jeder willkommen! Ich habe selbst sechs Kinder – davon zwei Mädels, die Fußball spielen, und vier Jungs. Die kommen auch alle regelmäßig mit. Und durch solche Fahrten entstehen echte Netzwerke und Verbindungen. Und sollten wir es dieses Jahr hoffentlich noch einmal nach Berlin ins DFB-Pokalfinale kommen, dann wird auch dahin auf jeden Fall wieder ein Bus fahren. (lacht)
Frank Thoma freut sich auf jedes neue Gesicht! Wer also Interesse hat, bei ihm mitzufahren, kann sich gern via E-Mail an blacklions1904@gmx.de sowie über die Bayer 04-Fanbetreuung bei ihm melden.

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Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele der Werkself in der Saison 2026/27.
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