
„Ich spüre eine gute Energie bei allen. Jeder hat auf seine Art und Weise versucht, den Kopf ein bisschen freizubekommen. Den Körper musst du natürlich immer fit halten. Aber schon fast wichtiger ist der Kopf. Und das hat Jeder glaube ich bestens genutzt“, resümierte Kapitän Robert Andrich nach getaner Arbeit in der Mixed Zone den Auftakt.
Aber ganz von Anfang: Bevor es für die Mannschaft raus auf den Rasen ging, stand zunächst auf dem Speedcourt im Inneren der BayArena ein kurzes Warm-Up-Programm an. Bereits beim anschließenden Rauslaufen aus den Katakomben beklatschten die zahlreich erschienen Fans auf den gut gefüllten Rängen im UHS die Rückkehr der bestens gelaunten Akteure. Pünktlich um 12 Uhr bat Cheftrainer Kasper Hjulmand dann bei eisigen Temperaturen von -1 Grad endlich wieder zum Mittelkreis, bei dem im Übrigen der Spanier Lucas Vázquez als Einziger in kurzen Hosen auflief.







Dabei konnten Hjulmand und sein Trainerteam mit einer 19-köpfigen Gruppe arbeiten. Darunter auch die beiden Nachwuchsspieler Jeremiah Mensah und Montrell Culbreath, die die Mannschaft komplettierten. Letzterer erzielte zuletzt vor der Weihnachtspause bei RB Leipzig als viertjüngster Bayer 04-Torschütze jemals sein erstes BL-Tor und besiegelte damit den 3:1-Endstand im Topspiel bei den Sachsen.








Noch nicht wieder mit dabei war Loïc Badé, der Abwehrspieler musste erkältet noch passen. Zudem sind bekanntermaßen die vier Werkself-Profis Edmond Tapsoba, Ibrahim Maza, Christian Kofane sowie Eliesse Ben Seghir noch beim Afrika-Cup im Einsatz. Und das mit vollem Erfolg: Alle vier Bayer 04-Profis stehen mit ihren jeweiligen Nationen im Achtelfinale des Turniers. In der Runde der letzten 16 trifft zuerst Ben Seghir mit Marokko am heutigen Sonntagnachmittag (17 Uhr) auf Tansania. Kofane und Kamerun erwarten später um 20 Uhr deutscher Zeit Südafrika.
Auch Trainer Hjulmand verfolgt derzeit parallel das Geschehen beim Afrika-Cup. Der Däne nach dem Training in der Medien-Runde – angesprochen auf den Turnierverlauf: „Natürlich wollen wir unsere Spieler möglichst schnell wieder bei uns haben. Aber wir wünschen ihnen genauso nur das Beste, insbesondere, wenn es möglich ist, vielleicht sogar ins Finale zu kommen und eine Meisterschaft zu gewinnen. Das ist eine große Erfahrung und das bedeutet so viel für jeden Spieler.“
In Leverkusen ging es derweil bei der ersten Einheit in 2026 direkt mit hoher Intensität zur Sache. Nach dem Warm-Up standen Passstafetten sowie Kleingruppen-Spiel auf engstem Raum und Mini-Toren an. Das Torhüter-Trio um Mark Flekken arbeitete unterdessen wie gewohnt zunächst separat mit Torwart-Trainer David Thiel. Nach circa einer halben Stunde ging es dann auch auf die großen Tore und es folgte ein Acht-gegen-Acht auf zwei Dritteln des Feldes.






Nach 65 Minuten war dann Schluss. Im Anschluss an die kurze, aber intensive Einheit nahmen sich die zurückgekehrten Werkself-Profis dann noch ausführlich Zeit für die Autogramm- und Foto-Wünsche der trotz der winterlichen Temperaturen bis zum Schluss gebliebenen Fans. Hjulmand im Anschluss in den Katakomben: „Es war sehr schön, alle Fans hier wiederzusehen. Ich habe großen Respekt davor, dass sie bei diesen sehr kalten Temperaturen heute bis zum Schluss bei uns waren und freue mich schon auf unsere kommenden Heimspiele.“
Apropos Heimspiele: Für die Werkself geht es nach einer vollen Trainingswoche mit ausschließlich geschlossenen Einheiten direkt mit einem vollem Programm und Englischen Wochen wieder zur Sache: Am kommenden Samstag, 10. Januar (Anstoß: 18.30 Uhr), gastiert der VfB Stuttgart für den Pflichtspielstart 2026 in der BayArena.



Andrich freut sich schon auf das kommende Duell: „Zwischen Stuttgart und uns hat sich in den vergangenen Jahren eine kleine Rivalität entwickelt, weil beide Mannschaften sehr gute Arbeit leisten auf taktisch und fußballerisch hohem Niveau.“ Andrich weiter: „Aber ich glaube, unabhängig vom Gegner ist es wichtig, dass wir vom ersten Spiel an direkt schon zeigen, dass wir nicht viel Anlaufzeit brauchen, denn die Zeit gibt es halt einfach nicht.“
Nur drei Tage später am Dienstag, 13. Januar, reisen die Leverkusener zum Hamburger SV. Anstoß ist um 20.30 Uhr. Für das Spiel in der Ferne gibt es HIER noch Tickets. Das Spiel im Norden beschließt dann die Rückrunde der Bundesligasaison 2025/26. Den weiteren vollständigen Fahrplan für den Januar gibt es HIER.

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