
Für Chefcoach Roger Schmidt ist es eine Reise in die eigene Vergangenheit. Von 1995 bis 2002 spielte er für Verl, war Kapitän des Teams, erzielte 54 Tore in 205 Partien für den Klub und wurde später auch Trainer dort. Bei Delbrück hatte Schmidt 2004 seine Trainerkarriere begonnen und den DSC unter anderem in den DFB-Pokal geführt. Vor allem in Verl am Freitagabend wird gewiss enormer Auftrieb und Volksfeststimmung herrschen, schließlich weiht der Verein seine neue Arena, die 5.000 Zuschauern Platz bietet, mit einem bunten Rahmenprogramm feierlich ein.
Und wer könnte da sportlich einen attraktiveren Widerpart abgeben als die Werkself als erneuter Champions League-Teilnehmer, noch dazu mit Roger Schmidt, der zu seinen Wurzeln zurückkehrt? „Für uns ist dieser Vergleich gegen Bayer 04 eine Ehre. Wir haben hier noch guten Kontakt zu Roger Schmidt und freuen uns auf dieses Spiel“, sagt Verls Coach Andreas Golombek, der mit seinem Team die vergangene Spielzeit in der Regionalliga West auf Platz zehn beendete.
Nach dem Vormittagstraining am Freitag in der BayArena und einem Mittagessen macht sich die Werkself auf den Weg nach Ostwestfalen und bezieht ihr Quartier in Marienfeld im Hotel Klosterpforte. Am Samstag und Sonntagmorgen werden vor Ort drei Trainingseinheiten durchgeführt, nach dem Spiel in Delbrück am Nachmittag geht es dann wieder zurück nach Leverkusen.
Sonntag im Pokal gegen Hauenstein
Terminiert worden ist mittlerweile auch das erste Pflichtspiel der Werkself in der Saison 2016/17: Bayer 04 bestreitet sein DFB-Pokalmatch der ersten Runde in Pirmasens gegen den Oberligisten SC Hauenstein am Sonntag, 21. August, um 15.30 Uhr.


Ohne ihn hätte Bayer 04 im Jahr 1988 möglicherweise nicht den UEFA-Cup gewonnen: Falko Götz traf für die Werkself im Final-Rückspiel gegen Espanyol Barcelona mit einem Flugkopfball zum zwischenzeitlichen 2:0. Der Rest ist schwarz-rote Fußball-Geschichte. In unserer Interview-Reihe anlässlich „40 Years Across Europe“ spricht der heute 64-Jährige über das Highlight seiner Leverkusener Zeit und erinnert sich an ein unfertiges Stadion sowie an besondere Partien. Und er hat einen wichtigen Appell an alle Fans der Werkself...
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Olympique Marseille kommt in der Ligue 1 immer besser in Fahrt. Der neunmalige französische Meister hat sich nach einem durchwachsenen Saisonstart zurückgekämpft und zuletzt vier Siege in Folge eingefahren. In der UEFA Europa League hingegen steht OM noch ohne Punkte da. Am Donnerstag, 5. November (Anstoß: 21 Uhr/live bei Sky, RTL, WOW und im Werkself-Radio), wollen die Marseillais das in der BayArena ändern. Der Gegner-Check.
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Am Ende ist doch nicht mehr der erhoffte Sieg herausgesprungen: In der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga holte die U17 von Bayer 04 am Mittwochabend am heimischen Leistungszentrum Kurtekotten ein 1:1 (0:1) gegen Fortuna Düsseldorf. Nach der frühen Führung der Gäste glich Gabriel Minutillo kurz nach dem Seitenwechsel für die Gastgeber aus. Trotz einiger weiterer guter Chancen gelang den Leverkusenern der Lucky Punch nicht mehr.
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Vor dem Heimspiel in der Ligaphase der UEFA Europa League gegen Olympique Marseille am Donnerstag, 5. November (Anstoß: 21 Uhr), sprach Verteidiger Facundo Medina im Interview mit Werkself-TV über seine Vergangenheit bei dem französischen Top-Klub sowie die besondere Atmosphäre vor heimischen Publikum...
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