Copa America: Aránguiz und Chile verpassen Gruppensieg

Bei der Copa America in Brasilien hat sich die chilenische Nationalmannschaft um Charles Aránguiz am letzten Spieltag vom ersten Platz in der Gruppe C verdrängen lassen: In der Nacht zu Dienstag unterlag die „La Roja“, die bereits vor dem Spiel für das Viertelfinale qualifiziert waren, Rekordsieger Uruguay mit 0:1 (0:0) und musste den „Himmelblauen“ den Vortritt lassen.
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Für den Treffer des Tages vor knapp 58.000 Zuschauern im Maracana-Stadion von Rio de Janeiro sorgte Uruguays Edison Cavani (Paris Saint-Germain) in der 82. Minute. Charles Aránguiz kam im Zentrum eines Vierer-Mittelfelds über 90 Minuten zum Einsatz und bot eine gute Leistung – eine Torvorlage wie in den vergangenen beiden Gruppenspielen sollte der Nummer 20 der Werkself diesmal aber nicht gelingen. Aufgrund der Niederlage hat Titelverteidiger Chile am Ende einen Zähler weniger auf dem Konto als Uruguay und zieht somit als Gruppenzweiter in die Runde der besten Acht ein. Dort treffen „La Roja“ am Samstag (29. Juni, 1 Uhr) auf Kolumbien, das die Gruppe B dank dreier Siege vor Argentinien, Paraguay und Katar für sich entscheiden konnte.

Lamti sieht 1:1 von der Bank aus

Nach Aránguiz, Jonathan Tah (U21-EM) und Leon Bailey (Gold Cup) hat am gestrigen Montagabend auch für Nachwuchsspieler Marc Lamti –  als vierten Spieler von Schwarz-Rot – die Kontinentalmeisterschaft begonnen. Beim Afrika Cup (21. Juni bis 19. Juli in Ägypten) kam der Bayer 04-U19-Spieler mit seinem Heimatland Tunesien in der ersten Begegnung der Gruppe E gegen Angola zu einem 1:1. Lamti, der in der abgelaufenen Spielzeit bereits unter den Augen von Cheftrainer Peter Bosz bei der Werkself mittrainieren durfte und Anfang Juni etwas überraschend sein Debüt in der A-Nationalmannschaft Tunesiens gab, saß gegen den WM-Teilnehmer von 2016 über die komplette Spieldauer auf der Bank. Am Freitag (28. Juni, 16.30 Uhr) steht für Tunesien das zweite Gruppenspiel gegen Mali auf dem Programm.

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