…seine persönliche Pause vor dem Trainingsstart: Abschalten war bei mir schwierig. Zum einen ist die Enttäuschung über den Ausgang des Pokalfinals noch ein bisschen länger hängen geblieben. Zum anderen habe ich in Zusammenarbeit mit Simon Rolfes (Sportdirektor, Anm. d. Red.) und meinem Trainerteam natürlich auch den Trainingsstart geplant und mir zudem fast jeden Abend den internationalen Top-Fußball angeschaut.
…die Ergebnisse der Corona-Testung vom Mittwoch und Donnerstag: Alle sind in beiden Testreihen negativ getestet worden.
…das bevorstehende Europa-League-Turnier in Nordrhein-Westfalen: Es ist interessant, sehr interessant. Wir haben im Achtelfinale gegen Glasgow eine gute Ausgangsposition (3:1-Erfolg im Hinspiel, Anm. d. Red.), aber das Rückspiel ist noch nicht gespielt. Im Allgemeinen ist es möglich, in nur vier Spielen in zwei Wochen einen Titel zu holen. Wir als Trainer haben uns vorbereitet und nun werden wir auch die Mannschaft vorbereiten. Für uns hat es aber keinen Sinn, aktuell weiterzuschauen als bis zum Spiel gegen Glasgow.
…die Umstände rund um die Vorbereitung auf das Europa-League-Turnier: Es war wichtig, dass die Spieler die zwei Wochen Pause bekommen haben, um vom Kopf her etwas abzuschalten – auch wenn das in so einer kurzen Zeit schwierig ist. Uns erwartet jetzt wieder eine komplett andere Vorbereitung als vor dem Neustart der Bundesliga im Mai. Die Pause fiel kurz aus, zudem haben wir in der Zeit seit dem Re-Start in Bezug auf die neuen Umstände wichtige Erfahrungen sammeln können.
…die Inhalte der Vorbereitung: Die Basis-Kondition ist vorhanden, daran hat auch die zweiwöchige Pause nichts geändert. Von daher brauchen wir keine so lange und intensive Vorbereitung, wie sie sonst im Sommer nötig ist. Wir werden in den Trainingseinheiten sehen, wie weit die Spieler sind.
…den aktuellen Stand der Kaderplanung: Das Personal für die Europa League bleibt dasselbe wie in der Bundesliga und dem DFB-Pokal. Wir können keine Leihspieler oder Sommer-Neuzugänge einsetzen. Zur neuen Saison: Ich bin ein Trainer, der gerne mit einem kleinen Kader arbeitet. Qualität vor Quantität. Aber es hat für mich jetzt noch keinen Sinn, vor der Europa League dieses Thema anzugehen. Wir wollen dieses Turnier erfolgreich zu Ende spielen. Danach werden wir die Planungen intensiv vorantreiben.
…die Zukunft von Kai Havertz: Kai ist beim Auftakttraining mit dabei und ich rechne auch damit, dass er in der Europa League mit von der Partie sein wird.
…die kurz nach dem EL-Turnier beginnende Bundesliga-Saison: Ob diese kurze Pause ein Vor- oder Nachteil sein wird, kann niemand beantworten. Denn diese Situation hat es noch nie gegeben und ist für alle unbekannt. Wir versuchen, mit den Umständen so gut wie möglich klarzukommen und für uns Vorteile rauszuziehen. Die Vorbereitung wird kurz sein, die Spieler kommen aus einer intensiven Belastung. Es ist physisch unmöglich, in so vielen Partien in einer so kurzen Zeit über 90 Minuten Vollgas zu geben. Irgendwann sagt der Körper: Stopp. Das ist die Angst, die ich als Trainer habe. Von daher gilt es, die Belastung bestmöglich zu planen und zu steuern.
…seinen Eindruck des Fußballs in den anderen europäischen Ligen: Mir gefällt der Fußball besser, als ich gedacht habe. Normalerweise sorgen die Zuschauer für die besondere Atmosphäre. Ich dachte vor den Spielen ohne Fans, dass diese Spiele sich zu Freundschaftsspielen entwickeln. Aber das ist nicht der Fall. Mir gefällt das Niveau. Ich habe mir in den letzten Wochen viele teils große und interessante Spiele angeschaut.

Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself.
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Dieses besondere Event hat einmal mehr gezeigt, wie stark Bayer 04 zusammenhält: Im Rahmen von „BarmeniaGothaer schenkt Freude“ unterstützten die Werkself-Profis Edmond Tapsoba, Ibrahim Maza und Christian Kofane am Donnerstag in der Fanwelt den Verkauf individuell designter T-Shirts für den guten Zweck. Mehrere hundert Fans waren gekommen, um sich an der Charity-Aktion zu beteiligen. Der Leverkusener Hauptsponsor BarmeniaGothaer spendet den Erlös an die „Fondation Edmond Tapsoba“, die Menschen in Tapsobas Heimat Burkina Faso im herausfordernden Alltag unter die Arme greift.
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Drei Spieltage vor Saisonende können die Bayer 04-Frauen bei der SGS Essen einen Rekord knacken und einen weiteren einstellen. Auch rein sportlich ist die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold nach zuletzt drei Siegen in Folge im Auswärtsspiel am Sonntag (14 Uhr, Stadion an der Hafenstraße) in der Pflicht, um ihre Chance auf Platz drei zu wahren.
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Nach der Hauptrunde ist vor der K.-o.-Phase: Im Achtelfinale der DFB-Nachwuchsliga reist die U19 von Bayer 04 zum 1. FC Heidenheim 1846. Auf die U16, U14 und U13 warten derweil wichtige Liga-Spiele. Internationale Hochkaräter wie der FC Porto oder die PSV Eindhoven begegnen der U12 beim Nanterre Cup in Frankreich, während auch die jüngeren Nachwuchs-Teams am Wochenende auf Turnieren in Belgien und Deutschland weilen. Die Partien der Junioren und Juniorinnen im Überblick.
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Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
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