
Alle drei wurden im Rahmen des letzten Heimspiels gegen Schalke 04 offiziell verabschiedet. Die beiden Geschäftsführer Fernando Carro und Rudi Völler dankten dem Trio für ihren Einsatz für Bayer 04.
Jonas Boldt ist fast 15 Jahre lang für die Werkself tätig gewesen. Es begann 2003 mit einem Praktikum; 2007 stieg der gebürtige Nürnberger in die Scouting-Abteilung ein. Ob als Scout, Chefscout, Manager Sport oder zuletzt als Sportdirektor – der 37-Jährige war an allen Transfers der vergangenen Jahre maßgeblich beteiligt und trug so zum erfolgreichen Abschneiden der Werkself bei. Ende November des vergangenen Jahres entschloss sich Jonas Boldt, seinen Platz als Sportdirektor zu räumen und nach der Saison den Verein zu verlassen.

Während sich Boldt nach langer Zeit bei Bayer 04 verabschiedet, waren Isaac Kiese Thelin und Thorsten Kirschbaum erst im Sommer 2018 nach Leverkusen gewechselt. Kiese Thelin war für eine Spielzeit als Leihgabe vom RSC Anderlecht zur Werkself gekommen. In der abgelaufenen Saison kam der 26-jährige schwedische Nationalstürmer wettbewerbsübergreifend 14 Mal zum Einsatz (1 Tor).
Ebenfalls nach einer Spielzeit endet für Keeper Thorsten Kirschbaum die Zeit mit dem Kreuz auf der Brust. Der 32-Jährige unterstützte in dieser Saison als dritter Mann hinter Lukas Hradecky und Ramazan Özcan das Torwart-Team. Mitte Dezember gab die Nummer 24 in der Europa League beim 5:1-Sieg bei AEK Larnaka sein Pflichtspiel-Debüt in Schwarz und Rot – es war zugleich Kirschbaums erster Einsatz in einem internationalen Pokalwettbewerb.

Auf hochkarätigen Turnieren in drei Ländern traten sämtliche Junioren-Teams von Bayer 04 durchaus erfolgreich gegen den Ball: Neben dem überzeugenden Turniersieg der U15 in Essen landeten auch die U17 in Stemwede, die U14 in den Niederlanden sowie die U11 in Österreich mit Rang drei auf dem Treppchen. Derweil sorgten die U16-Juniorinnen mit einem 11:1 gegen die U17 des 1. FC Köln für klare Verhältnisse im Derby. Das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Als Bundesliga-Dritter erwischte die Werkself nach der Winterpause einen Fehlstart ins Jahr 2026, fand im Laufe der Wochen allmählich aber zurück in die Erfolgsspur und gehörte wie im Vorjahr zu den Top 16 in Europa und den Top 4 im DFB-Pokal. In der Bundesliga blieb die Werkself zudem in Sachen Champions-League-Qualifikation bis zum Ende im Rennen. Weil sich aber zwischen gute Leistungen und „big points“ immer wieder auch Rückschläge in die Auftritte der Werkself schlichen, reichte es am Schluss nicht ganz für die Königsklasse. Eine Saison mit vielen Höhen und Tiefen endete auf Rang sechs und in der Qualifikation für die UEFA Europa League. Teil II des Rückblicks auf die Saison 2025/26.
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Showdown zum Saisonabschluss: Die U19 von Bayer 04 trifft am Mittwoch, 27. Mai (Anstoß: 19 Uhr/Stadionöffnung: 17 Uhr), im Finale des FVM-Verbandspokals auf den FC Viktoria Köln – und kann die Spielzeit 2025/26 so mit einem Titel beenden. Tickets für die Partie im Aggerstadion in Troisdorf sind ab sofort online sowie am Spieltag an der Tageskasse erhältlich.
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Nach dem abschließenden Saisonspiel 2025/26 überwog bei Bayer 04 natürlich die Enttäuschung über das Verpassen der Champions-League-Qualifikation. Die Werkself beendete die Spielzeit auf Platz sechs und wird damit 2026/27 in der UEFA Europa League starten. „Aber deswegen jetzt alles schlechtzureden, wäre falsch“, betonte Kapitän Robert Andrich nach dem letzten Duell in dem Wissen, dass dieses Fußballjahr von Bayer 04 wie kaum ein anderes geprägt war vom Aufbruch in eine neue Zeit, vom Mut zur Veränderung – und insbesondere vom Glauben in eine positive Entwicklung. Dass dieser Prozess Zeit brauchen würde, war allen Beteiligten bewusst. Teil I des Rückblicks auf die Saison 2025/26.
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