
Klubs wie Bayer 04 nutzen dabei ihre Reichweite, um auf die App und die dazugehörigen Informationsangebote aufmerksam zu machen. Hierfür wurden bereits am vergangenen Spieltag die Bundesliga-Wettbewerbslogos auf den Trikotärmeln aller 36 Profiklubs durch das Logo der Warn-App ersetzt. Selbiges gilt für die Brusttasche der Schiedsrichterkleidung sowie Schiedsrichtertafeln und Eckfahnen. Auch am 34. Spieltag, wenn die Werkself in der BayArena auf Mainz 05 trifft, werden die Bundesligisten die App bewerben, für das DFB-Pokalfinale am 4. Juli zwischen Bayer 04 und dem FC Bayern sind ebenfalls Aktionen geplant.
DFL-Geschäftsführer Christian Seifert erklärt: „Unsere Gesellschaft steht im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie unverändert vor großen Herausforderungen. Die Corona-Warn-App ist eine bedeutende Maßnahme der Bundesregierung auf dem langen Weg zurück zur Normalität. Es ist uns daher ein Anliegen, die Reichweite der Bundesliga und 2. Bundesliga zu nutzen, um bundesweit auf dieses Angebot aufmerksam zu machen.“
Durch die Corona-Warn-App ist es möglich, Infektionsketten nachzuverfolgen und zu unterbrechen. Hierfür tauscht die App jedes Mal, wenn sich Nutzer begegnen, automatisch verschlüsselte Zufallscodes aus. Die Codes übermitteln, wann sich die Personen begegnet sind und wie groß hierbei der Abstand war. Rückschlüsse auf die Identität der Personen oder den Ort der Begegnung sind nicht möglich. Nach 14 Tagen werden die Codes automatisch vom Smartphone gelöscht. Hat sich ein Nutzer nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, kann er seinen Code anderen Nutzern zur Verfügung stellen. Personen, die mit der infizierten Person Kontakt hatten, werden darüber informiert und erhalten Handlungsempfehlungen. Die Nutzung der App ist freiwillig, Anfang der Woche wurde sie bereits knapp 12 Millionen Mal heruntergeladen.
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