
„Uwe Seeler ist unbestritten einer der größten Fußballer, die Deutschland jemals hatte. Für nachfolgende Spieler-Generationen, auch für die meine, war Uwe Seeler ein absolutes Vorbild“, sagt Simon Rolfes, Geschäftsführer Sport bei Bayer 04. „Ich habe bei Bayer 04 Leverkusen mit seinem Enkel Levin Öztunali zusammengespielt. Ihm und all seinen Familienangehörigen gilt unsere aufrichtige Anteilnahme.“
Rudi Völler, Mitglied des Gesellschafterausschusses von Bayer 04, sagt: „Ich bin erschrocken. Meine Gedanken sind bei seiner Familie, der ich mein tiefstes Beileid ausspreche. Uwe war ein wunderbarer Mensch, eines der größten deutschen Sportidole ist von uns gegangen.“
Seeler hatte in 476 Partien für den Hamburger SV 404 Treffer erzielt und mit den Hanseaten die Deutsche Meisterschaft sowie den Pokalsieg geholt. Für die deutsche Nationalmannschaft bestritt der einstige Mittelstürmer 72 Länderspiele und traf in diesen 43-mal. Er war bei vier Weltmeisterschaften mit dabei, wurde 1966 im Wembley-Stadion Vizeweltmeister. 1972 ernannte ihn der Deutsche Fußball-Bund (DFB) zum Ehrenspielführer. Sein Wirken reichte bis weit in die Gesellschaft hinein, 1970 wurde ihm als erster Sportler überhaupt das Große Bundesverdienstkreuz verliehen.

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