Auftakt in die erste Europapokal-Woche der Saison

Nach 554 Tagen Abstinenz auf internationaler Bühne, läuft die Werkself am Donnerstag (21 Uhr) endlich wieder in einem europäischen Klub-Wettbewerb auf. Zum Auftakt in die Europa League-Gruppenphase tritt Bayer 04 in Bulgarien an, bei Ludogorets Rasgrad. Am Mittwochmorgen reist der Bayer 04-Tross in Richtung Schwarzes Meer, am Montagnachmittag bat Heiko Herrlich seine Schützlinge zur ersten von insgesamt sechs Einheiten in der ersten Europa League-Woche der Saison, die am Sonntag mit dem Meisterschaftsspiel gegen Mainz 05 ihren Ausklang findet.
20180917_training_AY7W5136.jpg

Nach der Aufarbeitung des München-Spiels ging es für Tin Jedvaj, Aleksandar Dragovic und Co. bei sommerlichen Temperaturen um die 30 Grad raus auf den Trainingsplatz an der BayArena. Insgesamt 17 Feldspieler und vier Torhüter standen zum Wochenauftakt zur Verfügung, ebenso wie der Spielball für die Europa League, mit dem die Werkself erstmals in dieser Saison in Berührung kam.

20180917_training_AY7W5219.jpg

Um das neue weiß-orange-farbige Spielgerät kennenzulernen, hatte das Trainerteam Fußball-Tennis und Torabschlüsse auf die Tagesordnung geschrieben. Für die Akteure, die gegen München über die volle Distanz zum Einsatz gekommen waren, war die Einheit gut eine halbe Stunde eher beendet.

Fragezeichen Hinter Lars Bender

Neben den verletzten Julian Baumgartlinger, Joel Pojanpalo, Panos Retsos (alle Aufbautraining) und Charles Aranguiz (Knie-Beschwerden) zählte auch Lars Bender nicht zur Trainingsgruppe. Der Werkself-Kapitän hatte im Spiel beim Deutschen Meister bereits in der vierten Minute einen Schlag in die Wade erlitten, der ihn gut 20 Minuten später zur Auswechslung zwang. „Lars ist noch immer angeschlagen. Ob wir ihn bis Donnerstag fit bekommen, ist fraglich“, sagte Herrlich nach der Einheit.

Am morgigen Dienstag wird die Werkself noch einmal in Leverkusen trainieren (nicht-öffentlich), ehe am Mittwoch das Abschlusstraining in der Ludogorets-Arena stattfindet.

Schwadbud_MediumRectangle_UEL_300x250px_Rasgrad.jpg

Ähnliche News

Autogrammstunde
Bayer 04 - 28.08.2026

Fanwelt-Event nach UEL-Auslosung: Europapokal-Autogrammstunde mit Culbreath und Sergio

Das Europapokal-Trikot ist gelauncht, die UEL-Gegner ausgelost – und die Vorfreude auf die internationale Saison groß! Anlässlich dessen fand am Freitagnachmittag, 28. August, in der Fanwelt eine Autogrammstunde mit dem aktuellen Werkself-Profi Montrell Culbreath und der offiziellen Klub-Legende Paulo Sergio statt.

Mehr zeigen
U19 von Bayer 04
Jugend - 28.08.2026

Nachwuchs: U19 im DFB-Pokal gefordert – U18-Kader reist nach Cordoba

Den Schwung aus vier Siegen in den ersten vier Liga-Partien will die U19 von Bayer 04 mit in die 2. Runde des DFB-Pokals der Junioren nehmen – in dieser wartet der FC Carl Zeiss Jena. Die U17 hat es derweil nach zwei Remis zum Saisonstart gegen Borussia Mönchengladbach auf den ersten Sieg abgesehen. Hochkarätige Turniere warten auf einen aus U19- und U17-Spielern bestehenden U18-Kader im spanischen Cordoba sowie auf die U13 im niederländischen Zutphen – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.

Mehr zeigen
Exequiel Palacios
Bayer 04 - 27.08.2026

Argentinier Exequiel Palacios wechselt zu Ipswich Town

Nach sechseinhalb Jahren verlässt Exequiel Palacios die Bundesliga und wechselt von Bayer 04 in die Premier League. Der Argentinier, der als Werkself-Profi vor vier Jahren mit seiner Nationalmannschaft Weltmeister und beim Turnier in diesem Sommer Vizeweltmeister geworden war, spielt ab sofort für den englischen Aufsteiger Ipswich Town. Der 27-Jährige, dessen Vertrag in Leverkusen bis zum 30. Juni 2030 Gültigkeit hatte, kam im Januar 2020 als junges Talent zu Bayer 04. Dort entwickelte er sich kontinuierlich zu einem der besten defensiven Mittelfeldspieler in der deutschen Eliteklasse.

Mehr zeigen
Exequiel Palacios mit der Meisterschale
Bayer 04 - 27.08.2026

¡Gracias, Pala! – Abschied nach sechseinhalb Jahren in Leverkusen

Als Exequiel Palacios am 1. Januar 2020 vom argentinischen Klub River Plate unters Bayer-Kreuz gewechselt war, konnte der damals 21-Jährige nicht ahnen, wie erfolgreich auch die nächsten sechseinhalb Jahre für ihn werden würden. Pala, so sein Rufname, hatte mit River bereits die Copa Libertadores gewonnen, den wichtigsten Wettbewerb im südamerikanischen Klubfußball. Aber es sollten noch so viele weitere Titel folgen.

Mehr zeigen