
2015 hatte Lars Bender das Kapitänsamt von Simon Rolfes übernommen, der damals seine Karriere beendet hatte. Fünf Jahre später gibt der 31-Jährige, dessen Vertrag noch bis 2021 läuft, die Binde weiter. „Ich bin der Überzeugung, dass ein Kapitän auf den Platz gehört und regelmäßig spielen muss. Das war bei mir in der zurückliegenden Saison leider nicht immer gegeben. Ich möchte mich künftig voll und ganz auf meine Aufgaben als ‚normaler‘ Spieler konzentrieren – und auf meinen Körper, meine Gesundheit. Darum kam der Wunsch, das Kapitäns-Amt abzugeben.“
Charles Aránguiz stieß im Sommer 2015 zur Werkself. Der chilenische Nationalspieler hat seitdem 142 Pflichtspiele für die Werkself bestritten. „Unser Kapitän ist immer noch Lars. Nur, dass er nicht mehr die Binde am Arm trägt. Er hat sich den Respekt der ganzen Mannschaft und vom Klub verdient. Seine Entscheidung kam überraschend, aber wir akzeptieren sie und werden ihn jederzeit unterstützen“, erklärt Aránguiz. „Für mich ist es eine Ehre, jetzt die Mannschaft auf den Platz zu führen. Der Verein hat mir viel Vertrauen gegeben – gerade nach meiner schweren Achillessehnen-Verletzung zu Beginn. Und ich fühle mich in der Mannschaft sehr wohl. Wir haben ehrgeizige Ziele. Dafür werde ich alles geben. Auf dem Platz. Und auch abseits. Zusammen mit Lars und den anderen Führungsspielern.“
Die Kapitäne der Werkself seit 1996 im Überblick:
Jens Nowotny 1996-2003
Carsten Ramelow 2003-2008
Simon Rolfes 2008-2015
Lars Bender 2015-2020
Charles Aránguiz seit 2020

Werkself-TV zeigt die Pressekonferenz nach dem 2:1-Erfolg gegen den SC Freiburg am 6. Bundesliga-Spieltag 2026/27 mit den beiden Cheftrainern Carles Martínez und Julian Schuster...
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Werkself-TV zeigt den 2:1-Erfolg von Bayer 04 gegen den SC Freiburg am 6. Spieltag der Bundesligasaison 2026/27 re-live...

Es war ein Spiel, an das sich die Beteiligten wohl noch lange erinnern werden: Die U19 von Bayer 04 hat in der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga den siebten Sieg im siebten Spiel gefeiert – und doch war es ein ganz besonderer Erfolg: Beim 4:3 (1:1) beim VfL Bochum 1848 fielen gleich fünf Treffer in der Schlussviertelstunde. Bei Anbruch der 90. Minute hatte das Team von Trainer Patrick Greveraars noch zurückgelegen, dann aber in bester „Laterkusen“-Manier zurückgeschlagen.
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In der BayArena war die Werkself unter Carles Martínez bisher nicht zu bezwingen. Der Spanier gewann mit seinem Team alle drei zurückliegenden Heimspiele – wohlgemerkt ohne Gegentor. Mit dem SC Freiburg kommt am Sonntag, 18. Oktober (Anpfiff: 15.30 Uhr/live bei DAZN und im Werkself-Radio), der aktuelle Tabellenführer nach Leverkusen, muss dort aber auf seinen Top-Torschützen verzichten. Zudem gewann die Werkself alle drei vergangenen Heimspiele gegen den Sport-Club. Mit einem Treffer könnte Patrik Schick nicht nur für einen vierten Erfolg in Serie sorgen, sondern auch einen denkwürdigen Rekord aufstellen. Derweil dreht sich am Aktionsspieltag Gesundheit in der BayArena vieles um das körperliche Wohlbefinden. Die Kurzpässe.
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