
Nach einer torlosen regulären Spielzeit in Durchgang eins gingen alle Beteiligten im kamerunischen Garoua von einem Remis zur Pause aus. Doch in der dritten Minute der Nachspielzeit gelang Burkina Fasos Dango Ouattara dann doch der Treffer. Tapsoba und Co. hielten dem Druck der Tunesier im zweiten Abschnitt stand und trotzten auch der Unterzahl in Folge einer Roten Karte aus der 83. Minute. Der Leverkusener stand über die gesamte Spielzeit auf dem Rasen.
Burkina Faso feiert somit einen der größten Erfolge seiner Verbandsgeschichte, nach dem verlorenen Halbfinale 2017 (gegen Ägypten nach Elfmeterschießen) und dem Finale von 2013 (0:1 gegen Nigeria).
Auf wen Tapsoba und seine Mannschaftskollegen im Halbfinale (Mittwoch, 2. Februar, 20 Uhr) treffen, entscheidet sich am heutigen Sonntagabend: Senegal und das Überraschungsteam aus Äquatorialguinea kämpfen um das Ticket im Semifinale. Ebenfalls sicher unter den letzten Vier ist bereits Kamerun, dessen Halbfinal-Kontrahent zwischen Ägypten und Marokko ermittelt wird. Das Endspiel steigt am Sonntag, 6. Februar, um 20 Uhr.
Alle Partien des Afrika-Cups werden live auf dem Streamingdienst DAZN übertragen.

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