
Herrlich dokumentierte schon gleich mit seiner Startelf, dass er den Testlauf gegen die Fortuna mit dem gebührenden Ernst anging. Neun Nationalspieler und die verletzten Tin Jedvaj und Charles Aránguiz fehlten zwar, dennoch konnte sich die Erstbesetzung von Bayer 04 absolut sehen lassen und genügte Bundesliga-Ansprüchen. Bei mitunter extrem böigem Wind kombinierte sich die Werkself sofort sehr flüssig über die linke Seite nach vorn, Karim Bellarabi kam aus kurzer Distanz frei zum Abschluss, doch Fortunas Keeper Tim Boss parierte seinen Linksschuss in höchster Not noch zur Ecke (2.).
Wenig später klingelte es aber im Kölner Kasten: Marlon Frey, als rechter Verteidiger eingesetzt, traf mit dem rechten Außenrist aus halbrechter Position hoch ins äußere Eck (9.). Das war technisch anspruchsvoll und hübsch anzuschauen – wie auch schon der Treffer, den Frey im Testspiel zuvor Ende August gegen Bochum erzielt hatte. Kurz darauf blieb der Kapitän ganz kalt im Abschluss: Lars Bender traf mit links flach ins Tor zum 2:0 nach einem im Pressing stark eroberten Ball (15.).
Die Kölner zeigten sich ziemlich baff und schwer überfordert ob der toughen Präsenz und des flotten Tempos der Gastgeber. Die 450 Fans im Haberland-Stadion hatten ihren Spaß an der Spielfreude von Bayer 04 – und einer Aktion von Lucas Alario per Hacke nach Flanke von Leon Bailey. Der Argentinier, der Sonntag seinen 25. Geburtstag feiert, setzte die Kugel knapp am kurzen Eck vorbei (20.). Tor Nummer drei besorgte die Fortuna gleich mal selbst: Mimbala wusste sich nicht anders zu helfen, als die scharfe Hereingabe von Bellarabi ins eigene Netz zu lenken (28.). Kurz vor der Pause klärte André Ramalho per Kopf kurz vor der Linie (42.).
Auch nach dem Wechsel dominierten die Gastgeber, nun mit Niklas Lomb als letzter Mann im Kasten, deutlich und blieben gierig im Abschluss: Kevin Volland drückte Wendells Flanke entschlossen zum 4:0 ins Netz (52.). Nach Bellarabis abgefälschtem Schuss tupfte der Ball an die Latte (68.), Bailey scheiterte am Keeper (70.). Danach hatte Lomb eine prächtige Szene, als er wagemutig den Kölner Anschluss verhinderte (74.). Alario (81.) und Vladlen Yurchenko (83.) verpassten den fünften Treffer jeweils nach Zuspiel des eingewechselten Stefan Kießling hauchdünn.
Für die Werkself geht es nach den Länderspielen in der Bundesliga am Sonntag, 15. Oktober, gegen den VfL Wolfsburg weiter. Anstoß beim Familientag in der BayArena ist um 15.30 Uhr.
Die Formation:
Bayer 04: Özcan (46. Lomb) – Frey, S. Bender, Ramalho, Wendell – L. Bender (72. Yurchenko), Kohr – Bellarabi, Volland (72. Kießling), Bailey – Alario
Die Tore:
1:0 Frey (9.), 2:0 L. Bender (15.), 3:0 Eigentor Mimbala (28.), 4:0 Volland (52.)

Die U17 von Bayer 04 hat am Samstag, 29. August, in der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga eine 0:3 (0:1)-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach hinnehmen müssen und somit am 3. Spieltag die erste Niederlage kassiert. Beim Stand von 0:1 sah Obaid Saidi die Rote Karte, in Überzahl entschied die Borussia die Partie.
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Den Bundesliga-Auftakt der Saison 2026/27 bestreitet die Werkself bei Aufsteiger SV 07 Elversberg. Anpfiff ist am Samstag, 29. August, um 15.30 Uhr. Seit dem vergangenen Wochenende ist zudem das neue Fan-Mitfahrportal WERKSELFgo im Einsatz. Die Bayer 04-Fanbetreuung hat vorab alle Infos zur Partie in der URSAPHARM-Arena an der Kaiserlinde zusammengefasst.
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Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele der Werkself in der Saison 2026/27.
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Das Europapokal-Trikot ist gelauncht, die UEL-Gegner ausgelost – und die Vorfreude auf die internationale Saison groß! Anlässlich dessen fand am Freitagnachmittag, 28. August, in der Fanwelt eine Autogrammstunde mit dem aktuellen Werkself-Profi Montrell Culbreath und der offiziellen Klub-Legende Paulo Sergio statt.
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Nach dem erfolgreichen Auftakt bei RB Leipzig steht für die Bayer 04-Frauen am Sonntag das erste Heimspiel der neuen Bundesliga-Saison an. Um 16 Uhr (live bei MagentaSport und DAZN) empfängt die Werkself im Ulrich-Haberland-Stadion den VfL Wolfsburg. Gegen den siebenmaligen Deutschen Meister setzt Trainer Roberto Pätzold auf einen mutigen Auftritt.
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