
Bosz ist froh, dass seine Spieler über Weihnachten und Silvester ein paar Tage abschalten konnten. „Das ist auch für den Kopf gut gewesen“, so der Niederländer, der nun aber froh ist, seine Akteure wieder zurück auf dem Platz in Leverkusen begrüßen zu können: „Das ist wichtig. Wir fliegen morgen ins Trainingslager, haben dann nur noch ein paar Tage, bevor es auch schon wieder in der Bundesliga losgeht.“ Am Sonntag, 19. Januar (Anstoß: 18 Uhr), gastiert Schwarz-Rot beim SC Paderborn 07.
Bosz und Co. legten den Fokus in der ersten Einheit des neuen Jahres nach dem Aufwärmen mit und ohne Ball vor allem auf Passkombinationen mit Torabschluss. Den Werkself-Profis war sichtlich anzumerken, dass sie froh sind, wieder auf dem Platz zu stehen. 17 Feldspieler und vier Torhüter nahmen am Auftakt teil, darunter auch die rekonvaleszenten Lars Bender und Mitchell Weiser, die das gesamte Training mit dem Team absolvierten.
So fehlten einzig die Südamerikaner Lucas Alario, Charles Aranguiz, Wendell, Neuzugang Exequiel Palacios sowie der Jamaikaner Leon Bailey. „Sie fliegen direkt ins Trainingslager und steigen am Sonntag ein“, so Bosz, der die Tage in Spanien vor allem nutzen möchte, „um viel mit den Spielern zu sprechen und uns gut vorzubereiten. Die meisten Spieler kennen jetzt unsere Spielweise sehr gut, aber wir wollen sie immer wieder trainieren und kleine Details anpassen. Man kann sich in allen Bereichen verbessern und wenn wir überall nur ein bisschen besser werden, ist das alles zusammen auch viel.“
Nicht mit dabei in Spanien wird Paulinho sein. Der brasilianische Angreifer wird sich mit der Olympia-Auswahl seines Landes auf das Qualifikationsturnier für die Spiele in Tokio vorbereiten, das vom 18. Januar bis 9. Februar stattfindet.
Angesprochen auf seinen Winter-Neuzugang Palacios, der erstmals in La Manga mit der Werkself trainieren wird, erklärte Bosz: „Er wird seine Zeit bekommen. Es wird wichtig sein, dass er sich anpasst an Europa, Deutschland, die Bundesliga, Bayer 04 Leverkusen, die Sprache – das sind viele Neuerungen. Wir haben beispielsweise bei Moussa Diaby gesehen, dass es auch mal ein bisschen länger dauern kann.“
Der Bayer 04-Cheftrainer erklärte nach der Einheit in Bezug auf eine mögliche Vertragsverlängerung seines aktuell bis zum Sommer laufenden Arbeitspapiers: „Seitdem ich hier angefangen habe, habe ich immer betont, dass ich sehr zufrieden bin. Es macht Spaß, hier zu arbeiten. Im Trainingslager werden wir miteinander sprechen. Dieses Thema braucht nicht noch Monate.“







Im vorletzten Testspiel der Saisonvorbereitung 2026/27 tritt die Werkself beim Premier-League-Klub Nottingham Forest an. Anpfiff ist am Mittwoch, 12. August, um 19.45 Uhr Ortszeit (20.45 Uhr deutscher Zeit). Die Bayer 04-Fanbetreuung hat vorab alle Infos zur Partie im City Ground, die der Werksklub exklusiv für Mitglieder überträgt, zusammengefasst.
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Villa Fiorito, River Plate, Ligue 1, WM-Finale und nun Bayer 04: Die bisherige Lebensgeschichte von Facundo Medina ist geprägt von besonderen Orten, Klubs, Spielen und Namen. Einer davon ist Diego Maradona, der wie Medina aus dem Süden von Buenos Aires stammte. Ein anderer ist Exequiel Palacios, sein früherer Weggefährte bei River Plate, der ihm noch jüngst bei der WM in Nordamerika von Bayer 04 vorschwärmte. Medina hat nun den Schritt in die Bundesliga gewagt und ist in dieser Woche als argentinischer Vizeweltmeister von Olympique Marseille unters Kreuz gewechselt. Es soll das nächste Erfolgskapitel seiner Karriere werden. Die neue Leverkusener Nummer 2 bringt dafür südamerikanische Mentalität und Leidenschaft, reichlich Erfahrung aus vielen Jahren Ligue 1 sowie eine spannende Geschichte mit ins Rheinland – und zu einem Klub, bei dem der 1,84 Meter große Linksfuß neben Palacios auch auf einige weitere bekannte Gesichter trifft.
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