
Der Blick auf die Startelf dürfte jedem Fan der Werkself ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben: Nach vier Monaten Pause feierte Karim Bellarabi sein Comeback mit dem Kreuz auf der Brust und präsentierte sich gleich „als wäre er nie weg gewesen“, wie Trainer Roger Schmidt nach der Partie betonte. Wie die gesamte Werkself legte er vom Anpfiff weg den Turbo ein. Die erste Chance hatte Kevin Kampl, dessen Distanzschuss allerdings von Keeper Uilson pariert wurde (7.). Auch in der Folge erspielten sich die Leverkusener viele gute Gelegenheiten, die besten direkt vor der Pause.
Zunächst stibitze der quietschfidele Julian Brandt der brasilianischen Hintermannschaft den Ball, konnte ihn aus spitzem Winkel dann aber nicht im Kasten unterbringen (44.). Nur Sekunden später legte sich Hakan Calhanoglu dann den Ball zum Freistoß zurecht und zirkelte ihn an die Latte (45.). „Wir spielen richtig gut und sind feldüberlegen. Wenn wir so weiterspielen, haben wir eine gute Chance zu gewinnen“, resümierte der noch verletzte Kapitän Lars Bender in der Halbzeit.
In der tauschte Schmidt gleich fünf Mal, dem Spielfluss der Werkself tat das aber keinen Abbruch. Die Begegnung ging weiter nur in eine Richtung. Und in der 52. Minute wurde das belohnt: Hakan Calhanoglu flankte in die Mitte, wo Chicharito goldrichtig stand und aus kurzer Distanz per Kopf vollstreckte. Es war das 1:0 für die Werkself und gleichzeitig der Startschuss zur großen Chicha-Party im ESPN World Wide of Sports, in dem sich wieder zahlreiche Fans des Mexikaners eingefunden hatten.
Bis zu seiner Auswechslung wurde der Stürmer bei jedem Ballkontakt mit Sonderapplaus bedacht. Sein Sturmpartner Joel Pohjanpalo hätte wenig später noch erhöhen können, sein satter Linksschuss wurde jedoch von Uilson entschärft. In der Schlussphase erhielten auch noch die jungen Lukas Boeder, Sam Schreck, der beim ersten Spiel gegen Estudiantes de La Plata zum 1:1 getroffen hatte, sowie Atakan Akkaynak einige Spielminuten. Sie durften am Ende ebenso über den verdienten 1:0-Erfolg jubeln. „Wir sind auf einem richtig guten Weg“, sagte Ömer Toprak im Anschluss: „Dieses Spiel war ein Beweis dafür!“
Damit hat Bayer 04 fünf von sechs möglichen Punkten bei der dritten Auflage des Florida Cup geholt. Nach dem 5:3 gegen Estudiantes und dem 1:0 gegen Mineiro führt das Schmidt-Team das Tableau an.
Die Statistik:
Bayer 04: Leno – Henrichs (60. da Costa), Dragovic (46. Jedvaj), Tah (46. Toprak), Wendell – Kampl (60. Yurchenko), Aránguiz (46. Baumgartlinger) – Bellarabi (46. Havertz, 87. Akkaynak), Calhanoglu (60. Pohjanpalo) – Brandt (46. Mehmedi), Chicharito (74. Schreck).
Tor: 1:0 Chicharito (52.)


Drei Tore reichten der Werkself beim 3:3 gegen den 1. FC Heidenheim 1846 nicht zum Sieg, für Bayer 04 ist es das dritte Bundesliga-Remis in Folge. Nach einer souverän geführten ersten Hälfte und mit einer 2:0-Führung im Rücken „sind wir nicht mehr in unser Spiel gekommen“, resümierte Mark Flekken, der erstmals seit zwei Monaten wieder im Leverkusener Tor gestanden hatte. Treffsicher zeigte sich auf der Ostalb einmal mehr Patrik Schick, der nach seinem Doppelpack nun der drittbeste Bundesliga-Torschütze der Klub-Historie ist. Und Cheftrainer Kasper Hjulmand ist trotz des ausgebliebenen Dreiers mit Blick auf den Saisonendspurt überzeugt: „Wir sind bereit, diese Situation zu meistern.“ Der Werkself Nachdreher.
Mehr zeigen
Nach dem 3:3-Remis beim 1. FC Heidenheim 1846 im Rahmen des 27. Bundesliga-Spieltags äußerten sich Mark Flekken und Malik Tillman am Mikrofon von Werkself-TV...
Mehr zeigen
Werkself-TV zeigt nach dem 3:3-Remis beim 1. FC Heidenheim 1846 im Rahmen des 27. Bundesliga-Spieltags die Pressekonferenz mit den beiden Trainern Frank Schmidt und Kasper Hjulmand...
Mehr zeigen
Werkself-TV zeigt das 3:3-Remis beim 1. FC Heidenheim 1846 im Rahmen des 27. Bundesliga-Spieltags re-live...

Trotz zweimaliger Führung stand für Bayer 04 am 27. Bundesliga-Spieltag 2025/26 beim 1. FC Heidenheim 1846 das dritte Liga-Remis in Folge. In einer von der Werkself souverän geführten ersten Hälfte hatten Malik Tillman (22.) und Patrik Schick (35.) zur 2:0-Pausenführung genutzt. Nach dem Seitenwechsel kam der FCH durch Patrick Mainka (56.) und Marvin Pieringer (72.) zwar zum Ausgleich, diesen beantwortete aber erneut Schick mit seinem zweiten Kopfball-Treffer des Tages (79.). Doch wieder kamen die Gastgeber durch Pieringer zurück (85.), dieses Mal brachten die Leverkusener die Kugel trotz eines Aufbäumens in der Schlussphase allerdings nicht mehr im gegnerischen Tor unter.
Mehr zeigen