
Sven Hübscher zog ein positives Fazit der sieben Tage in den Niederlanden. „Die Jungs haben wie immer gut mitgezogen. Die Grundlagen sind gelegt“, so der U19-Cheftrainer.
Für den 43-Jährigen war es das erste Trainingslager seit seinem Wechsel unters Bayer-Kreuz, die Corona-Pandemie hatte eine gemeinsame Reise seit seinem Amtsantritt im Januar vergangenen Jahres verhindert. „Wir können viel intensiver arbeiten und uns über einige Dinge in Ruhe austauschen, die im Alltag liegenbleiben. Während der Saison ist die Zeit knapp, die Jungs gehen schließlich noch zur Schule“, erläutert Hübscher die Vorteile des Trainingslagers.
Am Montagnachmittag vergangener Woche war der Leverkusener Nachwuchs-Tross im Anschluss an ein Krafttraining in der BayArena mit dem Bus in Richtung Niederlande aufgebrochen. In den Folgetagen fanden dort nicht nur zahlreiche Einheiten auf dem Rasen statt, die U19 wurde auch in weiteren Teilbereichen wie der Sportpsychologie oder Ernährung weitergebildet.
Sportlich legten Hübscher und sein Trainerteam im Laufe der Woche verschiedene Schwerpunkte. An den ersten Tagen lag der Fokus vorrangig auf dem Spiel mit Ball. Die praktischen Einheiten auf dem Grün wurden gestützt durch Videoanalysen sowie Gespräche, und das Ganze im Testspiel gegen den FC Wegberg-Beeck im Anschluss wiederum erfolgreich umgesetzt: Nach den 90 Minuten gegen das Team aus der Senioren-Mittelrheinliga stand ein 8:0 (3:0) für den Bayer 04-Nachwuchs.
Im zweiten Abschnitt des Trainingslagers richtete sich der Fokus schließlich auf die Arbeit gegen den Ball, zur Umsetzung der erarbeiteten Inhalte ist ebenfalls ein Testspiel ausgemacht worden: Auf der Rückreise machte Schwarz-Rot Halt in Düsseldorf, der dort absolvierte Vergleich mit dem gleichaltrigen Fortuna-Nachwuchs endete 0:1. Hübscher sah die Vorgaben gegen den Gegner auf Liganiveau „grundsätzlich gut umgesetzt“ und zeigte sich vor allem froh über die Tatsache, nun ohne größere Verletzungen in die finale Phase der Vorbereitung gehen zu können.
Wie im Trainingslager üblich, widmete man sich auch bei der U19 abseits des Rasens dem weiteren Kennenlernen der neuen wie alten Teamkollegen. „Die Jungs hängen mehrere Tage aufeinander, haben viel Spaß zusammen. Für mich fängt das Teambuilding ohnehin schon auf dem Platz an, und auch im Hotel hatten sie viele Freizeitmöglichkeiten“, erklärt Hübscher.
Für den Chefcoach und seine U19-Auswahl steht noch ein weiterer Test auf dem Plan, ehe die neue Saison in der A-Junioren-Bundesliga West eingeläutet wird: Am kommenden Samstag, 6. August, gastiert die U21 des belgischen Erstligisten KAS Eupen in Leverkusen. Der Anstoß im Ulrich-Haberland-Stadion erfolgt um 11 Uhr. Hübscher zur Generalprobe: „Im Spiel gegen Eupen wollen wir zum einen die Inhalte des Trainingslagers weiter umsetzen, zum anderen aber auch unsere Startelf für das erste Ligaspiel finden.“
Die Leverkusener U19 empfängt am Sonntag, 14. August (Anpfiff: 11 Uhr), zum Ligaauftakt den Aufsteiger VfB Hilden 03.

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Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
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