
Tore: Das 1:0 für Dynamo Dresden fiel nach einem Ballgewinn, den die Gastgeber schnell nach vorne durchspielten. Den Schuss von halblinks im Strafraum erwischte Bayer 04-Torwart Luis Urbig im kurzen Eck noch, aber nicht mehr richtig (22.). Beim 2:0 kurz nach der Pause stand Dresdens Angreifer bei einem Torwart-Abpraller im Anschluss an einen Schrägschuss aus dem Strafraum goldrichtig (49.).
Abdul Fesenmeyer brachte die Werkself-Junioren nach einem Angriff über links, bei dem Dresdens Torwart die Hereingabe nach vorne abwehrte, mit einem Treffer aus kurzer Distanz zurück ins Spiel (65.). Kurz darauf gerieten die Leverkusener Gäste durch eine Gelb-Rote Karte gegen Phil Kemper in Unterzahl (70.), spielten aber weiter nach vorne und auf den Ausgleich.
Stattdessen trafen aber die Gastgeber: Nach einer Balleroberung auf dem Flügel erhöhte Dresden mit einem Solo vorentscheidend auf 3:1 (78.). Als kurz darauf bei einem Eckball alle Bayer 04-Feldspieler vorne waren, schickten die Gastgeber mit einem langen Schlag ihren Stürmer alleine auf die Reise und mit einem Lupfer zum 4:1 war die Partie endgültig gelaufen (81.).
Einordnung: Nach dem VfL Bochum (0:2 in Stuttgart) und dem FC Schalke 04 (0:1 beim 1. FSV Mainz 05) schieden die Bayer 04-Junioren als letzter Westvertreter im Viertelfinale des DFB-Junioren-Pokals aus. Neben Dresden, dem VfB Stuttgart und Mainz erreichte noch Werder Bremen (2:0 bei Energie Cottbus) das Halbfinale.
So geht's weiter: Nach der Winterpause geht es für die U19 von Bayer 04 Anfang Februar in der A-Junioren Bundesliga West mit dem Auswärtsspiel beim MSV Duisburg weiter.
DIE STATISTIK:
Dynamo Dresden U19: Kiefer - Alagic, Großer, Kubitz (83. Nathe), Königsdörffer (87. Huenig), Kühn, Kang (68. Saalfrank), Schurz, Gollnack (82. Harres), Stiller, Schrewe.
Bayer 04 U19: Urbig (45.+3 Winkler) - Rüth, Fünger, Türkmen, Azhil, Wolf, Anapak-Baka, Kemper, Lamti, Gaedicke, Fesenmeyer.
Tore: 1:0, 2:0 Gollnack (22., 49.), 2:1 Fesenmeyer (65.), 3:1, 4:1 Königsdörffer (78., 81.).
Gelbe Karten: Gollnack, Großer - /.
Gelb-Rote Karte: Kemper (70., wiederholtes Foulspiel).
Schiedsrichter: Rauschenberg (Eisenach).
Zuschauer: 350.

Werkself-TV zeigt das 1:1 gegen den Hamburger SV am 34. Bundesliga-Spieltag re-live...

Großes gesellschaftliches Engagement von Bayer 04 und seinem Hauptsponsor BarmeniaGothaer: Bei dem Verkauf individuell designter T-Shirts für den guten Zweck in der Fanwelt im Rahmen der Aktion „BarmeniaGothaer schenkt Freude“ kamen gut 5.000 Euro zusammen. Diese Summe stockte Bayer 04 mit selbigem Betrag auf. So konnten vor dem Heimspiel gegen den Hamburger SV insgesamt 10.000 Euro an Edmond Tapsoba für dessen Stiftung überreicht werden, die in seiner Heimat Burkina Faso Menschen im herausfordernden Alltag unter die Arme greift.
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Erstmals seit September 2017 empfängt die Werkself am heutigen Samstag, 16. Mai (Anstoß: 15.30 Uhr/live bei Sky, WOW und im Werkself-Radio), den Hamburger SV in der BayArena. Über die siebenjährige Bundesliga-Pause des HSV hinweg hat Bayer 04 eine starke Bilanz gegen die Rothosen und verlor keines der zurückliegenden 19 Spiele gegen Aufsteiger. Die Hanseaten kommen jedoch mit dem Rückenwind aus zwei Dreiern in Folge ins Rheinland – eine harte Nuss, die die Elf von Kasper Hjulmand unbedingt knacken möchte, um mit etwas Glück die kleine Chance zur Qualifikation für die UEFA Champions League doch noch zu nutzen. Abschied nimmt nach langer Zeit die Bayer Gastronomie und bedankt sich mit Rabatten auf Speisen und Getränke bei den Fans. Die Kurzpässe.
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Neben den bereits bekannten Abgängen werden die Bayer 04-Frauen vor dem letzten Saisonspiel am Sonntag gegen den SV Werder Bremen im Ulrich-Haberland-Stadion zwei weitere Spielerinnen verabschieden. Vanessa Haim und Shen Menglu, deren Verträge auslaufen, werden die Werkself verlassen.
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Das Ende einer langen Saison, emotionale Abschiede und die Hoffnung auf den ganz großen Wurf: Vor den Bayer 04-Frauen liegt ein spannungsgeladener letzter Bundesliga-Spieltag. Rund um die Partie gegen den SV Werder Bremen am Sonntag, 17. Mai (Anstoß: 14 Uhr), im Ulrich-Haberland-Stadion könnte die Werkself Geschichte schreiben und erstmals in der Klub-Historie die Champions-League-Qualifikation erreichen – wenn Konkurrent Eintracht Frankfurt gleichzeitig sein Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin verliert. Auch abseits der sportlichen Ausgangslage dürfte es ein besonderer Nachmittag werden.
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