
Nachdem es den Werkself-Talenten in den letzten Spielen etwas an Konsequenz gefehlt hatte, war die Mannschaft gegen den Tabellenachten aus Düsseldorf auf den Punkt da. Schon nach 115 Sekunden hatte Bednarczyk die erste gute Gelegenheit, verzog aber von halblinks.
Aber die Richtung war klar: Mit schnellem Passspiel und gutem Auge für die Tiefe erspielten sich die Gastgeber ein Übegewicht und suchten den Abschluss. "Wir wussten, dass Düsseldorf hoch attackieren würde und die Mannschaft hat sich direkt gut darauf eingestellt und die richtigen Antworten gehabt", analysierte Trainer Iraklis Metaxas.
Das zahlte sich aus. Nach einer Ballstaffette stand Bednarczyk wieder auf halblinks gut postiert und brachte seinen zweiten Versuch zum 1:0 im langen Ecke unter (8. Minute).
Düsseldorf bekam in der Folge keinen Zugriff auf das Spiel und die U19 nutzte fast jede Möglichkeit in der Anfangsphase konsequent. Nachdem Düsseldorfs Schlussmann einen Freistoß von Riccardo Grym noch entschärfen konnte, staubte Schreck aus kurzer Entferung zum 2:0 ab (13.).
Wenig später war auch Bednarczyk nach einem Schuss gedankenschneller als die Abwehr und schob den Abpraller überlegt aus elf Metern zum 3:0 (20.) ein. Als dann auch noch Harenbrock einen Freistoß aus 18 Metern fein oben rechts zum 4:0 im Tor unterbrachte (23.), war die Partie früh gelaufen. "In puncto Herangehensweise und Effektivität war das am Anfang so, wie wir uns das in Training und Gesprächen unter der Woche erarbeitet und gedacht hatten", so Trainer Markus von Ahlen.
Außer einem Freistoß kurz vor der Pause (44.) hatten die Düsseldorfer Gäste Richtung Tor wenig zu bieten. Mit der klaren Führung im Rücken brauchte die U19 zu Beginn der zweiten Hälfte etwas, um wieder in den Spielrhythmus zu finden.
"Da hat dann teilweise die Seriösität gefehlt und durch Ungenauigkeiten haben sich die Jungs das Leben mit unnötigen Laufwegen selbst schwer gemacht", stellte Trainer Metaxas fest. Doch spätestens nach Düsseldorfs Anschlustreffer nach einer Ecke (54.) waren die Werkself-Junioren wieder auf der Höhe und kontrollierten in der Folge das Geschehen.
Bednarczyk machte nach einem Flankenlauf von Hajdar Shala über rechts mit dem 5:1 und seinem dritten Treffer endgültig den Deckel drauf (65.). Die Schlussphase beendete Düsseldorf dann nach einer Verletzung mit zehn Mann und Gastgeber erspielten sich noch einige Möglichkeiten.
Doch unter anderem die eingewechselten Dennis Mbay und Dominik Bilogrevic scheiterten aus aussichtsreicher Position.
Mit dem 5:1 feierte die U19 den vierten Sieg nach der Winterpause in Folge und bleibt bei einem Spiel weniger mit 43 Punkten als Vierter in Kontakt zum Spitzentrio Schalke 04 (49 Punkte), Borussia Dortmund (47) und VfL Bochum (44).
Nächste Woche geht es für die A-Junioren zu Preußen Münster. Gespielt wird am Samstag, 11. März um 13 Uhr in Westfalen. Im Hinspiel hatten die Leverkusener Jungs einen 4:0-Erfolg geholt.
DIE STATISTIK:
Bayer 04 U19: Klaas - Nesseler, Rhein, Harenbrock (71. Osawe), Handwerker, Yalcin (46. Mbay), Shala, Bednarczyk (79. Bilogrevic), Grym, Abu Hanna, Schreck.
Fortuna Düsseldorf U19: Khokpho - Montag, Ananou (72. Schaub), Busch (12. Roch), Jamm, Kummer, Kubaritsch (46. Rexhar), Laws, Azirar (46. Ito), Derikx, Dreyer.
Tore: 1:0 Bednarczyk (8.), 2:0 Schreck (13.), 3:0 Bednarczyk (20.), 4:0 Harenbrock (23.), 4:1 Montag (54.), 5:1 Bednarczyk (65.).
Gelbe Karten: Abu Hanna - Busch, Montag, Derikx, Ananou.
Schiedsrichter: Rauschenberg (Hörselberg-Hainich).
Zuschauer: 221.


Im vorletzten Testspiel der Saisonvorbereitung 2026/27 tritt die Werkself beim Premier-League-Klub Nottingham Forest an. Anpfiff ist am Mittwoch, 12. August, um 19.45 Uhr Ortszeit (20.45 Uhr deutscher Zeit). Die Bayer 04-Fanbetreuung hat vorab alle Infos zur Partie im City Ground, die der Werksklub exklusiv für Mitglieder überträgt, zusammengefasst.
Mehr zeigen
Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele der Werkself in der Saison 2026/27.
Mehr zeigen
Bayer 04 Leverkusen hat U19-Mittelfeldtalent Jeremiah Mensah auf Leihbasis für ein Jahr zum niederländischen Zweitligisten Roda JC Kerkrade transferiert. Der 18 Jahre alte deutsche Nachwuchs-Nationalspieler steht beim Werksklub langfristig bis 2031 unter Vertrag.
Mehr zeigen
„Wer ist dein Idol?“, „Was ist dein Lieblingsessen?“, „Wer ist der beste Spieler, gegen den du jemals gespielt hast?“ – Die neue Nummer 3 Miguel Gutiérrez beantwortet die Fragen der Fans!
Mehr zeigen
Villa Fiorito, River Plate, Ligue 1, WM-Finale und nun Bayer 04: Die bisherige Lebensgeschichte von Facundo Medina ist geprägt von besonderen Orten, Klubs, Spielen und Namen. Einer davon ist Diego Maradona, der wie Medina aus dem Süden von Buenos Aires stammte. Ein anderer ist Exequiel Palacios, sein früherer Weggefährte bei River Plate, der ihm noch jüngst bei der WM in Nordamerika von Bayer 04 vorschwärmte. Medina hat nun den Schritt in die Bundesliga gewagt und ist in dieser Woche als argentinischer Vizeweltmeister von Olympique Marseille unters Kreuz gewechselt. Es soll das nächste Erfolgskapitel seiner Karriere werden. Die neue Leverkusener Nummer 2 bringt dafür südamerikanische Mentalität und Leidenschaft, reichlich Erfahrung aus vielen Jahren Ligue 1 sowie eine spannende Geschichte mit ins Rheinland – und zu einem Klub, bei dem der 1,84 Meter große Linksfuß neben Palacios auch auf einige weitere bekannte Gesichter trifft.
Mehr zeigen