
Tore: Die U19 begann ihr erstes Spiel in dieser Saison im Ulrich-Haberland-Stadion schwungvoll. Bereits in der 3. Minute hatte Herdi Bukusu die Führung auf dem Fuß, scheiterte aber vom rechten Fünfereck an Münsters Torwart.
Das 1:0 für die Gastgeber fiel dann per Elfmeter. Ismael Deveci kam von links mit Tempo in den Preußen-Strafraum und wurde gefoult. Ömer Tokac brachte den Strafstoß im Tor unter (12.).
Noch vor der Pause legten die Leverkusener das 2:0 nach. Eine Ecke von Adrian Stanilewicz von links verlängerte Bukusu per Kopf am ersten Pfosten. Max Schneider stand in der Mitte goldrichtig und köpfte ein (27.).
Die Gäste kamen durch einen Foulelfmeter auf 1:2 heran (53.). Doch wenig später war Bukusu zur Stelle und staubte nach einem Abpraller im Fünfmeterraum zum 3:1 ab (62.).
Kurz darauf wurde es kurios: Weil ein Auswechselspieler von Münster den Ball vor der Grundlinie zum eigenen Torwart spielte, entschied der Schiedsrichter nach Beratung mit seinem Assistenten auf direkten Freistoß - was im Strafraum automatisch Elfmeter bedeutet.
Tokac trat an und schoss rechts am Tor vorbei (65.). Aber Leverkusener Nummer neun kam doch noch zu seinem zweiten Treffer. Nach einem Angriff über rechts nahm Tokac die Hereingabe im Strafraum direkt und traf von halbrechts zum 4:1 ins lange Eck (78.). Für den Schlusspunkt sorgte Marco Wolf mit einem präzisen Schuss aus 14 Metern zum 5:1 (88.).
Einordnung: Mit ihrem zweiten Saisonsieg hat die U19 ihre Durststrecke von fünf Spielen ohne Sieg beendet. Sieben Punkte aus sieben Spielen bedeuten Platz acht für den Werkself-Nachwuchs in der A-Junioren Bundesliga West.
So geht's weiter: Nach der Länderspielpause geht es für die U19-Junioren am 21. Oktober mit dem Topspiel beim FC Schalke 04 weiter, der zuletzt drei Spiele in Folge gewann. Das nächste Heimspiel der Werkself-Talente ist dann am Samstag, 27. Oktober gegen Rot-Weiß Oberhausen (13 Uhr, Ulrich-Haberland-Stadion, Eintritt frei).
DIE STATISTIK:
Bayer 04 U19: Lotka - Deveci, Boller, Lamti, Stanilewicz, Tokac, H. Bukusu (81. Fesemeyer), Wolf, Azhil, Fragapane (46. Yamada), Schneider.
Preußen Münster U19: Prinz - Stummer, Nabrotzki (71. Heering), Merhi, Remberg (79. Flechsig), Akono (71. Husha), Frenkert, Pohl, Wortmann (66. Schneck), Osmani, Schrick.
Tore: 1:0 Tokac (12. Foulelfmeter), 2:0 Schneider (27.), 2:1 Akono (53. Foulelfmeter), 3:1 H. Bukusu (62.), 4:1 Tokac (78.), 5:1 Wolf (88.).
Gelbe Karten: Fragapane, Tokac, Bukusu, Yamada - Busemann.
Besonderes Vorkommnis: Tokac verschießt Elfmeter rechts neben das Tor (65.).
Schiedsrichter: Safi (Erlensee).
Zuschauer: 206.

Weiter geht’s in Showdown eins! Am Dienstag, 20. Oktober, bestreiten Marc und Sean Landwehr die letzten beiden der sechs Online-Vorrunden-Duelle. Es warten ab 19 Uhr Eintracht Braunschweig und der Hamburger SV. Mit Platz zehn und neun Punkten aus den ersten vier Partien vergangene Woche ist die Ausgangslage für die Leverkusener gut. Nach den sechs Vorrunden-Duellen ziehen die besten 16 Teams in die Offline-Runde dieses ersten Showdowns (München, 25. Oktober) ein. Der Gegner-Check.
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Im Rahmen des 5. Spieltags der Ligaphase der UEFA Europa League 2026/27 gastiert Bayer 04 beim kroatischen Meister Dinamo Zagreb. Die Partie steigt am Donnerstag, 26. November, um 18.45 Uhr im Stadion Maksimir. Alle Infos zum Ticketverkauf.
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Nicht nur auf dem Rasen gab es rund um den 2:1-Heimerfolg der Werkself gegen den SC Freiburg Grund zur Freude. Auch im Bereich der Trainerbänke waren zur Pause viele glückliche Gesichter zu sehen. Einmal mehr ehrte Fernando Carro, Vorsitzender der Geschäftsführung, gemeinsam mit Ex-Stürmer und Klub-Repräsentant Stefan Kießling im Namen von Bayer 04 die bis zu 30-jährigen Jubiläen von acht Fanclubs.
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Eine disziplinierte und überzeugende Mannschaftsleistung bescherte der Werkself gegen den bis dahin wettbewerbsübergreifend noch ungeschlagenen Tabellenführer SC Freiburg einen 2:1-Erfolg, aus dem an diesem Nachmittag in der BayArena zwei Spieler noch einmal herausstachen: Dribbelkünstler Ibrahim Maza erzielte das erste Leverkusener Tor selbst und legte das zweite auf, Goalgetter Patrik Schick hatte den Ausgleichstreffer vorbereitet und zum Endstand eingenetzt. Damit stellte der Tscheche einen denkwürdigen Klub-Rekord auf. Sowohl Cheftrainer Carles Martínez als auch die Medien kamen im Anschluss ins Schwärmen. Maza selbst freute sich ebenfalls über die wachsende Verbindung mit „Super-Stürmer“ Schick: „Je mehr wir zusammenspielen, desto besser verstehen wir uns.“ Der Werkself Nachdreher zum vierten Heimsieg im vierten Heimspiel der Saison.
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