
Allerdings wurde die Partie in Essen für die Bayer 04-Talente, die mit derselben Startelf wie beim 3:0 gegen den 1. FC Köln antraten, zu der erwartet schweren Aufgabe.
Mit langen Bällen suchten die Gastgeber den Weg Richtung Leverkusener Tor und da die Gäste zunächst auf die hohen Bälle oder Abpraller keinen Zugriff bekamen oder danach zu ungenau spielten, entwickelte sich eine zerfahrene Partie.
Langer Anlauf
"Das haben wir nicht gut gemacht und das war auch nicht der Fußball, den wir spielen wollen", zeigte sich Trainer Markus Anfang unzufrieden. Ab der 30. Minute wurden die Aktionen der Werkself-Junioren dann allerdings klarer und zielstrebiger.
Stück für Stück übernahm die U19 die Kontrolle. Die beste Chance hatte vor der Pause Jakub Bednarczyk, der aber allein vor dem Essener Tor den Ball nicht unterbrachte.
Zwingender in Durchgang zwei
Nach einer klaren Halbzeit-Analyse traten die Bayer 04-Jungs in Durchgang zwei dann deutlich besser auf. "Da haben Konzentration und Zugriff deutlich besser gestimmt", so Trainer Markus von Ahlen.
Dadurch vermehrten sich die Strafraumszenen für die Gäste. Schließlich gelang Rhein, der schon gegen Köln das 1:0 gemacht hatte, mit einer Direktabnahme nach einem Angriff über die rechte Seite die mittlerweile verdiente Führung (65.).
Chancen zur Vorentscheidung
Essen intensivierte danach seine Offensivbemühungen und für die A-Junioren der Werkself wurden die Räume größer. "Leider haben wir bei einigen guten Szenen die Vorentscheidung versäumt", stellte Anfang fest.
Einmal trafen die Gäste die Latte und mehrmals brachten sie aus guter Position keinen gefährlichen Abschluss aufs Tor. Auf der anderen Seite trafen auch die Essener die Latte, "aber letztlich, denke ich, ging unser Erfolg aufgrund der größeren Anteile und besseren Chancen in Ordnung", meinte von Ahlen.
Weiße Weste
Mit sechs Punkten und 4:0 Toren ist der U19 ein glatter Start in die neue Saison der A-Junioren Bundesliga West gelungen, "auch wenn wir heute wieder viele Punkte gesehen, an denen wir in den nächtsen Tagen und Wochen arbeiten müssen", so von Ahlen.
Am Sonntag (21.8.) geht's direkt weiter. Am Ende der englischen Woche reist die U19 zum VfL Bochum, der ebenfalls seine ersten beiden Saionspiele gewonnen hat, zuletzt mit 2:0 bei Borussia Mönchengladbach.
DIE STATISTIK:
RW Essen U19: Lange - Schulz, da Costa (62. Basar), Nieddu, Tomiak, Neuse, Ceka, Scherr, R. Köhler (62. Krasnici), Remmo, Ekincier (82. N. Köhler).
Bayer 04 U19: Kucz - Popovic, Nesseler, Rhein, Ekene (66. Osawe), Handwerker, Havertz, Bednarczyk (88. Gonzalez), Abu Hanna, Akkaynak (82. Shala), Schreck (66. Yalcin).
Tore: 0:1 Rhein (65.).
Gelbe Karten: Ekincier - Handwerker, Akkaynak.
Schiedsrichter: Krämer (Münster).
Zuschauer: 120.


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Ein sportlich dürftiger Auftritt, dafür aber ein lang ersehntes Comeback: Die Bayer 04-Frauen haben in der Länderspielpause eine überraschende Testspiel-Niederlage kassiert. Beim aufstrebenden Regionalligisten Borussia Dortmund verlor die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold am Samstagnachmittag 0:1 (0:1). Vor 452 Zuschauern im Stadion Rote Erde ließ die Werkself vor allem offensiv vieles vermissen. Die schönste Nachricht des Tages war das Comeback von Shen Menglu, die nach fast einem Jahr verletzungsbedingter Pause wieder auf dem Rasen stand.
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Am 5. Spieltag in der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga erkämpfte sich die U19 von Bayer 04 ein 1:1 beim Nachwuchs des 1. FC Union Berlin. Die Gastgeber waren in der 80. Minute in Führung gegangen. Zu diesem Zeitpunkt spielten die Leverkusener bereits in Unterzahl, weil Ben Hawighorst die Gelb-Rote Karte gesehen hatte. Die dezimierten Gäste kamen aber in der zweiten Minute der Nachspielzeit durch den kurz zuvor eingewechselten Andrii Hamzyk noch zum verdienten 1:1-Ausgleich.
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Durch die Niederlage bei Eintracht Frankfurt am vergangenen Wochenende steht der SC Freiburg zwei Plätze und zehn Punkte hinter Bayer 04. So durchwachsen die Bilanz des Sport-Clubs in der Fremde ist, so stark präsentiert sich das Team von Trainer Julian Schuster zu Hause, wo sie 24 ihrer 33 Punkte holten. Ein möglicher Weg, um den SCF mit einem Auswärtssieg auf Abstand zu halten, könnte für die Leverkusener über die Lufthoheit führen: Kein Team ist so anfällig für Kopfball-Gegentore wie die Breisgauer – und bei der Werkself wissen einige, wie man das ausnutzen könnte. Die Kurzpässe.
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