
Im zweiten Gruppenspiel der UEFA Youth League setzte U19-Cheftrainer Sven Hübscher im Vergleich zum 1:4-Auftakt beim FC Brügge auf zwei Neue in der Startelf: Für Jan Ecke startete Leon Köhl in der Zentrale, offensiv begann Jordan Zirkzee für David Widlarz.
Bereits von Minute eins an schmiss sich der Werkself-Nachwuchs in die Zweikämpfe, verteidigte hoch und aggressiv und kam auch zu ersten Abschlüssen (5., 12.). In dieser Phase schlichen sich in das Aufbauspiel der Spanier immer wieder Fehlpässe ein, die der Gastgeber aber nicht zu nutzen wusste - anders die Gäste, die mit ihrer ersten Möglichkeit sogleich erfolgreich waren: Nach einer Flanke von rechts stand der Madrilene Adrian Nino Heredia frei vor Bayer 04-Keeper Roy Steur und brauchte nur noch einzunicken (24.). In der 33. Minute hätten die Gäste dann beinahe erhöht, doch der Leverkusener Schlussmann war zur Stelle. Im Anschluss setzte der Werkself-Nachwuchs in der Offensive weniger Akzente als noch in der Anfangsphase, und so ging es mit dem 0:1-Rückstand in die Pause.

Der Werkself-Nachwuchs kam gut aus der Kabine, agierte wie bereits in Halbzeit eins weiterhin aggressiv und kam zu weiteren Chancen in der 47. und 54. Minute. Der Treffer fiel jedoch erneut auf Seiten der Spanier: Nach einer Flanke aus dem Halbfeld in den Leverkusener Sechzehner köpfte Abdullah Raihani Ennaou über den herausstürmenden Steur - 2:0 für die Rojiblancos (59.).
In der Folge war Schwarz-Rot weiterhin kämpferisch, ließ sich vom zweiten Gegentor nicht demoralisieren und kam in der 75. Minute beinahe zum Anschlusstreffer: Nach einer Flanke von rechts war es Emre Aksoy, der frei zum Abschluss kam. Den schwierig zu verwertenden Ball setzte der Außenverteidiger jedoch knapp übers Torgehäuse. Danach versuchten es die Hausherren immer wieder über lange Bälle, doch die Gäste agierten in der Defensive clever und in der Offensive gewillt. So gelang den Gästen aus der spanischen Hauptstadt in der Nachspielzeit durch ein Leverkusener Eigentor der dritte Treffer des Tages zum 3:0-Endstand (90.+1).

Cheftrainer Sven Hübscher fand nach Abpfiff lobende Worte für den engagierten Auftritt seines Teams: „Das Ergebnis fällt etwas zu hoch aus. Unsere Mannschaft hat 120 Minuten vom Pokalspiel am Wochenende in den Beinen und dennoch heute eine kämpferisch starke Leistung gezeigt und mutig nach vorne gespielt.“ Zum Kontrahenten aus Spanien sowie den Gegentreffern führte der 43-Jährige fort: „Wir wussten, dass wir auf einen starken Gegner treffen. Die Gegentore nach Eckbällen sind zwar unglücklich, man muss aber auch anerkennen, dass Atlético hier eine große Qualität in den eigenen Reihen hat.“
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Im Zuge der Länderspielpause ruht der Pflichtspielbetrieb der U19 für den Rest des Septembers. Nach einem Testspiel gegen den VfB Hilden 03 (15. September, Anstoß: 19 Uhr) geht es im Anschluss für Schwarz-Rot dann pünktlich zum Start des Oktobers mit einer Englischen Woche wieder los. Die Gegner heißen VfL Bochum 1848 (1. Oktober, Anstoß: 11 Uhr), FC Porto (4. Oktober, Anstoß: 13 Uhr) und Rot-Weiß Oberhausen (8. Oktober, Anstoß: 11 Uhr).
Die Statistik:
Bayer 04: Steur - Eze (75. Yilmaz), Monamay (90.+3 Bugenhagen), Okafor, Ecke, Aourir, Köhl, Aksoy, Sertdemir, Zirkzee (68. Izekor), Pesch (46. Jung)
Atlético Madrid: Iturbe - Bonar, Kostis, Moreno, Santamaria (86. Ballestero Garcia), Urzain Egido (71. San José), Altor Gismera, Díaz Igual (77. Gomez), Nino Heredia (71. Denia), Raihani Ennaou (86. Gabriel Carvalho), Diaz
Tore: 0:1 Nino Heredia (24.), 0:2 Raihani Ennaou (59.), 0:3 Steur (Eigentor/90.+1)
Gelbe Karten: Pesch, Steur - Gismera
Schiedsrichter: Sander Van Der Eijk (Niederlande)
Zuschauer: 368 im Ulrich-Haberland-Stadion

Werkself-TV zeigt die TV-Highlights des 1:1 der Bayer 04-Frauen gegen Eintracht Frankfurt am 7. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga 2026/27.

Die U17 von Bayer 04 musste sich am 9. Spieltag der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga beim Tabellenführer 1. FSV Mainz 05 mit 2:6 (0:1) geschlagen geben. Kurz nach dem Seitenwechsel konnte Louis Lombay zwar zwischenzeitlich zum 1:1 für den schwarz-roten Nachwuchs ausgleichen. Dann aber zog Mainz auf 4:1 davon, ehe Valon Bedzeti der zweite Treffer für die Leverkusener gelang. In der Nachspielzeit legte der FSV noch zweimal nach.
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Im Sommer 2008 verließ Peter Hermann erstmals Bayer 04. Zuerst ging es für ihn nach Nürnberg, dann begleitete er Jupp Heynckes, mit dem er überaus erfolgreich war. In Leverkusen erarbeiteten sie für Bayer 04 eine lange Ungeschlagen-Serie, in München holte das Erfolgsduo alle Titel, die es zu gewinnen gab. Für Peter Hermann ging es zu Schalke, nach Düsseldorf und zum HSV. Bevor er als DFB-Nachwuchs-Co-Trainer noch einmal einen Anruf aus seiner sportlichen Heimat Leverkusen bekam. In Folge 4 blicken wir auf Peter Hermanns Co-Trainer-Stationen zwischen 2008 und 2021 – und egal, wo er arbeitete, wird nur in höchsten Tönen über ihn gesprochen.
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Anlässlich des internationalen Brustkrebs-Awareness-Monats Oktober steht das Heimspiel der Bayer 04-Frauen gegen Eintracht Frankfurt ganz im Zeichen des Themas Gesundheit. Mit verschiedenen Aktionen macht der Werksklub rund um die Partie am Samstag, 17. Oktober (Anstoß: 14 Uhr, Ulrich-Haberland-Stadion, live bei MagentaSport und DAZN), auf Brustkrebs und Frauen-Gesundheit aufmerksam und rückt die Bedeutung von Vorsorge und Früherkennung in den Fokus.
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