
Die angehenden Nachwuchs-Fußballer zögerten nicht lange und starteten direkt tiefgründig: Was bedeutet Teamgeist? Torwart Janis Blaswich zeigte sich begeistert: „Wow, was für eine super Frage! Also Teamgeist ist für mich der Zusammenhalt innerhalb einer Gruppe, dass man sich auch neben dem Platz gut versteht, vielleicht auch mal zusammen in der Freizeit etwas gemeinsam unternimmt, damit man auf dem Platz füreinander da ist und gemeinsam Freude hat.“ Robert Andrich ergänzte daraufhin scherzhaft, dass er mit seinem Teamkollegen Janis aber gar nicht gern seine Freizeit verbringen würde: „Das ist natürlich nur Spaß. Janis und ich haben eine ganz besondere Verbindung, weil wir uns schon sehr lange kennen. Wir haben schon 2016 bei Dynamo Dresden zusammengespielt.“
Auch die Anschlussfrage, wie sich die beiden Teamkollegen und Freunde denn selbst beschreiben würden, war nicht weniger geistreich. Andrich entschied sich nach wohlüberlegter Denkpause für „authentisch, selbstbewusst und ehrlich“, Blaswich bezeichnete sich wiederum als „familienorientiert, fröhlich und offen“.
Apropos: Wie verbringen Profisportler eigentlich ihre Freizeit? Andrich: „Also bei uns beiden ist das natürlich alles ein bisschen geregelter. Wir sind ja nicht mehr wie Junggesellen, wir haben Kinder. (lacht) Das heißt, wir sind hier bei der Arbeit und zu Hause geht dann eigentlich die zweite Arbeit los“, so der 31-Jährige. Und weiter: „Ansonsten macht mir alles Spaß, was mit dem Ball zu tun hat. Durch die Kinder kommt jetzt auch ein bisschen Schwimmen dazu, meine Tochter lernt gerade schwimmen.“ Auch beim Thema Urlaub sind sich die beiden einig. Blaswich: „Ich bin total der Sommertyp. Winterurlaub ist nichts für mich, Skifahren brauche ich nicht. Sonne und Strand, das gefällt meiner Familie und mir.“ Andrich ergänzte: „Am liebsten fliegen meine Familie und ich nach Griechenland, wir waren schon ein paar Mal auf Rhodos. Kreta ist auch sehr schön, weil du nicht so lange fliegst und eigentlich immer gutes Wetter hast.“






Und welches Lieblingsessen darf dabei niemals fehlen? Da gab es bei Blaswich keine Zweifel: „Eis gehört einfach dazu, gerade, wenn es warm ist. Da könntet ihr mich um drei Uhr nachts wecken, das kann ich immer essen!“ Andrich räumte daraufhin kritisch ein: „Nun ja, das ist ja nun eher ein Dessert, aber ok, das lasse ich mal durchgehen. (lacht) Im Sommer, besonders, wenn es auch jetzt hier wieder wärmer wird, finde ich Grillen einfach überragend. Und ich mag Chili con Carne schon echt sehr gern.“
Dann wurde es so langsam sportlich. Blaswich erzählte: „Ich habe früher tatsächlich im Feld gespielt. Das kann man auch heute noch ein bisschen erkennen. (lacht) Wenn es es aber nicht Fußball geworden wäre, wollte ich immer Polizist werden.“ Andrich wäre heute laut eigener Aussage wahrscheinlich Kindergärtner, „zum Glück hat es aber mit dem Fußball geklappt. (lacht)“. Nicht nur bei den Fragen wurde es sportlich, sondern auch neben dem Mikro. Denn nachdem Andrich verriet, dass er den „Around the World“-Trick beherrsche, gab es im Publikum kein Halten mehr, sodass der Mittelfeldakteur prompt unter tosenden Anfeuerungen sein Können auch wirklich unter Beweis stellen musste - mit Erfolg!
Zum Ende der Fragerunde wurde es dann noch einmal bewegend. Andrich: „Mein schönstes Tor, würde ich sagen, war das gegen die AS Rom in Rom zum 2:0 mit rechts aus etwa 20 Metern in den Winkel, weil wir dadurch am Ende auch weitergekommen sind. Insgesamt ist es aber natürlich der Gewinn der Meisterschaft und des DFB-Pokals - besonders der Tag, an dem wir gegen Werder Bremen rechnerisch Meister geworden sind. Der ganze Tag war einfach besonders und einer der schönsten meines Lebens.“ Blaswich ergänzte daraufhin: „Für mich war es auch definitiv der Gewinn des DFB-Pokals damals mit Leipzig. Deswegen will ich diese Saison mit unserer Mannschaft auch unbedingt noch einmal ins Pokalfinale kommen! Und wenn ich euch allen abschließend noch einen Tipp mit auf euren sportlichen Weg mitgeben darf: Habt Spaß, bewegt euch viel und seid nicht zu verbissen. Der Rest kommt mit der Zeit.“





Der ereignisreiche Nachmittag wurde natürlich noch mit einem gemeinsames Gruppenfoto als Erinnerung gekrönt. Natürlich ließen es sich die Kinder auch nicht nehmen, Selfies mit den beiden Akteuren zu schießen und fleißig Autogramme auf Schuhen, Trikots und sogar Brotdosen zu sammeln. So blieb am Ende des Tages kein Wunsch unerfüllt...

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