
Ursprünglich wäre Martis Vertrag in Leverkusen im kommenden Sommer ausgelaufen. Über die Ablösesumme vereinbarten beide Klubs Stillschweigen. Nach Amira Arfaoui, die künftig für den 1. FC Nürnberg aufläuft, verlässt damit die zweite Schweizer Nationalspielerin Bayer 04.
Die 24-Jährige war im Sommer 2020 vom FC Basel aus ihrer Heimat nach Leverkusen gekommen. In 55 Pflichtspielen für die Bayer 04-Frauen erzielte sie einen Treffer. In der laufenden Saison laborierte Marti an einem Muskelfaserriss im Oberschenkel und absolvierte deshalb nur zwei Kurz-Einsätze in der Liga und eine Partie im DFB-Pokal. Bei der Weltmeisterschaft 2023 in Australien und Neuseeland stand die Linksverteidigerin gemeinsam mit Arfaoui im Schweizer Aufgebot und wurde im Achtelfinale gegen den späteren Weltmeister Spanien (1:5) in der Schlussphase eingewechselt.
„Lara ist mit dem Wunsch an uns herangetreten, sich einer neuen Herausforderung zu stellen“, sagt Achim Feifel, Sportlicher Leiter der Bayer 04-Frauen: „Wir bedanken uns für ihren jahrelangen Einsatz für den Klub und wünschen ihr viel Erfolg in Leipzig.“

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